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OU / Halb voll oder halb leer?

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Zippy

75 Aufrufe

Weder noch:

Die halbe TMA2 ist fertig. Der mündliche Teil fehlt und eine kleine Aufgabe im schriftlichen Teil.

Bei der kleinen Aufgabe wird gefragt, ob das Museum „was built in 1996“. Ich übersetze das mit „erbaut“. Das wurde es aber nicht, denn es wurde „...dans un superbe palais ancien renové en 1996“. Ich bin noch unschlüssig, ob hier die englische Bedeutung mit der in Französisch hinkommt oder, ob es eben doch einen Unterschied gibt. Vom Gefühl bin ich für den Unterschied, aber noch unentschieden. :001_unsure:

Meinungen dazu werden noch entgegen genommen.

Das Buch zur TMA habe ich diesmal mehr als nur überflogen, da 1. keine Zeit und 2. alles schon bekannt aus OpenLearn (En ville) und überhaupt. Das Museum kenne ich in- und auswendig, obwohl ich noch nicht dort war. Nur mein Grammatikheftchen habe ich ordentlich und gewissenhaft geführt. Wer weiss, wann ich das wieder zum Spicken brauche. Und die CD mit den herrlichen Dialogen habe ich mir komplett gegönnt. Mir würde etwas fehlen, wenn ich die schnarrende Stimme des Sprechers nicht hören würde... Der klingt manchmal so gelangweilt, dass ich befürchte, er schläft bestimmt gleich ein. Naja, bis jetzt hat er die ca. 50 Tracks durchgehalten.

Der 3. Teil (speaking) der TMA fällt nicht in die Bewertung, nur der 1. Teil (reading) und der 2. Teil (writing). Cut off: 12.01.2010. Ich liege gut im Plan.

Jetzt mache ich mich an den 3. Teil und schaue mal, ob ich another friend den Weg zum Museum erklären kann und ob er auch dort ankommt. Ich habe zwei Routen zur Auswahl und theoretisch sieht es ganz einfach aus. Den Plan zu erstellen, wo another friend entlang muss ist eins, es auf mp3 zu bannen das Andere... Ich habe ja noch ein paar Tage Zeit zum Üben. :)


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5 Kommentare


Bei der kleinen Aufgabe wird gefragt, ob das Museum „was built in 1996“. Ich übersetze das mit „erbaut“. Das wurde es aber nicht, denn es wurde „...dans un superbe palais ancien renové en 1996“. Ich bin noch unschlüssig, ob hier die englische Bedeutung mit der in Französisch hinkommt oder, ob es eben doch einen Unterschied gibt. Vom Gefühl bin ich für den Unterschied, aber noch unentschieden.

Meinungen dazu werden noch entgegen genommen.

also ich bin hier für den kleinen Unterschied

ich verstehe den Satz so, dass das Museum 1996 errichtet wurde im Sinne von gegründet wurde...und zwar in einem älteren Gebäude ("prächtiger alter Palast"), dass 1996 renoviert wurde

Verben und Verbzusammensetzungen

to build sth. [tech.] | built, built | etw.Akk. anlegen | legte an, angelegt |

to build sth. | built, built | etw.Akk. aufbauen | baute auf, aufgebaut |

to build (sth.) | built, built | (etw.Akk.) bauen | baute, gebaut |

to build sth. | built, built | etw.Akk. erbauen | erbaute, erbaut |

to build sth. | built, built | etw.Akk. errichten | errichtete, errichtet |

to build sth. | built, built | etw.Akk. erstellen | erstellte, erstellt |

to build sth. | built, built | etw.Akk. gründen | gründete, gegründet |

to build sth. | built, built | etw.Akk. herstellen | stellte her, hergestellt |

to build sth. | built, built | etw.Akk. konstruieren | konstruierte, konstruiert |

P.S. ich bin immer wieder erstaunt über das, was von meinen Französisch-Kenntnissen noch übrig ist, wenn ich den Blog hier lese :cool:

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Hm,

mein Englisch ist schon auf dem Nullpunkt, Französisch nie gelernt, doch "built" würde ich mit "renovate" ersetzen.

Von daher stimme ich der Erklärung: wurde in einem renoviertem Gebäude eröffnet: zu.

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P.S. ich bin immer wieder erstaunt über das, was von meinen Französisch-Kenntnissen noch übrig ist, wenn ich den Blog hier lese :cool:

dito!

ich bin übrigens auch dafür, den kleinen aber feinen Unterschied, dass das Museum nicht 1996 erbaut, sondern lediglich renoviert wurde, herauszuheben (laut leo.org gibt es sogar das " to renovate a building"- wusste ich nicht). :blushing:

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Ja, es ist ein Unterschied soweit ich weiß. Mir ist "to build" in keinem Zusammenhang als "renovieren" geläufig, sondern eben to build a house (ein Haus bauen), to build a community (eine Gemeinschaft gründen), to build up experience (Erfahrung sammeln) und so weiter.

Es könnte höchstens sein, dass "renover" (franz.) gleichwertig mit "to built" ist, aber es klingt unwahrscheinlich.

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Ich entscheide mich für den Unterschied. In meiner Antwort kann ich das dann definieren, warum ich "nein" gewählt habe... Bei "ja" (kein Unterschied) gibt es nichts zu erklären. Am Ende (Ende Januar 2010) sehe ich, ob wir die richtige Entscheidung getroffen haben... Ich halte euch auf dem Laufenden. :)

Ich danke allen für die Anregungen und Hinweise.

Zippy

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)