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Ausgangssituation

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Sunflower77

49 Aufrufe

Nachdem ich die letzten Tage viel auf dieser Homepage herumgesurft bin, habe ich auch irgendwann die Blogs entdeckt... und ich war begeistert! Finde es toll, bei anderen mal reinzulesen und dabei zu merken, dass man halt doch nicht alleine ist...:cool: Aus diesem Grund war für mich ziemlich schnell klar, dass ich diese Möglichkeit zum Austausch mit anderen Studenten auch gerne nutzen möchte. Und hier bin ich...

Vielleicht als erstes mal zu meiner Ausgangslage... Ich studiere im Moment 2 verschiedene Bachelor-Studiengänge, zum einen BWL an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) und zum anderen habe ich gerade angefangen mit Environmental Science an der OU.

Bei der FFHS bin ich im 3. Semester von insgesamt 9. Jede zweite Woche am Samstag ist Präsenzveranstaltung, ist allerdings nicht obligatorisch. Ich versuche diese so häufig wie möglich mitzunehmen, denn man profitiert schon davon, aber es klappt halt nicht immer.

Die ersten 2 Semester empfand ich als sehr locker, wobei ich sagen muss dass ich mit Mathe, Rechnungswesen und Englisch noch nie Probleme hatte. Recht war zwar ziemlich neu, fand es aber sehr spannend, so dass auch das gut ging. Nun habe ich aber im 3. Semester gemerkt, dass es doch langsam strenger wird, vorallem sind es in diesem Semester 3 Lernfächer (Marketing, Strategisches Managemenet und Volkswirtschaftslehre), dazu dann noch Rechnungswesen.

Wir bearbeiten in jedem Semester 4 Module (Fächer), am Ende vom Semester gibt es innerhalb von 8 Tagen 4 Prüfungen... ziemlich stressig, aber man gewöhnt sich daran. Die nächsten Prüfungen stehen nun im Januar an.

Warum nun noch die Sache mit der OU? Nun ja, erstens, weil es mich interessiert, zweitens weil ich einfach sehr gerne lerne und drittens verspreche ich mir natürlich auch ein Weiterkommen in meiner Branche davon. Ich arbeite seit 5 Jahren in der Umweltbranche (bin ursprünglich ausgebildete Chemielaborantin, arbeite jetzt aber im Verkauf) und dieser Studiengang ist die ideale Ergänzung zu meinem (Arbeits-)Alltag... (nicht dass dies bei BWL nicht auch der Fall wäre :)).

Ich habe nun erstmal einen kleinen 10 Wochen-Kurs belegt, wo es um eine Einführung in die Naturwissenschaften geht. Bräuchte ich zwar von meiner Vorbildung her gesehen nicht wirklich, aber ich wollte einfach zuerst mal sehen, ob ich damit klarkomme, auf Englisch zu studieren. Bezüglich Lesen/Verstehen mache ich mir keine Sorgen, aber wo ich sicher reinkommen muss, ist das selbstständige Schreiben von Texten. Dieser Kurs geht nun bis Mitte Dezember, ab Januar werde ich dann meinen ersten "grossen" Kurs (60 points) belegen.

So, dass war mal was zu meiner Studenten-Geschichte/Gegenwart... Ich freue mich darauf, hier meinen weiterern Lernweg zu protokollieren und mich dabei mit euch auszutauschen!


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8 Kommentare


Zu so viel Engagement und Ehrgeiz kann ich nur gratulieren. Da du jedoch von deinem Vorhaben überzeugt zu sein scheinst, ist das die beste Motivation.

Getreu dem Motto: Man wächst mit seinen Aufgaben. :)

Bekommst du Unterstützung vom Arbeitgeber bzw. welche Wochenarbeitszeit hast du, dass du soviel Zeit aufbringen kannst?

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Wow, dass du das so hinbekommst, finde ich erstaunlich.

Ich schließe mich der Frage an: Arbeitest du Vollzeit?

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Ja, ich arbeite Vollzeit, als Verkaufsleiterin meistens sogar noch ein bisschen mehr...

@XPectIT

Danke, ich gehe schwer davon aus, dass ich auch noch viel über mich lernen werde in nächster Zeit.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich glaube, das wird ein sehr spannender Blog. Herzlich willkommen. Ich bin gespannt auf Deine Berichte.

Besonders freut es mich, über das Studium an der FFHS mehr zu erfahren, da es dazu hier bisher noch nicht so viel gibt.

Viele Grüße

Markus

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich wünsche viel Erfolg mit dem neuen Projekt OU.

Schön dass du diese Einleitung mitreingeschrieben hast, nun wissen wir "wo wir dich einsortieren" können ;)

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Bin gerade auf Deinen Blog gestossen. Mich interessieren besonders Deine Erfahrungen an der OU.

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Bin gerade auf Deinen Blog gestossen. Mich interessieren besonders Deine Erfahrungen an der OU.

Was möchtest du denn gerne wissen?

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Ich habe gerade mein Bachelor an der Fernuni Hagen abgeschlossen und interessiere mich für Möglichkeiten weiter zu machen. Z.B. den Master of Science.

Bin bei meinen Recherchen auch auf die OU gestossen. Die bieten recht interessante Studiengänge an und das ganze in Englisch. Irgendwie habe ich aber enormen Respekt vor dem, was da auf einem zukommt. Zuden ist es relativ teuer im Vergleich.

Wenn ich es richtig verstanden habe, bietet die OU auch Zertifikate an für einzelne Kurse, wenn man keinen vollständigen Master machen will. Das wäre evtl. noch ein guter Einstieg.

Von daher interessiere ich mich über die Erfahrungen von anderen Studenten.

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      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!