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WLM-Master an der SRH Riedlingen

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Masterarbeit - Interview-Vorbereitung


Alanna

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Da sind jetzt also die ersten drei Wochen der Bearbeitungszeit schon rum. Die Zeit rast...

 

Angefangen habe ich mit dem Theorieteil. Ich hatte mich ja bereits in einer Hausarbeit mit Ehrenamtsmanagement beschäftigt, hatte dadurch also viele Infos und diverse Literatur schon vorliegen. Im Rahmen der Exposé-Erstellung und der Suche nach passenden Theorien sind noch ein paar Bücher dazugekommen, so dass ich mich nach dem Startschuss nur noch in Einzelfällen und dann sehr gezielt mit weiterer Literatursuche beschäftigt habe. Beim Theorieteil habe ich mich v. a. auf die Kapitel konzentriert, die für Herleitung der Forschungsfragen und die Auswahl der Methodik relevant sind; das einleitende Kapitel mit Definitionen, Themenrelevanz, Zahlen und Fakten wird irgendwann später noch ergänzt...

 

Zeitkritisch war dann insbesondere der Start der Rekrutierung. Um planmäßig Anfang Februar mit den Interviews beginnen zu können, habe ich ein Infoschreiben aufgesetzt und an die Leiter unserer regionalen Standorte verteilt. Von dort sollte das Schreiben an die gesuchten Funktionen weitergegeben werden. Ich kann die Standortleiter natürlich nicht dazu zwingen und auch nicht kontrollieren, ob die Weitergabe tatsächlich überall erfolgt ist. Dass aber etwas gelaufen ist, zeigen mir sieben Zusagen von sechs verschiedenen Standorten, die ich inzwischen bekommen habe. Eine weitere Zusage habe ich durch persönliche Ansprache erhalten. Vier Zusagen fehlen mir jetzt noch, um das geplante Rekrutierungsziel zu erreichen. Evtl. werde ich gegen Ende der Woche also noch eine Nachfassaktion starten (müssen).

 

Das vergangene Wochenende habe ich damit verbracht, den Interviewleitfaden und die Datenschutzerklärung zu erstellen und das diesbezügliche Vorgehen auch gleich im Methodikteil zu dokumentieren. Heute habe ich dann mit einem Testpartner den Pre-Test das Leitfadens durchgeführt und dabei auch gleich die Technik (Konferenzsystem, Aufnahmegeräte, Konvertierung, etc.) getestet.

 

Nachdem der Pre-Test also nun erfolgreich abgeschlossen ist und ich den Leitfaden nur an ein paar wenigen Stellen leicht adaptieren muss, habe ich heute Abend schon drei meiner Interviewpartner angeschrieben, um erste Interviewtermine zu vereinbaren. Ursprünglich hatte ich vor, die Interviews über den kompletten Interviewzeitraum zu verteilen und im Anschluss an jedes Interview direkt die Transkription anzufertigen. Inzwischen tendiere ich aber mehr dazu, alle Interviews möglichst bald "in einem Rutsch" durchzuziehen und erst danach zu transkribieren; dann habe ich mehr Puffer, falls einzelne Termin noch mal verschoben werden müssen.

 

Soweit also die Interview-Vorbereitung. Beim nächsten Mal werde ich dann etwas über die Interview-Durchführung erzählen.

 

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2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Vica

Geschrieben (bearbeitet)

Qualitative Interviews habe ich bei meiner Abschlussarbeit im Bachelor auch sehr gerne gemacht. Vor allem die Besprechung der Intersubjektivität in Diskussionsteil war für mich ein ganz tolles Ding und da es ohnehin um ein Thema ging, das mir persönlich wichtig war, war das echt eine Katharsis :-). 

Allerdings musste ich die Arbeit mehrmals aufschieben wegen der Transkription, da ich nicht gedacht hätte, dass das so viel Zeug ist (wobei es vielleicht daran lag, dass ich diese noch ins Englische übersetzen musste :-/ ).

Dir viel Erfolg bzw auch Spaß mit der Arbeit :-)
 

Bearbeitet von Vica
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vor 8 Stunden schrieb Vica:

Allerdings musste ich die Arbeit mehrmals aufschieben wegen der Transkription

 

Ja, darauf bin ich jetzt auch echt gespannt. Ich werde mir dieses Wochenende die erste Transkription vornehmen. Da es bei mir nur auf den reinen Sachinhalt ankommt, werde ich Sprechpausen, Dialekt etc. nicht transkribieren, was die Sache sicher schon mal einfacher macht. Außerdem habe ich den Tipp bekommen, dass es in Word-365 eine richtige Transkribierfunktion gibt - mp3 hochladen und Text zurückbekommen. Der ist zwar dann noch voller Fehler, aber ich glaube trotzdem, dass es angenehmer ist, einen Entwurf zu überarbeiten, als von Null alles selbst einzutippen.

 

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