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(Alt-)Hebräisch im Fernkurs

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Ein Neuanfang...


Alanna

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Nach längerer Pause habe ich meinen Hebräischkurs wieder hervorgekramt. Während der ersten drei Tage habe ich das Skript erst mal hoch motiviert überall in meiner Wohnung mit mir herumgetragen; der Lerneffekt war vergleichbar mit dem bekannten "Buch unter Kopfkissen". Daraufhin habe ich meine Lernstrategie geändert und das Skript auch mal aufgeschlagen 🙃... und musste feststellen, dass ich mich an kaum etwas aus den Lektionen 1 und 2 erinnern konnte. 😭

 

Also habe ich noch mal ganz von vorne angefangen, wenn auch mit erhöhtem Tempo. Inzwischen nähere ich mich dem Ende von Lektion 3 (von 24) und kann sagen, dass mir das Lesen schon ein klein wenig leichter fällt. Von fließendem Lesen bin ich zwar noch meilenweit entfernt, aber ich laufe nicht mehr bei jeder einzelnen Zeile Gefahr, mit meinem Kopf den Rauchmelder auszulösen. Ab und zu erkenne ich auch schon ein Wort am Schriftbild wieder 💡, ohne Buchstabe um Buchstabe hintereinanderbasteln zu müssen.

 

Aktuell bin ich ziemlich enthusiastisch und freue mich auf jeden Abend, an dem ich genug Zeit für ein paar weitere Skriptseiten habe. Gut gefällt mir, dass von Anfang an (fast) ausschließlich mit Texten und Einzelsätzen aus dem Alten Testament gelernt wird. Leider sind die einzelnen Lektionen mit bis zu 30 Seiten pro Lektion sehr lang. Hier fände ich es für die Motivation besser, wenn es mehr und dafür kürzere Lektionen gäbe. Den Richtwert von 10 Arbeitsstunden pro Lektion empfinde ich als sehr optimistisch; ich würde eher 15 - 20 ansetzen.

 

Mein nächstes Zwischenziel besteht darin, Lektion 4 und damit das erste von fünf Skripten abzuschließen. Danach werde ich mir Zeit nehmen, um das eine oder andere aus den bisherigen Lektionen noch einmal nachzuarbeiten und auch einige Erklärungen in der Grammatik nachzulesen. Außerdem stelle ich jetzt schon fest, dass die Vokabeln noch nicht richtig sitzen. Ich merke mir neue Wörter primär über die Schreibweise, und das fällt mir durch die fremde Schrift doch recht schwer. Ich hoffe, das wird noch etwas einfacher, wenn ich mit der Schrift vertrauter werde.

 

So long...

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4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Motiviert

Geschrieben

Hab gerade deine alten Beiträge zum Thema auch gelesen und muss sagen: Wow! Altsprachen sind doch teilweise so kompliziert! Und wie motivierst du dich denn, diese Sprachen zu lernen? Ich meine, wenn du modernes Hebräisch oder Griechisch kannst, kannst du dich ja mit unheimlich vielen Menschen unterhalten. Aber bei den Altsprachen? Ich fände das so schwierig, da motiviert zu bleiben, denn es ist ja nicht so schwer, diese Sprachen dann auch regelmäßig zu üben.

Welche Sprachen sprichst du denn insgesamt (egal, welches Niveau)?

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Alanna

Geschrieben

vor 5 Stunden schrieb Motiviert:

Und wie motivierst du dich denn, diese Sprachen zu lernen?

 

Das kann ich gar nicht so richtig beantworten. Ich denke, es ist eine Kombination aus generellem Interesse an Fremdsprachen und inhaltlichem Interesse. Vielleicht hast du in einem meiner anderen Blogs gesehen, dass ich in 2021 ein Hobby-Theologie-Bachelorstudium begonnen habe? Und da möchte ich irgendwann in der Lage sein, das "Grundlagenwerk" möglichst nah am Originaltext zu lesen und zu verstehen. Was mir bzgl. der Motivation aber rein formal hilft, ist die Tatsache, dass der Kurs klar umgrenzt ist und auf eine standardisierte Prüfung vorbereitet. So kann ich den Grad der Zielerreichung immer gut einschätzen und lerne nicht einfach so ins Blaue hinein.

 

vor 5 Stunden schrieb Motiviert:

Welche Sprachen sprichst du denn insgesamt (egal, welches Niveau)?

 

"Sprechen" ist bei Altsprachen ja so eine Sache... Ich nehme an, du möchtest wissen, mit welchen Fremdsprachen ich mich schon mal (mehr oder weniger intensiv) beschäftigt habe. Das wären dann:

  • Englisch - meine Lieblingssprache und die einzige, die ich fließend spreche, lese, schreibe
  • Latein - Leistungskurs im Abi
  • Altgriechisch - im Gymnasium bis zum Graecum
  • Neugriechisch - okay, das war wirklich nur ein Crashkurs zur Urlaubsvorbereitung; nix hängengeblieben
  • Niederländisch - Sommerferienkurs vor über zwanzig Jahren; auch restlos verblichen...
  • Spanisch - anderthalb Jahre Intensivkurs; die Sprache mag ich wirklich gern und verstehe auch noch recht viel; wenn ich noch mal eine moderne Sprache intensivieren wollte, würde es wahrscheinlich Spanisch werden
  • Französisch - auch anderthalb Jahre Intensivkurs, aber wir haben uns irgendwie nicht so richtig angefreundet...

 

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vor 5 Minuten schrieb Alanna:
  • Spanisch - anderthalb Jahre Intensivkurs; die Sprache mag ich wirklich gern und verstehe auch noch recht viel; wenn ich noch mal eine moderne Sprache intensivieren wollte, würde es wahrscheinlich Spanisch werden
  • Französisch - auch anderthalb Jahre Intensivkurs, aber wir haben uns irgendwie nicht so richtig angefreundet...

Spannend, ich hab Spanisch bei Sgd als zusätzliche Sprache gewählt, weil ich es günstiger niergends bekommen werde, aber ich hasse es abgrundtief mit jedem Tag mehr.

 

Dafür wird Französisch, als Kind in der Schule gehasst und von manchen Deutschschweizern auch "Halskrankheit" genannt, langsam aber sicher mein Freund.

 

Allerdings glaube ich, dass mir hier Latein sehr viel geholfen hat.

 

Darf ich fragen, wo du Hebräisch belegt hast?
 

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Alanna

Geschrieben

vor 7 Minuten schrieb Timshal:

Darf ich fragen, wo du Hebräisch belegt hast?

 

Den Kurs habe ich hier bezogen (Kostenpunkt: 160,- Euro): https://www.fernstudium-ekd.de/sprachen/hebraeisch.php

 

Den Preis fand ich unschlagbar, es ist aber wichtig zu wissen, dass es dabei um einen reinen Selbstlernkurs geht (also ohne Betreuung, Einsendeaufgaben, etc.) und auch die Prüfung nicht inbegriffen ist. Wenn man im Anschluss an den Kurs das Hebraicum ablegen möchte, muss man die Prüfungsorganisation selbst in die Hand nehmen.

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