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Mal so einige Gedanken


manfred_gruber

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Ich hab schon von einige gehört das Mathe die Königsdisziplin sein soll und das Mathe so schwer ist. Wieder andere sagen, das das was Mathematiker machen total realitätsfremd ist. Ja vielleicht sind Teile davon aus jetziger Sicht realitätsfremd. Dazu ein kleines Beispiel:

In den 1930er hat ein englischer Mathematiker beschlossen, sich in seiner mathematischen Laufbahn ausschliesslich mit Primzahlen zu beschäftigen, da es ihm total widerstrebte, das seine Arbeit für militärische Zwecke eingesetzt werden kann. Seine Berufskollegen verstanden nicht, wie man sich "nur" mit Primzahlen beschäftigen kann, da dies doch ein Thema wäre das die Mathematik und die Menschheit in irgendeiner Form einen Nutzen bringen sollte.

 

Jetzt fast hundert Jahre später muss man sagen, die Forschung war für uns extrem wichtig. Man denke nur an Banken, allgemeine Kryptographie usw. Es ist leider auch soweit gekommen, das diese Primzahlenforschung auch sehr im militärischen Bereich eingesetzt wird. Somit, das was Mathematiker machen, kann für den Moment und vielleicht auch einige Jahre als Sinnlos erscheinen jedoch gibt es immer einen Bereich, wo die Mathematik nutzbar gemacht werden kann.

 

Es sind sehr oft mathematische Anwendungen, die von der Allgemeinheit angekreidet werden, die so in dieser Form nicht greifbar sind. Dies hat für mich auch in gewisserweise mit Phantasie zu tun. Wenn man einen Phantasieroman liest, taucht man in eine Welt der Phantasie ein und wenn man sich im Mathematischen Sinn die Unendlichkeit vorstellen will, so kann man sich auch darin verlieren. Somit sind hier nur die Grenzen des denkbaren aktiv und nicht irgendwelche von Menschen geschaffen noGos Grenzen Regeln oder sonst was. 

 

Die Sprache der Mathematik wird überall verstanden, egal welche Hautfarbe, welche gesellschafltiche Abstammung, welche politische Gesinnung, welche Muttersprache, welchen geselschaftlichen Ordnungen wir unterliegen usw.

 

Was mich persönlich an der Thematik von Mathematik noch fasziniert ist, wenn ein Mathematiker einen neuen Beweis von dem von ihm gewählten Bereich veröffentlicht, dann wird er von Berufskollegen, geprüft und kontrolliert usw. Wenn dieser Beweis korrekt ist wird, dieser allgemein anerkannt und sollte er inkorrekt sein, so wird dies ebenso anerkannt. Diese herangehensweise find ich insofern gut, das es ein auf fachlicher Austausch ist und man sich auch Fehler eingesteht ohne das daraus Konflikte entstehen die die Menschheit und diesen Planeten an den Rand des Existenz bringt.

 

 

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1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank für Deine, teilweise ja schon fast philosophischen, Überlegungen.

 

Ich gehe mit, was die Bedeutung der Mathematik angeht - auch der ganze Bereich der Informatik und Digitalisierung ist ja im Prinzip Mathematik, ebenso wie große Teile unserer Wirtschaft.

 

Was ich an Mathematik als Studienfach oder allgemein als Fach so schwierig finde ist,  dass dieser Anwendungsbezug ja zunächst doch oft sehr weit weg ist und vieles sehr abstrakt und trocken und ja, auch kompliziert wird. Deshalb bin ich froh, dass es Menschen gibt, die dies auf sich nehmen und sogar Freude dabei empfinden können. Auch das kann ich durchaus nachempfinden, wenn ich an die Situationen denke, wo es bei mir in Mathe "Klick" gemacht hat. Hätte mir das nur häufiger gewünscht, so blieb dann doch oft auch Frust übrig und das Gefühl, ein Thema nicht wirklich durchdrungen zu haben.

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