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Neuer Kurs, altes Spiel


DerLenny

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Es ist mal wieder Zeit für "so einen Post."

Ich hatte nach meinen Gesprächen mit dem QM wirklich Hoffnung, dass die neuen Skripte besser kontrolliert werden würden. Am 1.12.kam ein Skript mit 6 Monaten Verspätung raus. Das Thema (Content Marketing) interessiert mich, es ist eine schriftliche Arbeit und mit der Verspätung hatte ich auf ein paar Korrekturläufe und damit mit einem hochwertigen Skript gerechnet.

 

Fangen wir mit den Kleinigkeiten an: Ich kann nicht in dem Course Feed (die einzige Option mit dem Tutor zu kommunizieren), da der Kurs noch nicht in der Liste der Course Feeds auftaucht. Die Course Feeds sind eine externe Applikation, die Buchbarkeit und Verfügbarkeit in der "normalen" Lernoberfläche sorgt also nicht direkt dafür, dass man auch in den Course Feed kommt.

 

Wie beschreibe ich das Skript am geschicktesten? Es erinnert mich an die ersten Versionen der Hausarbeiten, die ich für andere Studierende gegengelesen habe: Der Aufbau passt nicht so ganz, Definitionen sind unscharf, Erklärungen unpräzise, formale Aspekte (wie Quellenreferenzen und die Angabe im Literaturverzeichnis) passen nicht, und bei manchen Abschnitten fragt man sich, welchen Mehrwert der Teil für das Gesamtwerk hat.

Oft hatte ich den Eindruck, dass die Inhalte nicht wirklich verstanden werden, und Inhalte aus anderen Quellen irgendwie übernommen wurden. So eine aAt kognitives Uncanny Valley.

 

Da viele Sachen "so nicht stimmen" aber eben auch nicht "komplett falsch" sind, ist das Anführen von Beispielen sehr schwer, da die konkrete Erklärung des Problems deutlich mehr Text beinhalten würde, als der zitierte Abschnitt.

 

Hier mal eine Definition, die evtl. die Probleme recht gut visualisieren kann:

Zitat

Logarithmus

Der Logarithmus nutzt die prozentuale Veränderung der Keyword-Dichte zum Text. Bei längeren Texten sinkt somit die Keyword-Dichte.

 

Was der Text wahrscheinlich sagen will, ist das irgendwo in dem Algorithmus ein Logarithmus eingesetzt wird, um die Werte abzubilden. Leider ist keine Quelle angegeben und der Text lässt eher auf ein Produkt schließen... es ist sehr seltsam. Wäre eine Quelle gegeben, könnte man sich selbst informieren um herauszufinden, was hier gemeint sein könnte. Aber wie so häufig, sind Quellenangaben bei den relevanten Stellen selten. Und so kuckt man halt mit großen Augen auf das Skript und erhöht den WTF/min Counter um eins.

 

An einer anderen Stelle wird auf die Kommunikationsmodelle von Watzlawick und von Thun eingegangen. Ohne Quellen und erkennbaren Nutzen für den Leser. Sie werden lieblos zusammengefasst, mit Beispielen statt Erklärungen versehen (noch so ein Zeichen für evtl. nicht ganz so tiefes Verständnis) und keinerlei Hinweise, wie die doch sehr bekannten Modelle nutzbringend eingesetzt werden können. Es hat nicht mal einen Legitimationscharakter, was ja immerhin noch ein Grund für die Inklusion wäre (wenn jetzt auch nicht der wünschenswerteste).

 

Was gibt es sonst noch zu sagen... hm... 

Begriffe werden fast durchgehend vor der Definition benutzt, Abkürzungen selten erklärt und anstatt die Grundlagen in einem Grundlagen Kapitel zu bündeln wird wild verstreut immer mal wieder irgendwas erklärt. Inklusive unterschiedliche Definitionen des gleichen Begriffs an verschiedenen Stellen. Eine davon ist sogar korrekt. Wodurch die Frage aufkommt, wie der gleiche Begriff einmal korrekt und einmal falsch definiert wird. Eine Erklärung wäre, dass er nicht wirklich verstanden wurde und an den stellen irgendwoher irgendeine Definition ins Skript kopiert wurde. Und einmal hat es mehr oder weniger zufällig gepasst.

 

Und diese Unschärfe zieht sich durchs komplette Skript. Ebenso wie die mangelnde Belegung mit Quellen und die formalen und didaktischen Fehler. Die Beispiele hier waren eben die, durch die das Problem am leichtesten zu zeigen war.

 

Die (vermutete) Skriptautorin hat ein Diplom in BWL, einen Doktor in Politikwissenschaften und schreibt das Skript zu "Content Marketing." An manchem Stellen passt es so halbwegs, sobald es irgendwie technisch wird (was sehr häufig der Fall ist) wird es allerdings schon beinahe schmerzhaft zu lesen. Die Flughöhe schwankt zwischen extrem oberflächlich bei Zusammenhängen und extrem detailliert., wenn es zum Beispiel darum geht Optionen in irgendeiner Programmoberfläche zu beschreiben. Auch das ist so ein Ding, das für mich ein geringes Verständnis nahelegt.

 

Und nicht mal die Formalia passen. Allerdings ist das Skript von der iu inhaltlich geprüft und auch lektoriert worden (da hatte ich extra nachgefragt, weil ich mir das nicht habe vorstellen können).

 

Evtl. habe ich auch nur überzogene Ansprüche an ein Lehrskript.

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42 Kommentare


Empfohlene Kommentare



Ich frage mich wie du das schaffst, das Studium, einen Vollzeitjob und die Analyse von solchen Texten zu bewältigen. Ich erinnere mich dunkel daran gelesen zu haben, dass du vollzeit arbeitest oder?

Verstehe mich bitte nicht falsch, aber wie machst du das? Du bist so aktiv hier in diesem Forum und auch in deinem Studium zügig unterwegs oder nicht?

Vielleicht ist mir ja was entgangen.

 

 

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vor 9 Minuten schrieb brotzeit:

ch frage mich wie du das schaffst, das Studium, einen Vollzeitjob und die Analyse von solchen Texten zu bewältigen.

 

Naja, die Analyse ist ja einfach nur "Skript lesen" - das Zeug springt einem schon ins Auge. 

 

vor 11 Minuten schrieb brotzeit:

Verstehe mich bitte nicht falsch, aber wie machst du das? Du bist so aktiv hier in diesem Forum und auch in deinem Studium zügig unterwegs oder nicht?

 

Ich glaube, ich verstehe das Problem nicht ganz. Selbst wenn man von den 150 Stunden für 5 ECTS ausgeht, sind das ja nur 2h/Tag. Da bleibt schon ne Menge Zeit übrig. Und ich brauche meist deutlich weniger als als die 150h.

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Muddlehead

Geschrieben (bearbeitet)

Lenny hat halt keine weiteren Hobbies/Probleme ;-).

 

ansonsten ist das mit dem ziel der aktiven suche und bissl erfahrung sicher kein hexenwerk. 
 

An sich hatte ich schon vermehrt ein knoten im hirn bei manchen skriptabschnitten. Jetzt weiss ich warum ;-). Kann mir vorstellen, dass selbst die gelobte FUH mit ähnlichem zu kämpfen hat oder aufgrund der veralteter skripte die Inhalte schon gut abgehangen wurden.

Bearbeitet von Muddlehead
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vor 1 Minute schrieb DerLenny:

Ich glaube, ich verstehe das Problem nicht ganz.

Ich habe keinesfalls ein Problem. Hat mich nur interessiert. Dann schreibst du demnach ca. alle 10 Wochen eine Klausur? Scheinbar bereitet dir davon auch nichts all zu große Schwierigkeiten.

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DerLenny

Geschrieben (bearbeitet)

vor 7 Minuten schrieb Muddlehead:

Lenny hat halt keine weiteren Hobbies/Probleme ;-).

Training ist halt grad nicht wegen Corona, und die Freunde / Hobbies passen gut in die restliche Zeit. 8h Arbeit, 2h Lernen, 8h schlaf - bleiben noch 6h für anderes Zeug...

Bearbeitet von DerLenny
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vor 1 Minute schrieb brotzeit:

Dann schreibst du demnach ca. alle 10 Wochen eine Klausur?

Ich versuche so 10-20 ECTS im Monat zu machen, aktuell bin ich aber wirklich nicht sehr motiviert, daher werden es meist gerade so 10... evtl. eher 7,5 ECTS. Versuche aber meinen Hintern wieder hochzubekommen, wobei halt die Qualität der Kurse nicht zur Motivation beträgt.

Wollte eigentlich IT-Recht schon lange durchhaben, aber ich versuche ja seit 2 Monaten mal den Tutor zu erreichen um über das Skript labern zu können...

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vor 3 Minuten schrieb DerLenny:

Ich versuche so 10-20 ECTS im Monat zu machen, aktuell bin ich aber wirklich nicht sehr motiviert, daher werden es meist gerade so 10... evtl. eher 7,5 ECTS. Versuche aber meinen Hintern wieder hochzubekommen, wobei halt die Qualität der Kurse nicht zur Motivation beträgt.

@Muddlehead Schaffst du das auch? Bzw. hast du das auch geschafft?

Das Tempo ist ja brutal....Da bin ich echt verdammt neidisch. Ich schaffe pro Halbjahr grade so meine 30 Ects und das in Vollzeit. Mehr wäre auf keinen Fall drin. Vielleicht bist du einfach besser...

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vor 12 Minuten schrieb Muddlehead:

An sich hatte ich schon vermehrt ein knoten im hirn bei manchen skriptabschnitten. Jetzt weiss ich warum ;-). Kann mir vorstellen, dass selbst die gelobte FUH mit ähnlichem zu kämpfen hat oder aufgrund der veralteter skripte die Inhalte schon gut abgehangen wurden.

 

auch an der Fernuni gibts sicher mal das eine oder andere verbesserungswürdige Skript, aber sowas wie Lenny beschreibt ist mir in 4 Jahren Studium noch nicht über den Weg gelaufen.

Da gibts halt auch weniger Studiengänge und damit weniger neue Kurse parallel und die Kurse kommen von Profs/wissenschaftlichen Angestellten die namentlich bekannt sind und den Kurs dann auch betreuen und dafür ihre Reputation hergeben.

 

 

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vor 3 Stunden schrieb Bazinga_2:

auch an der Fernuni gibts sicher mal das eine oder andere verbesserungswürdige Skript, aber sowas wie Lenny beschreibt ist mir in 4 Jahren Studium noch nicht über den Weg gelaufen.

Ja, soetwas kenne ich auch nicht aus eigener Erfahrung oder aus Berichten von anderen. Aber ja vielleicht sind die wirklich schon gut abgehangen, wie Muddlehead es genannt hat.

 

Ich kenne da ein Beispiel, wo das Hauptskript nach einer leichten Überarbeitung (auch noch 3 Jahre danach) viele Fehler aufwies, da konnte man etwa ein Drittel der Übungsaufgaben nicht machen.

 

Aber meist wird ja bei den Skripten der FUH über anderes geklagt.

Z. B. "zu trocken" man könnt es aber auch oft als "gut definiert und logisch strukturiert" beschreiben. Und aus "zu umfangreich" wird "vollständig". 😉

 

vor 3 Stunden schrieb Bazinga_2:

Da gibts halt auch weniger Studiengänge und damit weniger neue Kurse parallel und die Kurse kommen von Profs/wissenschaftlichen Angestellten die namentlich bekannt sind und den Kurs dann auch betreuen und dafür ihre Reputation hergeben.

Bei gewissen privaten Anbieter soll halt anscheinend auf Teufel komm raus neue Kurse angeboten werden, obwohl man anscheinend die personellen Ressourcen dafür nicht hat. Da hat der gutgläubige Fernstudent das Nachsehen.

 

Die FUH bietet aber ja auch zunehmend weiter Kurse an, die preislich auf dem Niveau der privaten Anbieter liegen. Hier habe ich allerdings noch über keine Erfahrungen gelesen.

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Muddlehead

Geschrieben (bearbeitet)

Welche bücher kannst du im Bereich Lernmethoden empfehlen?

Bearbeitet von Muddlehead
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vor 9 Stunden schrieb DerLenny:

evtl. eher 7,5 ECTS

Mal angenommen du lernst 2 Stunden am Tag 30 Tage im Monat. Dann benötigst du 60 Stunden für 7,5 Ects im schlechtesten Fall. Du meintest aber auch, dass du in der selben Zeit 15 Schaffst, das heisst ja dann nur noch 30 Stunden für 7,5 ECTs? Und das auch nur wenn du keine Tage auslässt. Auch wenn man es nicht so genau nehmen soll, erscheint mir das schon fragwürdig, Erfahrung und Interesse hin oder her. Bei so großem Interesse würde man nicht so wenig Zeit mit den Inhalten verbringen.

Ist mir echt ein Rätsel…Das ist ja dann eigentlich kein Studieren sondern maximal einmal quer drüber lesen. Bei so wenig Zeit helfen doch auch keine Methoden mehr was oder täusche ich mich da?

Ich bin echt nur neugierig, die Methoden würden mich auch interessieren

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Alanna

Geschrieben (bearbeitet)

@DerLenny: Vielen Dank für die Erläuterung! Ich habe mich nämlich auch schon mehr als einmal gefragt, wo du die Zeit für die Analyse der Skripte her nimmst. :confused: Das erklärt aber jetzt einiges. Wenn ich sehe, dass ich für ein Hausarbeitsmodul von 6 ECTS ca. 100 Stunden benötige, ist das ja schon ein Unterschied...

 

Beachtlich finde ich aber trotzdem - auch wenn du sicher nicht der Einzige hier im Forum bist, auf den das zutrifft - wenn jemand neben einem Vollzeitjob noch regelmäßig 14 Wochenstunden (oder mehr) in sein Studium steckt. Das schaffe ich, obwohl ich nur Teilzeit arbeite, nur sporadisch. Dafür habe ich (leider?) auch noch zu viele andere Interessen, die rein gar nichts mit meinem Studium zu tun haben.

 

Für mich ist jetzt jedenfalls deutlich besser nachvollziehbar, wie du auf dein Studientempo kommst, während ich bei +/- 15 ECTS pro Semester rumkrebse...

 

Bearbeitet von Alanna
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der_alex

Geschrieben (bearbeitet)

@DerLenny:  ich habe meinen gleichen Kurs - Komm. Psychologie -bei der IUBH vor einigen Wochen gekündigt, weil ich mit den Inhalten - nach vielen Monaten des Studiums - nicht erkennen konnte, hier wirklich was zu lernen und es im Alltag/Beruf praktisch verwenden zu können. Einfach nur stumpfes auswendiglernen des Scriptes. Die meisten Scripte halte ich für einfachen Standard, mit wenigen bis keinen Aha-Effekten und bewegt sich gefühlt akademisch eher auf unterem bis mittlerem Niveau. Einige Scripte der IUBH - sind wirklich grauenhaft - wie du hier und auch in bereits anderen Beiträgen beschrieben hast. Ich habe aus diversen populären Psychologiebüchern deutlich mehr gelernt für den Alltag/Beruf - das kann ich nun sagen und finde ein Komm. Psychologie Studium sollte doch hier deutlich Vorteile mehr bringen gegenüber populären Psychologiebüchern. Sonst kann ich die hohen Gebühren im Monat ja sparen - was ich nun mache.

Bearbeitet von der_alex
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vor 41 Minuten schrieb der_alex:

ein Komm. Psychologie Studium sollte doch hier deutlich Vorteile mehr bringen gegenüber populären Psychologiebüchern. Sonst kann ich die hohen Gebühren im Monat ja sparen - was ich nun mache.

 

Einer der Vorteile ist halt der Abschluss. Es gibt genug Firmen, bei denen ein Nachweis in irgendeiner Form eben notwendig ist.

Von den Themen her trifft der Studiengang auch ganz gut auf meine Interessen und deckt sich mit einem Teil der Anforderungen in meinem Job. Allerdings hatte ich ihn deswegen ja auch ausgesucht.

 

Der Vergleich mit den Büchern ist gerechtfertigt - die üblichen Standardwerke der Psychologie (Gerrig&Zimbardo, Belz, etc) kann man sich ja auch besorgen und die sind auch recht gut zu lesen. Die Prüfungsleistung ist halt dafür gedacht zu prüfen, ob man es sich auch behalten kann :)

 

Allerdings stimme ich zu, dass die Art der Prüfungsleistung und in einigen Fällen auch die Fragestellung nicht unbedingt geeignet ist, um die Inhalte einiger Kurse auch wirklich abzufragen - was aber ein generelles Problem sein dürfte.

 

Hin und wieder ertappe ich mich auch bei dem Gedanken, dass es evtl. auch ein ausgeklügelter Plan ist, schlechte Skripte anzubieten. Man muss dann mehr Arbeit investieren um die Informationen zu erhalten. Um Fehler im Skripten zu belegen ist deutlich tieferes einarbeiten notwendig, als wenn man das Zeug nur lernt. Und man merkt es sich auch besser, da so die persönliche Relevanz hoch geht.

 

Dann bekomme ich aber mit, dass viele nicht über das Skript hinaus lernen, wodurch eine solche Vorgehensweise nicht unbedingt zielführend ist.

 

Ich habe schon eine Menge gelernt, bin mir halt nur nicht sicher ob das wegen oder trotz des Studiums ist.

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Am 5.12.2021 um 13:15 schrieb Alanna:

@DerLenny: Vielen Dank für die Erläuterung! Ich habe mich nämlich auch schon mehr als einmal gefragt, wo du die Zeit für die Analyse der Skripte her nimmst. :confused: Das erklärt aber jetzt einiges. Wenn ich sehe, dass ich für ein Hausarbeitsmodul von 6 ECTS ca. 100 Stunden benötige, ist das ja schon ein Unterschied...

 

Beachtlich finde ich aber trotzdem - auch wenn du sicher nicht der Einzige hier im Forum bist, auf den das zutrifft - wenn jemand neben einem Vollzeitjob noch regelmäßig 14 Wochenstunden (oder mehr) in sein Studium steckt. Das schaffe ich, obwohl ich nur Teilzeit arbeite, nur sporadisch. Dafür habe ich (leider?) auch noch zu viele andere Interessen, die rein gar nichts mit meinem Studium zu tun haben.

 

Für mich ist jetzt jedenfalls deutlich besser nachvollziehbar, wie du auf dein Studientempo kommst, während ich bei +/- 15 ECTS pro Semester rumkrebse...

 

Ich schaff auch nur 15 ECTS pro Semester. Ich muss pro Modul 5-6 Hausaufgaben + Klausur machen . Das Skript ist halt mit 1000 Seiten pro 10 ECTS auch nicht sehr kurz. I würde keine 2000 Seiten pro Monat lesen können.

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vor 1 Stunde schrieb Pandamond:

Ich muss pro Modul 5-6 Hausaufgaben + Klausur machen . Das Skript ist halt mit 1000 Seiten pro 10 ECTS auch nicht sehr kurz.

Ist das ein Standard in dem Informatik M.C.Sc.? 🤯

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vor 2 Minuten schrieb whoever:

Ist das ein Standard in dem Informatik M.C.Sc.? 🤯

Es gibt halt auch Kurse mit 800 Seiten Skript. Zusätzlich gibt es 3-4 freiwillige Tutorien je 2-3 Stunden und 5 Präsenztage. Der Workload entspricht eigentlich meinen Vorstellungen von einem 10 ECTS Kurs. 

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brotzeit

Geschrieben (bearbeitet)

vor 9 Minuten schrieb Pandamond:

Es gibt halt auch Kurse mit 800 Seiten Skript. Zusätzlich gibt es 3-4 freiwillige Tutorien je 2-3 Stunden und 5 Präsenztage. Der Workload entspricht eigentlich meinen Vorstellungen von einem 10 ECTS Kurs.

Das kann ich bei Akad auch so unterschreiben. Nur ohne die Präsenztage. Für mein letztes Fach gab es 4Ects und es waren ziemlich genau 400 Seiten Stoff

Bearbeitet von brotzeit
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Davon kann ich nur träumen. Bei der iu sind es so 90-140 Seiten für 5 ECTS.

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vor 2 Minuten schrieb DerLenny:

 

Davon kann ich nur träumen. Bei der iu sind es so 90-140 Seiten für 5 ECTS.

 

Das dachte ich mir schon, so schnell kann man ansonsten garnicht sein. Für den Umfang würde ich genau einen Punkt bekommen

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vor 45 Minuten schrieb Pandamond:

Es gibt halt auch Kurse mit 800 Seiten Skript. Zusätzlich gibt es 3-4 freiwillige Tutorien je 2-3 Stunden und 5 Präsenztage.

Ohne jetzt andere Studiengänge/Hochschulen im Schatten zu stellen, das ist eine ordentliche Menge an Stoff. Da muss ich gleich an FernUni Hagen denken ;-)

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vor 4 Minuten schrieb whoever:

Ohne jetzt andere Studiengänge/Hochschulen im Schatten zu stellen, das ist eine ordentliche Menge an Stoff. Da muss ich gleich an FernUni Hagen denken ;-)

Ich habe eigentlich gedacht, dass es ein normaler Umfang ist. Ich habe mein Erststudium am KIT gemacht und da waren 9 ECTS sturres auswendig lernen / rechnen von 1000 + Skript bei den Ingenieurmodulen mit einer 4h Prüfung.

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