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Abgrundtief... kreativ

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chillie

25 Aufrufe

Ein Fernstudium besteht aus vielen Dingen. Lesen, lernen, verstehen, zusammenfassen, pauken, malen usw.

Die letzten 2 Jahre hat sich das alles gut eingependelt, die Lernzeiten sind relativ konstant und der Aufwand gut einzuschätzen. Neben dem Job lässt sich das alles gut unterbringen und mit entsprechender Motivation jeden Tag etwas abarbeiten.

Daraus ergeben sich für mich zwei Wege, die leider (aktuell) nicht ganz so vereinbar sind wie gedacht.

Weg A

Das o.g. trifft bei mir leider überhauptnicht auf das Schreiben einer Hausarbeit zu. Während die Recherche, die Aufbereitung und die Exzerpte, sowie die Formatierung, Quellenauswertung usw. alles so läuft wie oben dargestellt, geht es mit dem kreativen Prozess (bekannt als "schreiben") leider nicht so gut voran.

Wie schon erwähnt, selbst nach stressigen Tagen habe ich immer irgendwo eine halbe bis eine Stunde Zeit gefunden etwas zu lesen, markieren oder herauszuschreiben. Mit der Textproduktion geht es unter der Woche allerdings wenig bis schleppend voran.

Im Urlaub, am Feiertag und am Wochenende läuft es prima - sehr gute Ergebnisse ich bis ehr zufrieden. Unter der Woche versiegt der Wortfluss, es tröpfelt nur und die Absätze die entstehen sind öde und uninspiriert.

Das bringt mich natürlich zu einem Zeitproblem - immer nur am WE zu schreiben, heisst sehr viel Familien- und Freizeit zu opfern und auch Abhängiger von der Tagesleistung zu sein. Aktuell werde ich sicher bis Ende des Monats die Rohversion der Hausarbeit fertig haben. Korrekturen sind auch unter der Woche dran, aber für meine Planung der Projekt- und/oder Bachelorarbeit liefert das völlig neue Erkenntnisse.

Gut bis dahin passiert noch eine Menge - aber bedacht werden muss es.

Weg B

Hier geht es um das neue Semester. An jedem nicht-kreativ-Schreibtag würde ich am liebsten die SBs aus dem Regal reissen und einfach anfangen - aber da ich ja nur mässig vorankomme aber trotzdem kleine Erfolge habe lasse ich das Schreiben nicht ganz. Ich muss das 5. Semester im Kopf abschliessen, vorher verzettele ich mich nur.

Dennoch habe ich meine Unterlagen nun zur Hand genommen. Für das FS2010 stehen aus:

17 SB im SSP Rechnungswesen/Controlling (alles zwischen dick und dünn), das Thema habe ich gewählt - sicherlich bin ich nicht der Buchhalter/Controllertyp aber das Thema ist interessant und handfest, vor 2 Jahren war das Modul noch etwas umfangreicher - ich verstehe gut warum es gestrichen wurde, denn die HFH verschenkt die Möglichkeit aus den 4 Teilmodulen aus denen der SSP besteht 4 Klausuren zu machen, stattdessen wird das Wissen in einer 3-stündigen Klausur abgefragt.

3 SB im WPK öffentliches Wirtschaftsrecht

Klingt nach wenig, sind auch nicht sehr umfangreich - aber es fehlt eine Fallsammlung. Hier ist zusätzliche Literatur angegeben, somit wird der Umfang noch steigen.

4 SB im Modul Arbeitsrecht

Habe ich nicht drübergesehen - die SBs sind aber recht umfangreich

Alles sehr interessant, alles lockt mich sofort anzufangen und die Luschi-Tage an denen die Hausarbeit nur 5 Sätze kürzer und 6 Sätze länger zu nutzen... aber den Schlußpunkt des 5. Semesters jetzt noch weiter hinaus zu ziehen geht einfach nicht.

T-23 Tage zur Abgabe der Hausarbeit sind aber eine klare Aussage für schreiben und gegen SBs


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7 Kommentare


Na Du machst mir ja Hoffnung für meine Projektarbeit / Bachelorarbeit / BSP-Abschlussbericht :(

Hoffentlich kriege ich unter der Woche mehr hin! ;) Dir trotzdem viel ERfolg bei den Bemühungen, die Hausarbeit den SBs vorzuziehen!

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Michael Knight

Geschrieben

alles so läuft wie oben dargestellt, geht es mit dem kreativen Prozess (bekannt als "schreiben") leider nicht so gut voran.

Das halte ich für vollkommen normal. Du schreibst selbst, dass es ein kreativer Prozeß ist. Die eigene Birne wird dann viel mehr gefordert, als bei den anderen von Dir genannten Tätigkeiten.

Mir ging das bei all diesen Arbeiten genauso. Man sollte sich keinesfalls das Ziel setzen, an einem Tag schaffe ich X Seiten und dann so hochrechnen. Das hat zumindest bei mir nicht funktioniert. Manchmal war meine Tagesseitenproduktion sogar negativ.

aber für meine Planung der Projekt- und/oder Bachelorarbeit liefert das völlig neue Erkenntnisse.

Na siehst Du! Das ist eines der Hauptziele solcher Arbeiten. Die Studenten sollen und müssen sowas üben.

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Manchmal war meine Tagesseitenproduktion sogar negativ.

Das habe ich auch schon festgestellt :)

Man sollte sich keinesfalls das Ziel setzen, an einem Tag schaffe ich X Seiten und dann so hochrechnen.

Da ist was dran, wobei die 2 Bücher die ich zum Thema wissenschaftliches Arbeiten gelesen hab derartige Ziele vorsehen.

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oh, hätte wohl besser hier kommentiert, als hier

http://twitter.com/enpr/status/7988920216

Nunja, als kleine Ergänzung zum Tweet: Die wirkliche Schwierigkeit bei Hausarbeiten liegt für mich darin, dass ich recht lange Zeit brauche um mich wieder in Quellen und Thema einzuarbeiten, um etwas Neues aufs Blatt zu bringen. Das brauchte mehr Zeit und Konzentration als ich abends nach der Arbeit habe.

Leider habe ich neben BSP auch in meinem beiden Schwerpunkten noch ähnliche Arbeiten abzuliefern. *Leider* nur deswegen, weil ich die Art Arbeit schwierig in meinen Alltag unterbringen kann, ansonsten empfinde ich das Schreiben einer Hausarbeit als recht angenehm. Im Gegensatz zum Lesen und Lernen hat man am Ende das Produkt seiner eigenen Arbeit in den Händen, und das ist sichtbar und greifbar. Irgendwie gefällt mir das ;)

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Michael Knight

Geschrieben

wobei die 2 Bücher die ich zum Thema wissenschaftliches Arbeiten gelesen hab derartige Ziele vorsehen.

Das setzt dann voraus, dass die Produktivität an jedem Tag und bei jedem Teilgebiet der Arbeit (sei es einfacher oder schwieriger, interessanter oder weniger interessant) immer gleich ist und man jeden Tag gleich viel Zeit aufwendet. Ich vermute, dass das bei den meisten Studenten nicht zutrifft.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich unterscheide SB-Umfänge sogar von "dünn bis sehr dick" :D

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hmmm...du hast recht: Klausurvorbereitung und Hausarbeiten schreiben sind zwei völlig verschiedene Dinge. Wobei mir die Hausarbeiten eindeutig mehr Spass gemacht haben :thumbup:

Sie sind aber auch deutlich zeitaufwändiger. Man kann (und muss) viel lesen, sich seine eigenen Gedanken zu dem Thema machen und diese dann zu Papier bringen. Das ist nicht immer einfach - ist aber eine Herausforderung und gefällt mir auch.

Du packst das schon, chillie! :lol::cool:

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
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      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.