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Das liebe Recht...

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Goewyn

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Gerade 2 Wochen ist die letzte Klausur her (IUF) und schon geht es weiter: morgen steht also das aus dem 7. Semester vorgezogene Arbeitsrecht an.

Insgesamt habe ich drei Übungsklausuren hinter mir, die Ergebnisse wie bei IUF durchwachsen. Mein Gefühl? Irgendwie... neutral (ich weiß gar nicht wie das beschreiben soll). Einerseits habe ich ja mit dem Thema mindestens indirekt im Beruf zu tun, was mir das Thema an einigen Stellen vermeintlich vertraut erscheinen lässt - andererseits ist das natürlich wieder ein weites, komplexes und ringeltaubenfreundliches Thema.

Es ist ja auch nicht so, dass es nicht doch die ein oder andere Sache zum Auswendiglernen gibt. Gewöhnungsbedürftig: Eine direkte Antwort auf die (Fall-)Fragen scheint nicht erwünscht zu sein. Da wird gefragt, ob beispielsweise eine Kündigung unwirksam ist - wenn man den Grund sofort sieht (z. B. Betriebsrat nicht angehört) muss man aber trotzdem die restlichen gesetzlichen Regelungen noch abklappern, sonst gibt's nur einen Bruchteil der Punkte.

Stutzig macht mich aber manchmal der Detailreichtum der Antworten, ganze Romane - so hätte ich das selten geschrieben. Gemein ist, dass es für die Textpassagen dann auch noch massig Punkte gibt, wo ich aber kurz und bündig blieb oder es ganz wegließ, weil ich es als nicht relevant betrachtete. Das ist wohl wieder eine typische Sache, die in den Ermessensspielraum des Korrektors fällt... :scared:

Auch nicht gerade beruhigend: heute sind die ABR-Tendenzen anderer Studiengänge an unserem SZ veröffentlicht worden - der Großteil (6 von 8) ist durchgefallen... :blink: Ähh... naja, die haben sich bestimmt alle ganz schlecht vorbereitet! :001_unsure:

Ach was soll's, jetzt ist's eh zu spät: lass dich überraschen...


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3 Kommentare


Tja, ich bin nicht euphorisch, aber auch nicht am Boden zerstört, also deute ich das mal positiv. ;) Was halt unangenehm war, dass diese Klausur inzwischen gar keine Wahlaufgaben mehr enthält - erst wurde in den letzten Klausuren die dritte Fallaufgabe weggelassen und ab heute gibt es auch bei den "kleinen" Aufgaben keine Wahlmöglichkeit mehr. Schade, denn bei zwei Aufgaben musste ich raten bzw. schätzen, weil ich nicht so recht wusste, was gemeint war - wäre schön gewesen, wenn ich mir zumindest eine davon hätte ersparen können... Ansonsten lässt mich mein Gefühl im Stich - vielleicht liegt es daran, weil ich bei STL doch auch recht daneben lag mit meiner Einschätzung. Andererseits sind die Musterlösungen (wie im Blog beschrieben) ja viel ausführlicher und "schöner" als das, was ich da so geschrieben habe. Ich gehe aber mal optimistisch davon aus, dass ich die Klausur bestanden habe.

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Ja das mit den fehlenden Wahlaufgaben beim Theorie-Teil und der neuen Punkteverteilung (vorher 2*20 für Fälle und 60 Punkte Theorie) fand ich nicht so dolle. Mit Fall 1 hatte ich und auch die Komms die mitgeschrieben haben enorme Schwierigkeiten. In der Vergangenheit waren die Fälle grösstenteils einfacher. So mein Empfinden. Auch das seit diesem Frühjahr die BWLer die gleiche Klausur wie die Wirtschaftsrechtler schreiben, find ich nicht so doll. Nach meinem Dafürhalten hat seitdem das Niveau angezogen.

Aber was solls: Jetzt ist Wochenende :)

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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker