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halbtot

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Calimerah

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Genau, oder drücken wir es etwas positiver aus, im Moment bin ich wirklich nur halb am Leben...

Oh Mann, die letzten anderthalb Wochen lang war ich zuerst ordentlich erkältet, sodass ich zwar eigentlich (Gott sei dank) noch alles einigermaßen auf die Reihe gekriegt hab, was so zu erledigen war, aber viel mit Konzentration zum Lernen war dann nicht mehr.

Ja, und dann ging es Freitag wieder mit unserem Umzug weiter. Erst - da die Leute, die da jetzt in einer der alten Wohnungen noch als Untermieter waren, noch kein bisschen sortiert und zusammengepackt hatten, was eigentlich nach Absprache bis Donnerstag hätte erledigt sein sollen, aber eher wie ein Bombenanschlag aussah - von Spätnachmittag bis Abends Kram aussortieren und in Kisten verpacken. Ich erinnere: wir reden über proppevolle 140m², wir waren zu dritt.

Samstag ging es dann weiter. Sieben Uhr aufstehen, acht Uhr da sein, komplett alle Möbel und Kram vier Etagen ohne Aufzug runterschleppen und erstmal unten im Flur sammeln. Nebenbei den Rest weiter verpacken.

Zwischendurch immer wieder Diskussionen mit den Leuten da, die sich als ziemlich unkooperativ herausgestellt haben. Eigentlich sind wir alle sogar gut befreundet, aber da ergaben sich diverse Kommunikationsprobleme und Interessenkonflikte, wie sie in Gruppen mit mehr als sechs bis acht Leuten erfahrungsgemäß eben auftreten. Das war nervlich eigentlich fast anstrengender als körperlich, und das will heißen. Um 18 Uhr sind wir den Transporter abholen und drei mal hin und her gefahren, um das Zeug alles hier zu haben. Die dritte Fuhre habe ich allerdings schon gar nicht mehr mitgekriegt. Um ca. 21:30 Uhr habe ich mit dem Ohr mal kurz das Kopfkissen berührt und mich von dort bis Sonntag früh 9 Uhr nicht wieder erhoben... komplett angezogen und ohne den Computer ausgeschaltet zu haben (mein Freund hatte netterweise den Standby Modus eingeleitet ^^)

Den Sonntag haben wir dann ruhig mit gemeinsamem Frühstück angehen lassen und haben dann angefangen, den Kram so in unserer Wohnung hier zu verteilen, wie wir ihn haben wollen. Das war wieder anstrengend, aber definitiv spaßiger. Ich hatte Tags zuvor drei Kisten voll mit Klamotten im Keller gefunden, die ich schon längst verdrängt hatte. Die wurden dann auch auf eine Kiste reduziert und der Rest an andere Leute verteilt. Auch spaßig :-)

Jetzt habe ich hier zumindest schonmal alles so, wie ich es haben will. Ein Foto von meiner neuen Lernecke mit eigenem Fernstudiums-Regal folgt dann morgen, oder wenn ich mal dran denke, hihi.

Heute war nochmal Zahnarzt angesagt (nerv) und ab morgen geht es dann auch für mich weiter mit der Renovierung von besagter Wohnung. Es wollen Löcher in den Wänden geschlossen, eine neue Spüle besorgt (die alte hat einen Wasserschaden), eine Scheibe erneuert und die Wände gestrichen werden. Küche und Bäder werden auch auf absoluten Hochglanz gebracht und wir wollen einen Riesenberg aussortierter Bücher an einen Lesering spenden. Zwischendurch kommt nochmal jemand von der Hausverwaltung vorbei und sagt uns hoffentlich, dass wir die Fensterrahmen nicht neu lackieren müssen. Am ersten Februar ist Schlüsselübergabe. Toi toi toi.

Zwischendurch kommen dann auch noch mal ein paar Möbel und eine weitere Grundreinigung der anderen Wohnung dazu. Das ist aber definitiv das kleinere Problem.

Ja. Aber an Lernen ist somit in diesen zwei Wochen überhaupt nicht zu denken (gewesen). Ein bisschen gearbeitet werden muss zwischendurch ja auch noch und wie gesagt, ich bin froh, dass ich überhaupt noch lebe. Fast zwei Hosengrößen hat mich das ganze Theater jetzt schon gekostet und ich kann mich nicht daran erinnern, irgendetwas an meinen Ernährungsgewohnheiten geändert zu haben. Das ist zwar irgendwie nicht völlig unerfreulich, aber ein schonungsloser Indikator dafür, was im Moment bei mir los ist.

Für das Fernstudium bedeutet das, dass ich also auf zwei Klausuren in diesem Zeitsemester verzichte. VWL und EUL verschiebe ich auf den Sommer. Allerdings habe ich dann in sechs Monaten, sprich bis Ende März, trotzdem 5,5 Prüfungsleistungen erledigt. Einige davon waren zwar relativ arbeitsunaufwändig, aber ich denke, dass ich darauf eigentlich für den Anfang auch schon stolz sein kann, oder?


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2 Kommentare


Da war dir offenbar nicht langweilig in den letzten Tagen.

Aber wenn der Umzug so eine tolle Abnehmwirkung hat, warum vermarktet das niemand? Man kann den eigenen Umzug von abnehmwilligen Leuten durchführen lassen...

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Man kann den eigenen Umzug von abnehmwilligen Leuten durchführen lassen...

...die dann auch noch dafür Geld bezahlen, dass sie abnehmen dürfen! ;)

Wenigstens brauchst Du Dich über Langeweile nicht zu beklagen.

Viele Grüsse

Zippy

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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.