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Ab ins vierte Semester


brotzeit

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Grüße,

letzte Woche Samstag schrieb ich die Klausur in ELT26 Werkstoffe und Bauelemente der Elektrotechnik. Das Modul hat mir ganz schön was abverlangt muss ich sagen. Bis zur Klausur musste ich 160 Stunden reinstecken um sie mit einem sicheren Gefühl schreiben zu können. In meinem letzten Blogpost hatte ich euch meine Schwierigkeiten mit Chemie mitgeteilt, was ich zum Anlass nahm und mir Chemie kompakt für Dummies besorgte.

Das lese ich immer so nebeinbei wenn es die Zeit zulässt. Das hätte ich mal machen sollen, bevor ich mit dem Modul begonnen hatte. Ich bin so ziemlich halb durch und auf einmal machen einige Inhalte aus den Studienbriefen sogar richtig Sinn.... Nicht falsch verstehen, für die Prüfung war das nicht nötig und meiner Meinung braucht man es auch während des Moduls nicht. Es hat mich einfach nur interessiert, das ist alles.

Mit ELT26 beendete ich auch gleichzeitig mein drittes Semester und bin schon mitten in den beiden nächsten Fächern des Vierten.

ELT24 Energietechnik habe ich gemäß Begleitheft alle Abschnitte des Fachbuches gelesen, sowie die 3 Studienbriefe durchgearbeitet. Ich schreibe das Fach zwar erst Anfang Februar, befinde mich aber schon mitten in der Prüfungsvorbereitung.

Ich habe mir zu einem der Hefte eine Zusammenfassung geschrieben, die anderen beiden sind sehr mathelastik sodass das nicht nötig ist.

Ich markierte in jedem Heft die Seiten mit den Kontrollaufgaben und arbeite sie der Reihe nach ab. Wenn was unklar ist lese ich es in dem Fachbuch nach. Leider sind in den Skripten wieder einige Fehler, deshalb ist das Buch besser.

Die Kontrollaufgaben helfen mir mich in die mathematischen Sachverhalte hinein zu denken und ein Gefühl dafür zu bekommen. Wenn die durch sind, nehme ich mir die Onlineübungen vor.

Ach ja, das erste handelte von der Energieerzeugung und Speicherung, dann kam Energieverteilung und zuletzt ein eigener Studienbrief zur Photovoltaik.

Ist alles super interessant und es macht Spaß mir die Inhalte anzueignen.

Im zweiten Modul geht es um Elektrokonstruktion, d.h. man lernt wie man normgerecht Schaltpläne erstellt. Eigentlich war es das im großen und ganzen und es ist genau so trocken wie es sich anhört.

Bis jetzt kannte ich Schaltpläne, Geräteverdrahtungspläne, Verbindungspläne und Verlegepläne immer nur aus der anderen Perspektive, des Anwenders, nun muss ich aber als Konstrukteur selbst welche erstellen, was auch gleichzeitig die Prüfungsleistung in Form einer Hausarbeit darstellt.

Ich habe gerade erst angefangen und hänge noch an den Normen, wenn es dann ums Erstellen mit Eplan geht wird es bestimmt spannender.

Abseits der Module habe ich mir noch zwei Bücher besorgt, einmal Leistungselektronik für Bachelors von Uwe Probst und als zweites Elektronische Schaltungstechnik von Wolfgang Reinhold.

In den Studienbriefen wird alles nur angerissen und das nervt, weil man überhaupt keine Praxis hat in der man mal ein paar Schaltungen testen kann.

In beiden Büchern werden alle möglichen Schaltungen detalliert beschrieben und auch erklärt wie man die Bauteile dimensioniert (Mathe und Physik). Anschließend wird noch gezeigt wie man die Inhalte in LTSpice simulieren kann. Also wie man sie mit einfacheren Komponenten aufbaut.

Beide sind sehr praxisorientiert, soll heißen die Physik wird nur auf das nötigste beschränkt. Es geht um Verständnis und Simulation. Nichts für Anfänger, ich würe sie auch erst empfehlen wenn man Physik und Elektrotechnik Aufbau bereits abgeschlossen hat.

Ansonten werde ich über Weihnachten das Studium für 2 Wochen ruhen lassen und im Januar voller Tatendrang weiter machen.

Bis bald.

Bearbeitet von brotzeit

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4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Super, dass du so gut vorankommst.

Wünsche dir frohe Festtage und eine erholsame Pause.

 

LG

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vor 57 Minuten schrieb Kryptobox:

Wünsche dir frohe Festtage und eine erholsame Pause.

Vielen Dank. Das wünsche ich dir und allen anderen ebenso.

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Markus Jung

Geschrieben

Hört sich recht umfangreich an, aber teilweise auch spannend, besonders wenn es dann darum geht, selbst Pläne zu erstellen. Wird euch die Software Eplan für das Studium durch die AKAD zur Verfügung gestellt?

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brotzeit

Geschrieben (bearbeitet)

vor 7 Stunden schrieb Markus Jung:

Hört sich recht umfangreich an, aber teilweise auch spannend, besonders wenn es dann darum geht, selbst Pläne zu erstellen.

Habe jetzt das halbe Heft zur Erstellung eines Schaltplans anhand einer Hubanlage durch. Ich glaube es ist easy to learn aber hard to master. Ist jetzt kein Hexenwerk, aber es sind viele Kleinigkeiten zu beachten. Es hilft ungemein, wenn man jahrelang mit den Plänen gearbeitet hat. Ich kenne alle Symbole die man so braucht und hatte bei der BW auch Lehrgänge wie man sie richtig liest und zu Fehlersuche richtig interpretiert. Das hilft schon sehr 

vor 7 Stunden schrieb Markus Jung:

Wird euch die Software Eplan für das Studium durch die AKAD zur Verfügung gestellt?

Die gibts als Studentenversion kostenlos direkt vom Hersteller. Man muss sich nur mit mir seiner Matrikelnummer dort registrieren und bekommt dann eine Lizenz zur privaten Nutzung. Also von Akad selber braucht man da eig. nichts. 

Man darf auch andere Software wie Eagle verwenden. Da ich aber überhaupt keine Erfahrung mit der Schaltplanerstellung habe, bin ich auf Eplan und den zugehörigen Studienbrief angewiesen. Der ist echt detailliert und gibt genau vor was zu klicken ist. Ein bisschen wie eine SAP Schulung😃

Bearbeitet von brotzeit
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