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Einmal ist immer das erste Mal


Alanna

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Ha, da überlege ich doch schon seit einiger Zeit, was ich mal Interessantes schreiben könnte, und jetzt ist es passiert: Nach drei (fast) abgeschlossenen Studiengängen habe ich heute erstmals eine Prüfungsleistung mit einem soliden "F" zurückerhalten. 😎 Einem Kommillitonen ging es vor ein paar Monaten genauso, und er hatte mich deshalb auch davor gewarnt, genau dieses Assignment-Thema zu wählen, aber die beiden Alternativen habe mich einfach nicht interessiert. Und außerdem mache ich meine Erfahrungen ja eh gerne selber...

 

Ich habe eine sehr ausführliche Kommentierung erhalten; da kann ich mich absolut nicht beschweren. Kann also sein, dass ich einfach zu blöd dazu war. Aber da sich die Geschichte hier ja offensichtlich wiederholt, frage ich mich doch, ob das Modul wirklich adäquat auf das Assignment-Thema vorbereitet oder ob nicht sogar das komplette Modul vielleicht besser in einem höheren Semester aufgehoben wäre. Nach den ersten vier Assignments habe ich den Eindruck, dass die Erwartungshaltung der einzelnen Modulverantwortlichen bzgl. Detailwissen, Literaturverwendung etc. sehr weit auseinander liegt - und in diesem Fall wohl eher am oberen Ende der Skala. Andere Dozenten dagegen legen sehr viel Wert auf eine eigene Meinung. Das sieht man nur leider meistens erst im Nachhinein. Ich lag jedenfalls mit meinem Gefühl bisher jedes Mal ziemlich daneben, sowohl nach oben als auch nach unten. 🤔

 

Nein, ich werde keinen Einspruch einlegen oder so. Wahrscheinlich sind die Kritikpunkte absolut valide. Ich frage mich halt nur, ob auf Basis des bislang vermittelten Stoffs und ohne zusätzliche Hinweise in der Aufgabenstellung wirklich eine deutlich bessere Leistung erwartet werden kann.

 

Wenn das ein Einzelfall bleibt, kann ich damit leben. Wiederholen muss ich nicht, da ich nicht 100% der Prüfungsleistungen bestehen muss. Kann sogar sein, dass ich das Modul insgesamt trotzdem bestanden habe, da es noch eine kleine zweite Prüfungsleistung gab, die auch in die Note einfließt. Sollten sich derartige Noten aber häufen, wäre das für mich das Zeichen, mir besser ein anderes Hobby zu suchen...

 

Aktuell bearbeite ich das Assignment zum Modul "Metaphysics". Zwei von vier Kapiteln sind fertig, aber nun werde ich eine Pause einlegen, um am Wochenende mein Exposé für die SRH zu überarbeiten. Wenn das dann in den nächsten Review geht, werde ich die Wartezeit nutzen, um hier weiterzumachen.

 

Bearbeitet von Alanna

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4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

polli_on_the_go

Geschrieben (bearbeitet)

Das tut mir leid, aber dann zitiere ich immer gerne meine alte Chefin, als Sie mich aufmunter wollte, als ich durch Empi gerauscht bin. "Jetzt bist du eine richtige Studierende. Man muss im Studium mindestens einmal durch eine Prüfung fallen" 😉

 

Und ich bin ehrlich, rückblickend ein wertvoller Lerneffekt, nie mehr zwei Prüfungen an einem Tag und schon gar nicht nach 4 Stunden Unterricht an einer Pflegeschule am einen Ende des Ruhrgebiets, kurzes Nickerchen im Zug und dann nen 12 er Nachtdienst in der außerklinischen Intensivpflege also am anderen Ende und dann nach der Übergabe im Eiltempo zu Bahnhof und nach Köln, Notfallstop bei Starbucks und mit quasi 36 Stunden ohne Schlaf in die Back to Back Klausuren.  (und bitte Frag mich nicht was mich geritten hatte das so zu machen)

 

 

Ich finde es beeindruckend und sehr positiv, dass du so strukturiertes, umfassendes Feedback erhältst.

Bearbeitet von polli_on_the_go
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vor 15 Minuten schrieb polli_on_the_go:

und bitte Frag mich nicht was mich geritten hatte das so zu machen

 

Okay, ich frage dich nicht... 🙃

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  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Zitat

 Andere Dozenten dagegen legen sehr viel Wert auf eine eigene Meinung. Das sieht man nur leider meistens erst im Nachhinein.

 

Wie ist denn der Kontakt zu anderen Studierenden, ggf. auch aus höheren Semestern? Vielleicht gibt es die Chance, künftig vorab Infos einzuholen, worauf die Dozenten einer Prüfung besonders Wert legen?

 

Ich fände es schade, wenn Dir das Studium nur aufgrund solcher schwer einschätzbaren Erwartungen vermiest würde, wenn es Dir sonst inhaltlich Spaß macht, gerade bei einem "Luststudium".

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vor 2 Stunden schrieb Markus Jung:

Wie ist denn der Kontakt zu anderen Studierenden, ggf. auch aus höheren Semestern?

 

Leider fast nicht-existent. Über das Forum kann man keine PNs schicken (was wohl ein Systemproblem ist, für das es aktuell noch keine Lösung gibt), und seine Email-Adresse einfach im Forum posten, darf man auch nicht. Glücklicherweise habe ich es aber doch geschafft, zumindest zu vier anderen Studenten einen direkten Kontakt herzustellen - einer kurz vor Abschluss, ein absoluter Frischling und zwei, die ungefähr so weit sind wie ich. Aber eine einzelne subjektive Meinung zu einem Modul/Dozenten ist dann halt auch nicht repräsentativ, so dass ich danach nicht unbedingt gehen würde. Ob es über Whats App oder Facebook oder so noch was gibt, weiß ich nicht; ich würde mir nur deshalb aber auch keinen Account dort einrichten.

 

vor 2 Stunden schrieb Markus Jung:

schwer einschätzbaren Erwartungen

 

Ich gehe davon aus, dass die Modulverantwortlichen fast alle extern sind, d. h. ihren Hauptjob an einer Präsenzhochschule haben und nebenbei an der Domuni noch ein oder zwei Module betreuen - also den Content bereitstellen und die Assignments korrigieren. So unterschiedlich, wie die Gepflogenheiten in unterschiedlichen Ländern/Bildungssystemen sind, so verschieden ist auch die Herangehensweise und Erwartung der einzelnen Modulverantwortlichen. Kann also gut sein, dass es auch ganz unterschiedliche Vorstellungen gibt, was z. B. ein Student am Ende des ersten Semesters alles wissen und können muss. Es fehlt da m. E. noch an einem roten Faden bzw. einer modulübergreifenden Harmonisierung. Vielleicht bin ich da aber auch einfach nur zu verwöhnt.

 

Aktuell bin ich auch noch nicht frustriert genug, um das Projekt an den Nagel zu hängen. Und solange ich das alles wirklich nur "für mich" mache, ist der Notendurchschnitt auch irrelevant. Ab Januar werde ich wahrscheinlich eh erst mal ein Urlaubssemester beantragen, da Masterarbeit + Theologie dann doch etwas viel auf einmal wären. Danach sehen wir weiter.

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