Zum Inhalt springen

Frust mit IT-Recht


DerLenny

406 Aufrufe

 Teilen

Mir liegen die Rechtskurse an eigentlich. Man hat klare Regelungen und eine präzise Sprache, was meine typischen Probleme mit unsauberen Formulierungen der Klausurfragen normalerweise minimiert. Bei Medienrecht an der iu war das auch so, dazu kommt, dass das Themenfeld recht überschaubar ist, und durch die Berufliche Erfahrung (DSGVO) und persönliches Interesse (immaterielles Eigentum, Open Source Lizenzen) schon eine gewisse Grundlage vorhanden war. Und ich hab schon mal einen MOOC Kurs zum Thema Medien und IT-Recht belegt.

 

Ich habe Dienstag Abend mit dem Kurs IT-Recht angefangen und auch erstmal wieder aufgehört. Und das kam so...

 

Im Skript steht, es gibt sechs Arten von Kaufmännern nach dem HGB. In Folge werden fünf beschrieben. Gewundert, und recherchiert. Im Skript wird der "Uneigentliche Kannkaufmann" nach §3 HGB nicht explizit benannt. Die restlichen Inhalte hatte ich kurz überflogen und einen Blick in die zughörigen Gesetzestexte geworfen.

War schon etwas später, und ich dachte mir: machen wir mal jetzt noch die Fragen zur Prüfungszulassung für Lektion 1, dann weiss ich morgen, wo ich nochmal tiefer rein gehen muss.

 

Die Fragen zur Prüfungszulassung sind alle Multiple Choice. Die ersten Fragen war recht geradeaus (Wieivele Bücher hat das BGB, etc).

Dann kam: Wieviele Kaufmänner gibt es laut HGB?

Und 6 war keine vorgegebene Antwort.

Also ins Grübeln gekommen. Noch mal das HGB rausgesucht (ist ja auch in der Prüfung erlaubt) und nen Blick reingeworfen. Streng genommen definiert das HGB nur einen Kaufmannsbegriff und legt dann fest, wann dieser Anwendung findet. Und da "1" eine gegebene Antwort war, nen Haken bei "präzise Formulierungen der Fragen beachten" gemacht, und die Antwort angewählt.  Antwort falsch. Kurzes Trial-and-Error später kam heraus, dass hier "5" erwartet wird. Was wirklich seltsam ist, da diese Zahl sich nur aus der Anzahl der definierten Kaufmänner im Skript ergibt, und sowohl laut Skript als auch laut der Literatur zum Thema falsch ist.

 

Erstmal abgehakt und weiter gemacht. Nächster Grübler: "Ist das Hacking von It-Systemen immer strafbar?"

Hacking ist kein juristischer Terminus, das ist schonmal das erste Problem. Das nächste Problem ergibt sich aus den Antwortmöglichkeiten. Denn hier waren neben "nur, wenn ...." Auswahlen ebenfalls die Antwort "Nein" verfügbar. Da die Frage ein "immer" beeinhaltet, ist "nein" eine korrekte Antwort. Es ist aber Single Choice. Also die etwas ausführlichere "nur, wenn..." Antwort angehakt und lag richtig.

Soviel zur Hoffnung auf präzisen Fragen.

 

Und dann kommt der Knaller. Nächste Frage "Ist Computersabotage immer strafbar?"

Auch hier wieder "Ja", "Nein" und "Nur, wenn..." Antworten. In dem Fall ist es aber recht klar: Computersabotage ist immer strafbar. Also "Ja" angewählt und voll auf die Fresse gefallen, da laut Tool falsch.

Nochmal nen Blick ins Gesetz geworfen. Das scheint mir recht zu geben. Blick ins Skript geworfen. Und hier findet sich eine Einschränkung "nur bei fremden IT-Systemen." 

Laut Gesetz gibt es für fremde IT-Systeme ein höheres Strafmaß. Verwirrung.

Anwalts-Bubble kontaktiert und ins Bett gelegt.

Am nächsten Tag kommt heraus, dass es vor dem 11. August 2007 in der Tat so war, wie im Skript beschrieben. Das Skript wurde (soweit ich das sehen kann) 2019 verfasst. Zu diesem Zeitpunkt war das definitiv schon seit Jahren nicht mehr so.

Also hat der Autor hier wohl auf eine alte Quelle zurückgegriffen. Was leider nicht nachvollziehbar ist, da das ganze Skript genau 6 Quellen angibt. Was ja auch OK wäre, das Gesetze ja nicht im Literaturverzeichnis angegeben werden müssen. An dieser Stelle wurde aber offensichtlich nicht auf ein Gesetz zurückgegriffen und die Literatur nicht angegeben.

 

Das Vertrauen in den Kurs ist an dieser Stelle bei absolut 0.

 

Also mal in den Course Feed, um den Tutor zu fragen.

Stelle fest dass ich hier vor einem Monat schon mal gefragt habe, wann Tutorien stattfinden. Bisher keine Antwort. Generell ist der Course Feed sehr leer... kein einziger Post des Tutors.

Laut Teams hat sein Nutzer den Status unbekannt - er war also noch nicht in Teams.

Kein Tutorien, kein Posts im Forum, keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme und ein Skript, das viele Fragen aufwirft.

 

Ok, dann fragt man eben den Modulverantwortlichen.

Überraschung: Der Modulverantwortliche ist der Tutor.

 

Dann nen Blick auf die Musterklausur geworfen.

Und hier ist dann wieder eine Frage drin, die irgendwie zu belegen scheint, dass der Autor wenig Ahnung von der Materie zu haben scheint und viele Fragen, die zeigen, dass eine genaue Formulierung von Fragen und Antworten auch nicht so oft vorkommt. Und ja, auch das wieder mit Quellen geprüft, etc.

 

Und deswegen musste ich mir bei @Markus Jungs Kommentar

Zitat

Beachtliche Leistung - gerade in Rechtsthemen ist der Anspruch ja häufig besonders hoch.

ins Handgelenk beissen.

Zumindest bei den Kursen Medienrecht und IT-Recht an der iu kann ich diese Einschätzung nicht bestätigen.

 Teilen

12 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Aramon

Geschrieben (bearbeitet)

Das die Studienhefte teilweise sehr alt sind, kenne ich auch von anderen Anbietern. Aber ein größeres Problem sehe ich in den Multiple Choice Prüfung. Für die Hochschule ist es natürlich einfach und kostengünstig, wenn alles automatisiert über Multiple Choice Prüfung verarbeitet werden. Aber du hast so gar keine Chance deine Argumente aufzuführen.

Da bin ich ehrlich gesagt schon sehr froh, dass es an der Wilhelm Büchner Hochschule überwiegend Hausarbeiten gibt, die sich ein Tutor anschaut. Ich drücke dir weiterhin die Daumen und hoffe, dass die von dir aufgedeckten Fehler zeitnah behoben werden.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, deine Dienste im Bereich Qualitätsmanagement der IU anzubieten? Jeder Anbieter müsste doch total dankbar darüber sein, wenn Sie so nützliches Feedback bekommen.

Bearbeitet von Aramon
Link zu diesem Kommentar
vor 28 Minuten schrieb Aramon:

Das die Studienhefte teilweise sehr alt sind, kenne ich auch von anderen Anbietern.

 

Das ist das Problem: Das Skript ist nicht alt (2019). Es ist einfach falsch, wahrscheinlich, weil aus einer alten Quellen zitiert wurde ohne einen Blick in 303b StGB zu werfen. 

Und wenn an der Stelle so was drin ist, was zur Erstellung des Skripts schon 12 Jahre nicht mehr gültig war, dann sinkt das Vertrauen in den Rest dramatisch.

 

Dazu kommt, dass es wohl scheinbar keinerlei tutorielle Betreuung gibt. Keine Sprechstunden, keine Tutorien, kein Aktivität des Tutors im Course Feed. Nichts.

 

Und laut Skript gibt es auch "Open Source Software" deren Quellcode nicht verfügbar ist. Also: Gar nicht verfügbar. Bei den Bereichen, wo ich etwas Ahnung habe, fallen mir einige Ungereimtheiten auf. Und da frage ich mich halt, ob die anderen Sachen halt genauso daneben sind, und es mir mangels Wissen in dem Bereich eben einfach nur nicht auffällt. 

 

Die Punkte oben sind aus der ersten, recht kurzen Lektion. Ich würde ja sagen, ich finde es eigentlich schon recht beeindruckend, eine solche Problemdicht hinzubekommen, aber es ist ja nicht das erste Mal, dass so was vorkommt.

 

vor 37 Minuten schrieb Aramon:

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, deine Dienste im Bereich Qualitätsmanagement der IU anzubieten? Jeder Anbieter müsste doch total dankbar darüber sein, wenn Sie so nützliches Feedback bekommen.

 

Naja, das macht mir ja keinen Spaß. Ich möchte sowas nicht machen (müssen). Ich würde einfach nur gern mein Skript nehmen, durcharbeiten und hinterher das Gefühl haben, dass ich was gelernt habe. Ich werde ja meist nur stutzig, weil sich das Skript selbst widerspricht. Ok, inzwischen werde ich auch misstrauisch, wenn sich über Seiten keine Quellenangabe findet.

 

Die iu ist verdammt groß. Und damit ein riesiger Multiplikator. Damit sollte eine entsprechendes Gefühl für die Verantwortung zur Korrektheit des Wissens einhergehen. 

 

Und es stellenweise wirklich haarsträubend. Von Fehlern über pseudowissenschaftliches Geschwurbel hin zu Komplettplagiaten hatte ich eigentlich schon alles. Unterschiedliche Skripte, die die selbe Studie unterschiedlich falsch zitieren. Skripte, die als Quelle für wissenschaftliche Konzepte Lehrbriefen von Ausbildungen heranziehen. Die Liste ist lang und erschreckend.

 

Das aktuelle QM ist wirklich dran, die ganze Sache zu verbessern, aber da werde ich nicht mehr viel davon haben. 

Und es ist IMO auch keine gute Idee, die Skripte nach der Veröffentlichung durch Studierende prüfen zu lassen. Auch weil den meisten die Fehler nicht mal auffallen und der Stuss einfach so verinnerlicht werden wird. 

 

Das ganze drückt meine Motivation schon gewaltig.

Es ist halt übel, wenn man "trotz" und nicht "wegen" des Studiums lernt.

Link zu diesem Kommentar

Die Kaufmannseigenschaft ist anscheinend eine Auslegungssache. 6 Formen kennt das HGB. 

§2 und §3 HGB Beschreiben je eine Form des Kannkaufmann. (Ggfs. wurde dies bei der MC Aufgaben als eine Form gewertet?)

 

Istkaufmann

Kannkaufmann -> §2 und §3

Formkaufmann

Fiktivkaufmann

Scheinkaufmann

 

 

Link zu diesem Kommentar
vor 2 Minuten schrieb ExReWe87:

Die Kaufmannseigenschaft ist anscheinend eine Auslegungssache. 6 Formen kennt das HGB. 

§2 und §3 HGB Beschreiben je eine Form des Kannkaufmann. (Ggfs. wurde dies bei der MC Aufgaben als eine Form gewertet?)

 

§1 HGB Istkaufmann

§2 HGB Kannkaufmann

§3 HGB Uneigentlicher Kannkaufmann

§5 HGB Fiktivkaufmann

§6 HGB Formkaufmann

§ 242 BGB i.V.m. § 5 HGB Scheinkaufmann

 

Wenn die beiden Kannkaufmänner zusammengelegt worden sind, dann ist die Angabe im Skript falsch - denn hier steht 6. In der Frage wird allerdings 5 verlangt, was sich so nicht im Skript findet. Auch ist bei Kannkaufmännern nur §2, nicht aber §3 genannt, was ebenfalls gegen eine Zusammenlegung der beiden Paragraphen zu einem Begriff spricht.

 

Wäre es konsistent, wäre es auf jeden Fall weniger störend. Aktuell ist die Antwort auf die Frage im Widerspruch zum Skript, welches klar von 6 Kaufmännern spricht.

 

Wobei all diese Begriffe nicht aus dem HGB stammen - dieses spricht nur von einem Kaufmann, und Fällen in denen eine natürliche oder juristische Person wie ein Kaufmann zu behandeln ist. Bei einer wörtlichen Auslegung der Frage wäre daher "1" die korrekte Antwort, unter Bezug auf §1 HGB. Bei einer weiteren Auslegung der Frage, also eher im Sinne von "Wieviele Arten von Kaufmännern können unterschieden werden" wäre entweder 5 oder 6 möglich, das Skript spricht von 6, also würde ich diese Antwort hier erwarten. Man könnte auch das Skript anpassen (was ich für wahrscheinlicher halte, da weniger Aufwand als Prüfungsfragen zu ändern), damit es wieder konsistent ist.

 

Es stellt sich halt die Frage, wie diese Frage zustande kam.

Da die Antwort auf die Frage davor ebenfalls 5 war (Anzahl Bücher im BGB), schließe ich hier auch einen Lapsus nicht aus. Was, in Verbindung mit den Fragen aus der Musterklausur, auch nicht dazu führt, dass meine Konfidenz gesteigert wird.

Und dann noch das mit §303b StGB. 

 

Was wohl auch schon vor langer Zeit mal im Kurs diskutiert wurde, ohne zu einer Änderung zu führen (laust Aussage eines Kommilitonen in der WhatsApp Gruppe).

Link zu diesem Kommentar

Der Begriff "Uneigentlicher Kannkaufmann" ist mir noch nie untergekommen. Wobei ich eben auch schon "landwirtschaftlicher Kannkaufmann" dazu gelesen hatte (Bilanzbuchhalter Handbuch). Anscheinend macht es jeder so wie er mag. 

 

Die AKAD schreibt dazu "Kleingewerbebetreibende und land- oder forstwirtschaftliches Hauptgewerbe können die Kaufmannseigenschaft durch konstitutive Eintragung im Handelsregister erwerben. Das Gesetz bezeichnet sie als Kannkaufleute (§§2, 3 HGB)."

Zitat

Ok, dann fragt man eben den Modulverantwortlichen.

Überraschung: Der Modulverantwortliche ist der Tutor.

Das ist natürlich nicht hilfreich. Ist der Tutor/Modulverantwortliche denn wenigstens aus dem Fachbereich?

 

Link zu diesem Kommentar
vor 27 Minuten schrieb ExReWe87:

Ist der Tutor/Modulverantwortliche denn wenigstens aus dem Fachbereich?

Er hat das erste Staatsexamen, wenn meine Cyberstalking Aktion korrekt war.

 

 

vor 28 Minuten schrieb ExReWe87:

Der Begriff "Uneigentlicher Kannkaufmann" ist mir noch nie untergekommen.

Mir auch erst, als ich den fehlenden Kaufmann gesucht hab :)

Du findest es zum Beispiel hier:

Scheint also schon ein halbwegs geläufiger Begriff zu sein.

 

Nach §2 geht es ja darum, dass es nach Art und Umfang nicht notwendig ist, bei §3 darum, dass es nach Art und Umfang notwendig ist, es aber trotzdem nur nach Eintrag der Fall ist.

Du bist bei §3 also von Art um Umfang des Betriebs näher an §1, durch §3.1 HGB ist es aber dennoch nicht notwendig , es sei denn sie wollen. 

Die Unterscheidung finde ich daher scho sinnvoll, da ja §2 eher auf was Kleines schießen lässt, was bei dem Kaufmann aus §3 nicht der Fall ist.

Link zu diesem Kommentar

🤪 Was für ein Thema.

 

Ich kann mich sehr dunkel daran erinnern, dass es früher 6 XYZ-Kaufmann-Definitionen gab und nach einer Gesetzesänderung aktuell nur noch 4.

 

Klar ist ja derjenige, der aufgrund der gesetzlichen Regelung in HGB § 1 Kaufmann sein muss

(1) Ist-Kaufmann

 

Diejenigen, die nach HGB § 2 (z. B. Kleinunternehmer) oder HGB § 3 (Privileg der Landwirtschaft) das nicht müssen sondern selbst dazu optieren würde ich zusammenfassen. Das vereint ja die beiden, sie müssen nicht aber sie wollen:

(Das mit dem uneigentlichem Kann-Kaufmann kommt mir irgendwie bekannt vor)

(2) Kann-Kaufmann

 

Dann gibt es noch den HGB § 5, da geht es darum das jemand im Handelsregister eingetragen ist, aber nicht ein Kaufmann im Sinne des Gesetzes ist.

(3) Fiktiv-Kaufmann (?)

 

Dann gibt es noch Handelsgesellschaften, die nach HGB § 6 ebenso wie Kaufleute behandelt werden

(4) Form-Kaufmann

 

Und nicht beschrieben im HGB ist jemand der sich als Kaufmann ausgibt ohne im Handelsregister eingetragen zu sein.

(x) Schein-Kaufmann (?)

 

Ich zähle also 4 Kaufmannstypen nach HGB.

 

Stimmen die mit (?) markierten Begriffe wirklich so? Irgendwie habe ich die umgekehrt in Erinnerung.

Link zu diesem Kommentar
DerLenny

Geschrieben (bearbeitet)

vor 28 Minuten schrieb WiInfo:

Dann gibt es noch den HGB § 5, da geht es darum das jemand im Handelsregister eingetragen ist, aber nicht ein Kaufmann im Sinne des Gesetzes ist.

 

Es ist eher so, wenn man eingetragen ist, aber nach Art um Umfang kein Kaufmann mehr ist (sondern ein Kleingewerbe), weiterhin als Kaufmann behandelt wird, damit sich die Geschäftspartner auf den Eintrag im Handelsregister verlassen kann.

 

Ein Scheinkaufmann, ist jemand der den Anschein erweckt ein Kaufmann zu sein, daher greift hier §242 BGB und sorgt dafür, dass die Person als Kaufmann gemäß §1 HGB behandelt wird.

 

vor 28 Minuten schrieb WiInfo:

🤪 Was für ein Thema.

Ich dachte nicht, dass das das Thema des Freds ist... 🙃

Bearbeitet von DerLenny
Link zu diesem Kommentar
vor 33 Minuten schrieb DerLenny:

Es ist eher so, wenn man eingetragen ist, aber nach Art um Umfang kein Kaufmann mehr ist (sondern ein Kleingewerbe), weiterhin als Kaufmann behandelt wird, damit sich die Geschäftspartner auf den Eintrag im Handelsregister verlassen kann.

Es kommt eher auf den Eintrag im Handelsregister an und der Tatsache, dass er kein Kaufmann mehr ist. Ein Kleingewerbe-Treibender kann ja bei Wahl der entsprechenden Option immer (Kann-)Kaufmann sein. Die Gründe spielen keine Rolle.

 

vor 33 Minuten schrieb DerLenny:

Ein Scheinkaufmann, ist jemand der den Anschein erweckt ein Kaufmann zu sein, daher greift hier §242 BGB und sorgt dafür, dass die Person als Kaufmann gemäß §1 HGB behandelt wird.

Ok so macht Scheinkaufmann Sinn, wurde aber vielleicht früher anders verwendet (s. u.). Aber dieser Möchtegern-Kaufmann ist aber kein Thema des HGB.

 

vor 33 Minuten schrieb DerLenny:

Ich dachte nicht, dass das das Thema des Freds ist... 🙃

😄 So kann man sich täuschen 😉

Aber ich fand auch die anderen Punkte in Deinem Blog-Beitrag interessant.

 

Aber weil mich das nicht losgelassen hat, habe ich in meinen Katakomben noch ein altes Wirtschaftslexikon von 1991 ausgegraben (ISBN 3-8212-1012-5):

 

Kaufmann nach HGB

HGB § 1 Mußkaufmann

HGB § 2 Sollkaufmann

HGB § 3 Kannkaufmann

HGB § 4 Minderkaufmann

HGB § 5 Scheinkaufmann

HGB § 6 Formkaufmann

 

Wobei ja diese Begriffe nicht im HGB genannt werden. Aber warum jetzt 5 richtig sein sollen verstehe ich nicht.

Link zu diesem Kommentar
  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Zitat

ins Handgelenk beissen.

 

Okay, jetzt kann ich es nachvollziehen. 😉

 

Zitat

keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme

 

An wen kannst Du (könnt ihr) denn fachliche Fragen zum Stoff stellen (und auch beantwortet bekommen)? - Immerhin macht ihr ja keinen Selbstlernkurs, sondern ein betreutes Fernstudium.

Link zu diesem Kommentar
vor 8 Minuten schrieb Markus Jung:

An wen kannst Du (könnt ihr) denn fachliche Fragen zum Stoff stellen (und auch beantwortet bekommen)? - Immerhin macht ihr ja keinen Selbstlernkurs, sondern ein betreutes Fernstudium.

Normalerweise an den Tutor, in Einzelfällen auch mal an den Modulverantwortlichen.

Welche hier halt die gleiche Person (und im Moment nicht erreichbar) ist.

Im Course Feed ist es allerdings auch sehr ruhig, da gab es ausser meiner Frage nach den Tutorien noch eine 2te Frage. Das wars. Für Personen, die sich nicht wegen alles einen Kopf machen, scheint IT-Recht auch eine recht gut machbarer Kurs zu sein 🙃


Die iu kümmert sich um Klärung, ich denke, dass ich hier in naher Zukunft eine Antwort bekomme.

Link zu diesem Kommentar
vor 11 Minuten schrieb DerLenny:

Für Personen, die sich nicht wegen alles einen Kopf machen, scheint IT-Recht auch eine recht gut machbarer Kurs zu sein 🙃

Bei nicht relevanten Modulen passiert mir das aber auch häufiger, dass ich über unsinnige Sachverhalte hinweg schaue. 

Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden


×
×
  • Neu erstellen...