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chillie

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Es war diese Woche nochmals Weihnachten, ein kleines Paket mit 3 SBs zum Thema öffentliches Wirtschaftsrecht sind eingetrudelt - damit liegen mir alle SBs für das 6. Semester vor.

Heute lag im Briefkasten auch noch der Antrag zur versandtechnischen Hochstufung - sprich für die SBs des 7. Semesters. Dabei handelt es sich noch um das Fach Arbeitsrecht. Sobald ich den Antrag unterschrieben habe und er in Hamburg vorliegt erhalte ich also das letzte Paket im Studium (sic!).

Passend zum "nahenden Ende" (naja es liegt dennoch eine Menge Arbeit vor mir) gab es heute in Nürnberg eine Präsenz zum Thema wissenschaftlich Arbeiten. Grundsätzlich bin ich nun wieder top motiviert, aber es bleibt weiterhin dabei - die Ideen für ein Thema sind alle so schrecklich breit und unspezifisch.

Wenn wir schon bei schrecklich sind. Der erste Teil der Woche gestaltete sich hinsichtlich der IUF-Vorbereitung noch gut. Allerdings stand dann eine Menge in der Arbeit an, zusammen mit dem miesen Wetter und mangelnder körperlicher Fitness war nichts mehr drin. Gestern stand noch ein Geburtstag an - alles noch kein Drama - unter dem Strich bin ich aber froh, bereits eine Woche früher angefangen zu haben.

Wie ich in den verbleibenden wenigen Tagen die Fülle an Informationen in meinen Kopf kriegen soll ist mir auch noch nicht ganz klar. Einen richtig freien Kopf habe ich nicht, die Ablenkungen sind überall ersichtlich, überall auch kränkelnde Menschen denen ich möglichst ausweiche um nächste Woche fit zu sein und alles kreist um den Gedanken ob ich meinen Erfolg im Studium weiter beweisen kann?

Zugegeben, aktuell fahre ich nicht volle Kraft - das geht auch gar nicht, denn sonst werde ich dieses Semester gar nicht herumkriegen. Allerdings habe ich mit so einer Situation noch gar keine Erfahrungen gemacht. Nur volle Power hat mich bisher fast 2 Jahre voran getrieben - momentan merke ich aber wo meine Grenzen liegen, bleibt zu hoffen, dass ich diese noch ausloten kann um das bestmögliche aus dieser ver****** Klausr machen kann.


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6 Kommentare


HannoverKathrin

Geschrieben

Hm... also irgendwie klingt das nicht so gut wie ich erwartet hatte.

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Bei mir war diese Woche auch nix drin. Hab mir in Nürnberg eine heftige Erkältung eingebrockt, konnte 2 Tage kaum sprechen und diese Woche nix lernen. Seit heute mittag gehts mir wieder einigermassen gut und prompt Arbeitsrecht aufgeschlagen. Dann schnell den Kalender geholt - gottseidank noch 3 Wochen bis zur Klausur. puuh! Aber ich hoffe nun auch wieder in den Tritt zu kommen. Im SSP muss auch noch ein bisserl was gemacht werden !

Aber mit dem Termindruck kommt die Motivation....IUF hatte mich auch vom Stoff erschlagen....aber du schaffst das wieder mit einer guten Note rauszugehen da bin ich sicher.

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Hm... also irgendwie klingt das nicht so gut wie ich erwartet hatte.

Geht mir ähnlich :cool:

heftige Erkältung

Ich bin ja sonst kein Hypochonder, aber aktuell habe ich wirklich das Gefühl, dass mich von jeder Seite jemand anstecken möchte :scared: ... ich trinke weiterhin also viel Tee und esse viel Obst ... 1 Woche werden mich die Viren schon noch in Ruhe lassen!!! :blushing:

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ach Chillie, nicht so viel dran denken, sonst wirst du nur davon krank ;)

Konzentrier dich aufs Wesentliche. Und um es mit den Worten von Mario Barths Freundin zu sagen: "nicht quatschen, MACHEN"

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Ja ich weiss schon, die berühmte selbsterfüllende Prophezeiung ;) ... da sich aber Viren und Bakterien nicht für meine Einstellung interessieren halte ich mich trotzdem lieber von allen Schniefnasen und Hustenmonstern fern.

Meine Frau hat's schon erwischt - sprich das Risiko ist schon recht hoch, in der Arbeit husten und schnupfen von 4 Leuten im Büro 3 herum...

Da ich aber in einem Unternehmen arbeite, das mit Hygiene zu tun hat, kann ich ja die überall ausliegenden Pandemiepläne direkt an mir ausprobieren ;)

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Ich war heute morgen arbeiten und musste nach 2 Stunden wieder die Segel streichen. Die Erkältung ist ziemlich hartnäckig. Treppe rauflaufen hab ich gehechelt wie ein Hund. Eben beim Arzt und jetzt diese Woche noch krankgeschrieben damit ich mich richtig auskurieren kann. Besser ist das. Nächste Woche gehen unsere Projekte in die heisse Phase da brauch ich alle Kraft, genauso für die Arbeitsrecht Klausur Ende November.

Ich hab auch alle Hygiene-Regeln befolgt und doch einen Franken-Bazillus erwischt. Von daher - Abstand halten, Obst essen und die Hustenmonster nach Hause schicken ! Das hilft keinem wenn die sich im Büro rumdrücken.

Konzentrier dich einfach auf IUF. Meine Freundin schreibt die Klausur auch und ächzt unter SB6.

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
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      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

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      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
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      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)