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WLM-Master an der SRH Riedlingen

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Masterarbeit - Interview-Durchführung


Alanna

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So, ihr Lieben, sieben Interviews liegen bereits hinter mir, und ich denke, das reicht, um etwas halbwegs Fundiertes dazu schreiben zu können...

 

Ich arbeite mit einem halbstrukturierten Interviewleitfaden, der vier Hauptthemen mit je zwei bis vier Unterpunkten beinhaltet. Ziel ist es, dass am Ende zu allen Punkten etwas gesagt wurde, wobei aber die Reihenfolge egal ist. Ich versuche daher auch nicht, zwanghaft den Leitfaden von oben nach unten abzuarbeiten, sondern greife auf, was meine Gesprächspartner mir anbieten. Oft liefern die mir dann selber schon passende Stichworte, um zum nächsten Thema überzuleiten. Das bietet mir maximale Flexibilität, ich muss mich aber andererseits auch sehr konzentrieren und immer am Ball bleiben. Und ich bin vor jedem Interview ganz gehörig nervös, weil ich ja kaum etwas habe, woran ich mich entlanghangeln kann.

 

Meine größte Sorge war, dass ich an jemanden gerate, dem ich jeden Satz einzeln aus der Nase ziehen muss und der mir nach zehn Minuten nichts weiteres zu sagen hat. Das lief aber bisher völlig problemlos. Mit einer geplanten Interviewdauer von "ca. 45 Minuten" und einer tatsächlichen Dauer zwischen 35 und 53 Minuten liege ich genau da, wo ich hin wollte. Ich behalte aber auch während des Gesprächs sehr gut die Uhr im Auge, damit wir nicht extrem drüber oder drunter auskommen.

 

Bislang habe ich alle Interviews virtuell durchgeführt. Den "Hauptteil" mit den Fragen und Antworten zeichne ich am PC auf, um damit die Transkription vorzunehmen. Als Backup nehme ich aber das komplette Interview auch zusätzlich noch mit meinem Smartphone auf, das ich neben den PC lege. Das hat sich auch schon bewährt, denn einmal ist mir erst nach zehn Minuten aufgefallen, dass ich vergessen hatte, die Aufzeichnung der Konferenz zu starten. 🥴 Grundsätzlich ist aber die Tonqualität der Konferenzaufnahme natürlich deutlich besser, was die Transkription erleichtert.

 

Auch die Tücken der Technik gehen nicht völlig an mir vorbei. Ein Interviewtermin musste kurzfristig verschoben werden, weil es auf Seiten des Teilnehmers einen mehrstündigen Internet-Totalausfall gab. Und bei zwei Interviews ist ungefähr zur Halbzeit die Verbindung kurz abgebrochen; nach eine halben Minuten konnten wir dann weitermachen. Glücklicherweise waren die Probleme aber bisher nie so groß, dass ein Interview dadurch unbrauchbar geworden wäre.

 

So, und damit das hier jetzt nicht ausufert, werde ich zum Thema "Transkription" demnächst einen eigenen Beitrag verfassen und wünsche euch erst mal ein wunderbares Wochenende!

 

Bearbeitet von Alanna

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1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Schön, dass es so gut läuft. Du hast Dich da ja auch für eine recht anspruchsvolle Interviewform entschieden.

 

Zitat

Meine größte Sorge war, dass ich an jemanden gerate, dem ich jeden Satz einzeln aus der Nase ziehen muss und der mir nach zehn Minuten nichts weiteres zu sagen hat.

 

Diese Sorge hatte ich bei meinen Interviews zum Fernstudium zu Beginn auch. Klar, es gibt mal Menschen, die kompakter antworten und andere, die gar kein Ende finden. Meist ist es so, dass die Interviewpartner:innen gerne über das reden, was sie beschäftigen und es eher mehr als zu wenig wird.

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