Schwertfisch und Technik

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Alles auf Null

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schwertfisch

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Wenn ich eines Tages ein Buch schreibe, wird es wohl mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht den Titel "Wie man ein Blog anfängt" tragen. Ich neige ja dazu, mich etwas zu verzetteln. All diese vielen Gedanken wollen aber auch wirklich erstmal sortiert werden… Wenn ich so drüber nachdenke, wäre mein erstes Buch allerdings gewiss eher ein Ratgeber als ein Roman. Für letzteren fehlt mir einfach die geistige Ausdauer. Ideen für einen guten Plot hätte ich wohl reichlich. Aber mehrere hundert Seiten lang Dinge zu Ende zu denken, interessante Eventualitäten zu berücksichtigen und dabei auch noch Leser mitzunehmen oder gar zu fesseln –dafür bin ich einfach zu ungeduldig. Und zu langsam. Ein Ratgeber hingegen… wer jemals an einem Vertriebslehrgang bei einem echten Verkaufstrainer teilgenommen hat und nicht in der Lage war, wahlweise seinen Verstand oder seinen Sinn für Humor auszuschalten, dürfte eine ungefähre Vorstellung davon haben, was mir literarisch so vorschwebt.

Nun, ich bin jetzt jedenfalls schon ein paar Tage hier und habe die Katze immer noch nicht wirklich aus dem Sack gelassen. Der 2-Punkte-Plan, den ich kürzlich aufgestellt habe, enthält ja eine langfristige Komponente: Ich will meine Position verbessern, beruflich langfristig etwas zu machen, was mir liegt. Es wäre jetzt wohl ein guter Zeitpunkt, um aufzuzählen, was mir denn überhaupt liegt. Das ist allerdings gar nicht so einfach, wenn man gewohnt ist, langwierige Gedankengänge und Möglichkeiten vor allem mit sich selber auszudiskutieren, erst im Anschluss sein nächstes Umfeld über eine bevorstehende Entscheidung in Kenntnis zu setzen und dabei ein zu allem entschlossenes Gesicht aufzusetzen, um schließlich möglichst uneingeschränkte Zustimmung für den eigenen Entschluss zu erhalten.

Wenig überraschend folgt daher an dieser Stelle zunächst auch nur das Ergebnis meiner Entscheidungsfindung: Wirtschaftsingenieurwesen soll es sein. Für einen Betriebswirt mit IT-Ausbildung, der beruflich momentan irgendwo zwischen Elektronik und Maschinenbau unterwegs ist, sollten sich damit zusätzliche Chancen im Produkt- und Projektmanagement sowie im strategischen Einkauf ergeben.

Sonderstudiengang Technik an der Hamburger Fernhochschule.

Ich habe den Antrag vor einigen Tagen abgegeben und warte momentan auf eine Rückmeldung aus Hamburg.

So, ich denke, damit hab ich eigentlich alles Grundlegende mitgeteilt. Das ist der aktuelle Stand.

Jetzt kann das Bloggen ja losgehen.:)

;)

schwertfisch


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4 Kommentare


Ah, endlich :)

Ich hab mir bei deinen letzten beiden Blog-Einträgen schon ganz stark verkneifen müssen zu fragen, was du eigentlich vorhast, um den Aufbau deines Spannungsbogens nicht zu vermasseln ;)

Das klingt doch nach einem guten Plan, ich wünsch dir ganz viel Erfolg!

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Ich wünsche dir auch viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Auf weitere Berichte bin ich auch schon sehr gespannt!

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Michael Knight

Geschrieben

Na, dann sage ich als fast fertiger Sonderstudent mal herzlich willkommen und wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung Deines 2-Punkte-Plans!

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Ah, so viele Erfolgswünsche, das ist ja prima! Danke!!

@Calimerah: Danke, dass Du durchgehalten hast beim Verkneifen. Und dafür, dass Du es Spannungsbogen genannt hast.:)

@Wölkchen: Dann werd ich wohl weitermachen müssen?...;)

@Sonderstudent Michael: Die Bezeichnung muss ich mir merken..:laugh:

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      So Long...
      Forensiker
       
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      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.