Aus dem Leben einer Fernstudentin

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Ungeduld

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HannoverKathrin

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Also irgendwie bin ich aktuell etwas fuchsig. Wie gewohnt schaue ich regelmäßig auf der Seite der HFH nach ob schon die Vorabmeldungen für meine MuP-Klausur da sind. Außerdem habe ich im Kopf lauter Dinge ich gerne anfangen bzw. beenden möchte. Aber irgendwie fang ich nichts an. Evtl. auch ein bisschen aus der Angst, dass ich ab dem Start für die Prüfungsvorbereitung WiG eh nichts mehr schaffe und die Vorgänge ebenfalls wieder unbeendet zum Erliegen kommen.

Letzte Woche habe ich knapp 10 Stunden Workload geschafft und den letzten Mathe SB + die EA erledigt. Nun sollte mit WiG beginnen, oder bereits den 1. SB für KLR pauken. Wobei der Sinn von KLR wirklich gering ist. Die 1. Präsenz ist am Tag der WiG-Klausur, 12.12.09. Die 2. Präsenz wurde vom 9.01. auf 23.01. verlegt. Die Prüfung bleibt steht erst Anfang Juni an. Wofür dann die Präsenzen? Eigentlich war die 2. Präsenz nach der Mathe-Klausur dran. Man weiß doch dass die Leute keine SB vorbereitet haben wenn an dem Tag ne Klausur ansteht. Wieso muss man die Hälfte der Präsenzen an solche Tage legen? Und dann auch noch wenn so viel Vorlauf ist? Die Prüfung könnte locker schon im März stattfinden.

Angesichts dieser zeitlichen Faktoren, überlege ich ernsthaft die Vorbereitung für KLR erst im Januar zutreffen. Aber dann sollte eigentlich mein kleiner eigener Semesterurlaub stattfinden. Immerhin braucht man ja auch mal ne Pause und 2-3 Wochen kein Studium. Unsinnig wie es ist, evtl. auch durch die Ungeduld auf KLR, werd ich also wahrscheinlich wirklich schon mit der Bearbeitung des SBs beginnen, ich kenn mich ja...

Außerdem brauche ich in WiG nur 50% zum Bestehen.

Theoretisch wollte ich nun bereits seit einer Stunde lernen, aber natürlich habe ich nichts gemacht. Irgendwie war es heute auch nicht so ganz mein Tag. Der Tag fing schon mit Stromausfall auf der Arbeit an (natürlich nur meine Seite des Gebäudes weil die blöde Ratte/Maus einfach ein Gespühr dafür hat mit welchen Kabeln sie die richtigen Leute ärgern kann).

So, genug ausgeheult. Nun gibts ne Milchschnitte zur Belohnung (für was?) und danach muss irgendwas effektives passieren.


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5 Kommentare


Außerdem habe ich im Kopf lauter Dinge ich gerne anfangen bzw. beenden möchte

Das geht mir momentan ähnlich - allerdings nicht im Studium, sondern privat. In der Prüfungsvorbereitungszeit wollte ich nichts erledigen, da es da zeitlich sowieso ziemlich eng ist.

Jetzt habe ich mir diese Woche fast jeden Abend irgend einen anderen Termin gelegt, damit wieder alles soweit geregelt ist und die nächste Prüfungsvorbereitung kommen kann ;)

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Michael Knight

Geschrieben

Hallo Kathrin,

Die Prüfung bleibt steht erst Anfang Juni an. Wofür dann die Präsenzen? Eigentlich war die 2. Präsenz nach der Mathe-Klausur dran. Man weiß doch dass die Leute keine SB vorbereitet haben wenn an dem Tag ne Klausur ansteht. Wieso muss man die Hälfte der Präsenzen an solche Tage legen?

Das habe ich mich auch sehr oft gefragt. Ein Grund dafür ist wohl, dass man an Studenten denkt, die lange Anreisen in das SZ haben. Die müssen dann nicht nur für eine Prüfung kommen sondern können gleich noch eine Vorlesung mitnehmen.

Einen Grund für den langen Zeitraum zwischen Präsenz und Prüfung kenne ich auch nicht. Es war jedenfalls einer der Gründe, warum ich sehr selten Präsenzen besucht habe. Insbesondere in leicht verständlichen Lernfächern halte ich das für vollkommen unnötig.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Das geht mir momentan ähnlich - allerdings nicht im Studium, sondern privat.
:) Ich meinte es auch privat. Mein Vorhaben "Gardinen im Wohnzimmer" seh ich dieses Jahr gar nicht mehr umsetzbar. Wenigstens sollte ich es schaffen einen Secondhand-Laden zu finden der meine alten Klamotten verticket. Notfalls muss der große Ebay-Aufwand betrieben werden (Fotos, Beschreibung, etc.)

Ein Grund dafür ist wohl, dass man an Studenten denkt, die lange Anreisen in das SZ haben.

Kann ich total verstehen, ist auch richtig. Aber bei einem Modul gleich 2 Mal nach einer Klausur die Präsenz abzuhalten, naja das ist schon blöd. Vor allem wenn es einmal nur ne einfache Doppelstunde ist die man beim 2. Termin theoretisch einfach dranhängen könnte.

Das mit der Präsenz lasse ich mir auch nach jedem Präsenztag wieder durch den Kopf gehen. Das letzte Mal Mathe war nur "Auffrischung" und hatte nicht wirklich was mit Lernen zu tun. Ich kannte das ja bereits. War nur gut mal wieder was von zu hören und bissl zu üben (Mathe liegt ja bei mir bis nach WiG total auf Eis und wird nur für Präsenzen vorher angeschaut).

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Michael Knight

Geschrieben

Vor allem wenn es einmal nur ne einfache Doppelstunde ist die man beim 2. Termin theoretisch einfach dranhängen könnte.

Ich glaube so einfach ist das nicht immer. Du musst immer bedenken, dass die Dozenten das nur nebenberuflich machen, damit keine Millionen verdienen und daher vermutlich die Prioritäten anders setzen. Mit anderen Worten: sie sind nicht immer dann verfügbar, wenn die HFH es möchte.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Eigentlich wäre es ja besser für die, nur 1 statt 2 Tage aufzukreuzen.

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      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!