Das Abi und ich

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    3
  • Kommentare
    15
  • Aufrufe
    89

Dying?

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Abraxxis

56 Aufrufe

Eigentlich hatte ich geplant, alle zwei Tage ein Heft abzuschließen, bzw. höchstens für die Naturwissenschaft drei Tage zu benötigen. Denn die vorgesehene Studiendauer von 30 Monaten würde ich gerne unterschreiten.

Ich bin ein bisschen frustiert, dass ich mein geplantes System schon noch einer Woche mehr oder weniger über den Haufen werfen muss. Die Sozialkunde-EA, die eigentlich gestern schon hätte fertig sein sollen, hat mir heute Vormittag den letzten Nerv geraubt. Mein Hund hat mich letzte Nacht mit Durchfall auf den Beinen gehalten, sodass ich erst gegen 10 Uhr aus dem Bett gekommen bin. Ehe ich vor der EA saß, war es schon fast Mittag. Die ersten Aufgaben waren ziemlich einfach und gingen recht zügig und mit der Karikatur, die analysiert werden soll hatte ich interpretationstechnisch auch keine Probleme. Aber ich habe einfach keinen vernünftigen Satz auf's Papier bekommen. Ich war geschockt von mir selbst, wie wenig ich in der Lage war, zusammenhängend und logisch zu formulieren. Solange ist das mit der Schule doch gar nicht her :(

Jedenfalls habe ich die Sache völlig entnervt abgebrochen. Jetzt im Nachhinein ärgere ich mich darüber. Das ist jetzt schon die zweite EA, die ich nicht in einem Zug durcharbeite, was sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist. In Deutsch ist das Thema nicht prüfungsrelevant und damit für mich nicht ganz so tragisch. Aber letztendlich sollen die EAs ja Klausuren, Tests oder was auch immer simulieren und bei den Prüfungen kann ich ja auch nicht abbrechen und sagen, ich mache morgen weiter, ich bin grad' nicht in Stimmung.

Nunja, nun habe ich mir vorgenommen, die EA morgen früh auf jeden Fall fertig zu machen und bis dahin auch nicht ins Heft oder in die Sekundärliteratur zu schauen. Für einen kurzen Moment habe ich sogar darüber nachgedacht, die Karikatur zu googeln, aber dieser Selbstbetrug würde mir auch nichts bringen.

Am Nachmittag habe ich mit dem Chemieheft angefangen, was ich jetzt also als nächstes bearbeiten möchte. Ich habe den Abschnitt bis zu den ersten Selbstüberprüfungsaufgaben bearbeitet. Einmal gelesen. Ein zweites Mal gelesen. Und ein drittes Mal. Ich weiß zwar, worum es in dem Abschnitt geht, aber wirklich verstanden habe ich das immer noch nicht. Das nervt mich. Ich konnte mich heute einfach nicht konzentrieren.

Zusammenfassend muss ich feststellen, dass ich heute also eigentlich gar nichts geschafft habe. Um im Plan zu bleiben, müsste ich das Chemieheft heute noch zur Hälfte durcharbeiten. Und zwar so, dass ich auch alles verstehe. Vielleicht kann ich mich nach dem Abendbrot nochmal aufraffen, ich fürchte aber eher nicht :001_unsure:

Latein habe ich gestern Abend noch angefangen und festgestellt, dass ich das Heft nicht in einem Zug durcharbeiten kann. Vor jeder Lektion sollten 20-30 neue Vokabeln auswendig gelernt werden, sodass ich mir mehr als eine Lektion pro Tag nicht zumuten möchte. Der Einstieg hat dafür aber recht gut geklappt und die ersten zwei Dutzend Vokabeln sitzen schon. Mir ist jetzt schon nach der ersten Lektion klar, dass Latein anscheinend eine verdammt trockende Sprache ist. Aber damit komme ich klar, hoffe ich zumindest.

Parallel zu den Lateinvokabeln, die von nun also jeden Tag dazu kommen, versuche ich seit dem Wochenende auch, meinen Wortschatz in Englisch zu erweitern. Ich habe nämlich den Eindruck, dass jeder 7. Klasse Schüler mehr Vokabeln drauf hat, als ich. Ganz abgesehen von der Grammatik. Das ist mir irgendwie alles peinlich. Die meisten anderen in meinem Alter können wohl problemlos in Land mit englischer Landessprache ziehen, ohne große Schwierigkeiten zu haben. Ich könnte mir nicht mal Brötchen kaufen.

Während der Schule habe ich meinen unterirdischen Stand in Englisch erfolgreich verdrängt. Und es ging irgendwie auch. Mit dem Nachbarn und Spickzetteln. Zur Zeit bezweifel ich allerdings stark, dass ich jemals eine Abiturprüfung in Englisch bestehen werde. Und um die komme ich in Hamburg soweit ich das verstanden habe nicht herum. Nun zählt die mündliche Prüfung nur 4fach, aber ich finde reden noch schlimmer als schreiben, hinzu kommt meine miserable Aussprache. Ich habe mir heute einige Prüfungsratgeber mit ehemaligen Originalprüfungstexten angeschaut und musste mit Entsetzen feststellen, dass ich jedes dritte Wort hätte nachschagen müssen. Und dann noch auf in englischer Sprache analysieren, interpretieren und was weiß ich noch? Würde ich mit meinem momentanen Wissensstand niemals hinbekommen.

Im Moment bin ich auch noch ratlos, was ich jetzt dagegen machen soll. Die erste Englisch-EA wird dann wohl ohne Bewertung zurückkommen. Das erste Heft behandelt ein Buch (A Christmas Carol... wer oder was ist Carol? Das geht ja schonmal gut los!). Nachdem schon Sozialkunde und Chemie so daneben gegangen sind, hätte ich mir das Buch heute nicht mehr anschauen sollen, aber naja. Nachdem ich schon auf den ersten zwei Seiten des Vorwortes haufenweise nachschlagen musste und nicht mal den Titel ohne nachgucken verstanden habe, hab ich's aufgegeben.

Einzelne Wörter kann ich mir in Englisch schlecht merken, also habe ich angefangen, englische Songtexte zu übersetzen und im Kontext auswendig zu lernen. Seit dem Wochenende füge ich täglich also ca. 15 Wortgruppen zu meinen Karteikarten hinzu, aber irgendwie bleibt immer nur die Hälfte bis zum nächsten Tag im Kopf. Das ist einfach total frustrierend für mich.

Den motivationstechnischen Tiefpunkt hatte ich vor ungefähr einer halben Stunde, als ich das Wort dying übersetzen wollte. Zumindest ist mir klar, dass es sich dabei nicht um den Infinitiv handelt. Zur Übersetzung brauchte ich diesen aber und ich habe tatsächlich nach dy gesucht. Das darf man eigentlich niemandem erzählen, aber wir sind ja hier unter uns. Ich bin erst einige Zeit später darauf gekommen, dass dying dann wohl zu die gehört :bored:

Da hilft letzendlich wahrscheinlich nur noch Nachhilfe, tägliches Vokabeln und Grammatik lernen und mindestens eine Sprachreise, am besten noch vor den Zwischenprüfungen. Ich will mir die Abi-Note ja nicht deswegen versauen. Ganz abgesehen davon, dass man in der heutigen Zeit als junger Mensch fließend Englisch sprechen können sollte.

Einen Keks für jeden, der sich das Gejammere bis hier hin angetan hat :)

Ich werde jetzt gleich essen und mich dann noch in ein paar anderen Blogs umschauen. Heute Abend stehen dann noch die neuen Lateinvokabeln und die zweite Lektion des Heftes an. Ich hoffe, wenigstens das klappt heute.

Morgen wird dann wohl ein arbeitsreicher Tag, ich habe einiges aufzuholen.

Bis später!


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


5 Kommentare


Kekseeeee! :D

Also ich empfehle dir, dass du Ziele, von denen du selbst merkst, dass sie utopisch sind, nochmal in Ruhe zu überdenken. Du machst das Theater ja weil du was lernen willst. Und wenn man schon bei den ersten Heften nur so mit Hängen und Würgen durcheiert und trotzdem versucht immer schneller und schneller zu machen wird das damit nichts. Wenn du merkst, dass du mehr Zeit brauchst um dir die Dinge klarzumachen, gründlich zu lernen und keine Lücken entstehen zu lassen dann nimm sie dir. Davon wirst du viel viel mehr (und am Ende auch schneller) profitieren. Wenn du so weiter machst wie jetzt gerade, bist du irgendwann zu frustriert um überhaupt noch irgendwas hinzukriegen. Mach die Dinge der Reihe nach, denn mit jedem nacheinander abgeschlossenen Heft wirst du ein Erfolgserlebnis haben und ein bisschen stolzer auf dich sein. Die Wechselei bringt dir auch nichts und je mehr du anfängst und nicht zu Ende machst, desto frustrierter wirst du.

An deiner Stelle würde ich auch nicht Vokabeln von zwei verschiedenen Sprachen am selben Tag lernen. Das verwirrt nur und ich habe irgendwo gelesen, dass man sowieso nicht mehr als 30 neue Vokablen pro Tag aufnehmen kann (und man muss ja noch Wiederholungen mit einrechnen). Gewisse Grundlernregeln mutwillig zu überschreiten werfen deine Erfolge und die Motivation nur gleichzeitig zurück.

Vielleicht erstellst du dir mal eine Struktur. Beginn den Tag vielleicht mit deinen Sprachwiederholungen, denn das ist ein Langzeitsport, und du brauchst ein frisches Gedächtnis dafür. Danach eine kleine Pause und dan irgendein Heft. Versuch strukturierter zu arbeiten, das heißt nicht nur den Text durchlesen und sagen "versteh ich nicht" sondern Satz für Satz vorgehen wenn es hart auf hart kommt. Fragen stellen, wo du wirklich nicht selbst weiterkommst. Lieblingsthemen und Fächer entdecken.

Das wird alles schon werden! :thumbup:

PS: Upsi, langer Beitrag, langer Kommentar ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Gegen Kekse hab ich nichts einzuwenden.

"A christmas carol..." ist übrigens nichts anderes als Charles Dickens Weihnachtsgeschichte.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich nehm dann auch nen Keks. :-)

calimerah hat schon recht. Alles Gleichzeitig zu versuchen und dann eines nach dem anderen frustriert in die Ecke zu werfen, kann nicht dein Ziel sein.

Lasse dir selbst auch etwas Zeit wieder in das Lernen hinein zu finden, dein Rhythmus muss sich ja erst noch entwickeln.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Danke für eure Kommentare :)

Ich habe mir jetzt vorgenommen, 3 Hefte pro Woche inkl. EA zu schaffen, das halte ich für realistisch. Die Lateinvokabeln sitzen perfekt, aber es stimmt schon, dafür will in Englisch gar nichts in meinen Kopf. Da muss ich mir ein anderes System überlegen, zumal Englisch mir eigentlich auch wichtiger ist als Latein.

Beolingus hatte ich bisher auch schon zur Übersetzung genutzt, der spuckt auch immer nützliche Redewendungen/Wortgruppen mit aus. Finde ich einfacher zu lernen als ein allein stehendes Wort =D

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link