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Online-Seminar, Essay und große Schritte in Richtung Masterarbeit


Herbstkind

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Am 26.01. startete das Online-Seminar zum Wahlpflichtmodul Coaching und Beratung, welches bis zum 02.03.2022 gehen wird. Hier war ich auf den Praxistransfer der sehr nüchternen und schwer zu bearbeitenden Studiuenbriefe und den generellen Ablauf gespannt. Aktuell sind wir in den letzten Zügen einer Gruppenarbeit und zwei Wochen wird das Semianr noch laufen, jedoch möchte ich gerne jetzt bereits ein Zwischenfazit niederschreiben ☺️ 20 Personen beträgt die Teilnehmendenanzahl bei diesem Seminar.

 

Das Online-Seminar ist in verschiedene Phasen Aufgeteilt:

 

In Phase 1, welche von Mittwoch - Sonntag ging, hatten alle Teilnehmenden die Aufgabe, sich in einem Posting im Forum vorzustellen, in einem weiteren Posting auf persönliche Ziele, Hoffnungen, Wünsche & Befürchtungen an das Seminar einzugehen und schließlich mit einer Schilderung von bisherigen Erfahrungen mit Coaching und Beratung in einem dritten Posting abzuschließen.

 

Phase 2 stellte eine Tandem-Arbeit dar, in der von Montag - Donnerstag gemeinsam an einer auswählbaren Aufgabenstellung gearbeitet wurde. Die zweite Person musste hierbei selbst gefunden werden. Wir haben uns im Tandem dafür entschieden, auf kreative Weise einen Leitfaden zur lösungsorientierten Konfliktberatung zu erstellen. Maximal drei Seiten ink. Quellenverzeichnis waren hierbei die Maßgabe. Von Freitag bis Sonntag war es die Aufgabe von allen, jeweils mindestens eine substantielle Rückmeldung zu der Ausarbeitung eines anderen Tandems zu geben und sich an der dadurch entstehenden Diskussion zu beteiligen.

 

Phase 3 läuft aktuell. Hier mit einer Gruppenarbeit bei der die Gruppen durch den Dozenten des Seminars zugeteilt wurde. Etwas holprig startete es, da uns am ersten Tag die fünfte Person in der Gruppe fehlte und wir uns jedoch bereits am Vormittag verabredet hatten, uns gleich am ersten Abend zu treffen, um die sehr umfangreiche Aufgabenstellung zu sortieren und einen Fahrplan abzusprechen. Am zweiten Tag waren wir komplett und heute findet das vierte Treffen statt, bei dem es hoffentlich nur noch minimale Anpassungen für die finale Abgabeversion unseres Dokumentes brauchen wird. Aufgabe ist es, einen Fall in der Rolle eines Beratungsteams zu bearbeiten und hierbei eine Analyse + Prozessarchitektur zu erstellen. Zudem die eigene Rolle in dem Prozess zu reflektieren, festmachen woran die Nachhaltigkeit des Beratungsprozesses erkannt werden kann und einen guten Start / ein gutes Ende des Prozesses zu beschreiben. Hierfür sind 12 Tage als Zeitraum der Bearbeitung festgelegt und ein Dokument von 12-15 Seiten (exkl. Deckblatt, Inhalts- & Quellenverzeichnis) gefordert.  Sonntag ist die Ausarbeitung in das System hochzuladen und dann geht es in eine Live-Diskussion in der kommenden Woche. Am Ende der nächsten Woche ist über das Wochenende ein One Pager zu erstellen mit den "Lessons Learned" für jede Feedbackdiskussuion zu den Gruppenergebnissen.

 

In der Phase 4 steht dann noch ein Abschlussfragebogen und eine Abschlussreflexion an für die drei Tage Zeit vorgesehen sind.

 

Dieses Online-Seminar ist sehr arbeitsintensiv, jedoch genauso praktisch ausgelegt wie ich es mir gewünscht habe. Die Studienbriefe sind unterstützend bei der Erarbeitung der Aufgaben, jedoch ist auch zu merken, wie viel Wissen bereits ohne diese vorhanden ist auf dem Studium im Gesamten, das hier angewendet werden kann.

 

Mein Essay (Abgabedatum 01.04.) liegt leider weitestgehend unberührt in seinem Ordner. Das Literaturverzeichnis steht zumindest, ein Satz zur Einleitung ist als Entwurf geschrieben inkl. ein paar weiterer Notizen. Aber von einer abgabefähigen Version von 4 - 6 Seiten bin ich noch meilenweit entfernt. In meinem Kopf habe ich viele Ideen und gefühlt ist er quasi schon geschrieben, jedoch fehlt mir die Zeit und auch die Konzentration, alles niederzuschreiben momentan. Daher wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich den Essay erst beginne, wenn das Online-Seminar weitestgehend fertig ist, um mich dann ausschließlich auf diesen zu konzentrieren.

 

Etwas (und das ist glaube ich untertrieben 😉) abgelenkt hat mich auch die Information, dass die Expose´s für die Masterarbeit ab sofort eingereicht werden können und das 4.Semester im System mit allen relevanten Informationen freigeschaltet wurde. Daher habe ich nun mein Exposé verfasst und bereits am Sonntag eingereicht. Gestern kam die Rückmeldung, dass das Thema / die Idee passt, ich jedoch noch meine bisher genutzte / zukünftige Literatur für die Masterarbeit auflisten und einreichen soll. Dies habe ich gestern Abend schnell noch gemacht.

 

Ich habe mich entschlossen, mich mit dem Thema Resilienz und wie es Führungskräften gelingen kann, dass ihre Mitarbeitenden langfristig gesund bleiben - dies im Kontext der stationären Kinder- und Jugendhilfe - und dadurch zugleich der recht hohen gegebenen Fluktuation entgegenzuwirken, zu beschäftigen.

 

Meine Ausarbeitung wird nun an verschiedene Personen gesendet und eine Betreuung für die Masterarbeit gesucht. Sobald hier jemand gefunden ist, geht es in die Feinabstimmung und sobald alles klar ist und die Masterarbeit angemeldet wurde, wechselt die betreuende Person in die Rolle der bewertenden Person und darf nicht mehr zu Abstimmungen / bei inhaltlichen Fragestellungen kontaktiert werden. 5 Monate beträgt die Bearbeitungszeit ab Bestätigung der Themenanmeldung.

 

Für die Masterarbeit werden noch einmal 500€ als zusätzliches Entgelt gefordert, die bei Anmeldung des Themas überwiesen werden müssen.

 

Geschockt hat mich die Abgabemodalität der Masterabreit: Es darf keinesfalls eine feste Bindung sein, sondern es wird eine einfache Heftung verlangt (und tatsächlich von einem Schnellhefter als Beispiel geschrieben 😳). Hatte hier Bilder von so preiswerten Schnellheftern aus Grundschulzeiten in der Plastikversion im Kopf ... Gibt zumindest ganz okaye Alternativen, wobei wirklich schön einfach anders ist. Vielleicht lasse ich mir die Arbeit dann am Ende nur für mich binden und die Uni erhält die gewünschte schlichte Version 😉☺️

 

Und sonst so?

 

Kato und Klara sind 4 Jahre alt geworden am Freitag 🥰 Hier gab es bereits einige Zeit vorher schon ein recht teures Geschenk, eine Liegemöglichkeit, die einer Hängematte gleicht und dennoch sehr stabil ist mit Blick auf Größe und Gewicht meiner Katzen.

 

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Beruflich nimmt Corona weiterhin mindestens 50% der eigentlichen Arbeit ein, was gefühlt immer frustrierender wird, da diese 50% eigentlich für so viele andere Themen genutzt werden sollten. Vergangene Woche ist es dazu gekommen, dass ich spontan einen Nachtdienst in einer WG übernommen habe, da es keine andere Möglichkeit mehr gab. Das war eine sehr schöne Erfahrung, einmal wieder an der Basis zu sein und "einfach nur" für die jungen Menschen da zu sein und es ihnen in der doch herausfordernden Zeit so schön wie möglich zu machen. Vor und nach diesem Dienst dann den regulären Tätigkeiten nachzugehen war dann aber schon anstrengend und jenseits von Arbeitszeitgesetzen. So tief wie in der Nacht danach habe ich selten geschlafen, obwohl ich generell bereits einen sehr tiefen Schlaf besitze ☺️

 

Ich bin hier sehr gespannt, wie meine geplante Auszeit zum Schreiben der Masterarbeit dann wird und wie sehr ich mich letztendlich herausnehmen kann, da mein Verantwortungsgefühl schon recht ausgeprägt ist und ich den Job wirklich, wirklich gerne mache.

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1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben (bearbeitet)

Zitat

Thema Resilienz und wie es Führungskräften gelingen kann, dass ihre Mitarbeitenden langfristig gesund bleiben

 

Finde ich ein schönes und wichtiges Thema und erinnert mich an ein Kursangebot „Gesunde Führung“, auf das ich kürzlich gestoßen war.

 

Zitat

 Vielleicht lasse ich mir die Arbeit dann am Ende nur für mich binden und die Uni erhält die gewünschte schlichte Version 😉☺️

 

Teilweise ist es ja mittlerweile schon so, dass die Arbeiten nur noch digital eingereicht werden. Dass bei euch eine „Loseblattsammlung“ gewünscht ist, hat mich schon erstaunt, da ich es immer so kannte, dass der Sinn der Bindung primär ist, dass nachträglich keine Änderungen an der Arbeit, Austausch von Seiten etc., mehr möglich ist. Und dass es schick aussieht, ist dann eher ein Nebeneffekt. 😉

 

Ich habe übrigens schon mehrfach davon gelesen, dass Studierende eine eher schlichte Version abgegeben haben und für sich für das Regal eine hochwertige Version haben binden lassen. 

 

Meine eigene Diplomarbeit habe ich in der Papierversion sogar irgendwann entsorgt …

Bearbeitet von Markus Jung
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