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Nevis

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Nun versuche ich mich auch mal an einem Blog - mein Erster!

Ich studiere seit Januar 2010 Pflegemanagement an der HFH, zähle also noch zu den Frischlingen hier.

Zunächst möchte ich Fernstudium-Infos.de ein großes Kompliment aussprechen und mich bei allen aktiven Schreibern, v.a. den HFH-Studenten bedanken. Durch häufiges Lesen (lange Zeit "schwarz":cool:) sind mir viele Entscheidungen leichter gefallen, bzw. habe ich mich nach sehr langer Zeit des Überlegens, Haderns und Zögerns entschlossen, mein Studium zu beginnen.

Den Blog beginne ich vor allem für mich, um meine Gedanken zu sortieren und Veränderungen nachvollziehen zu können. Denn ändern muss ich etwas, das habe ich nun schon mal erkannt.

Ein großes Problem scheint für mich mein Zeitmanagement zu sein. Irgendwie habe ich es bisher noch nicht geschafft, das Studium wirklich in meinen Tagesablauf zu integrieren. Bisher war ich mir auch noch nicht so wirklich bewusst, mit welchen Tätigkeiten ich meine Zeit verbringe bzw. auch vertrödele.

Fernstudium nebenbei - für mich kein Problem. Die Kinder sind fast erwachsen, mein Mann steht hinter mir und es ist keine Frage, dass er auch zusätzliche Aufgaben übernimmt.

Aber das geht wohl nicht in meinen Kopf. Oder ist es für mich vielleicht eine willkommene Ablenkung Schnee zu schaufeln, zu bügeln, etc.? Heute Morgen habe ich sogar überlegt, meine Fenster zu putzen! (Hier zieht gerade ein kleiner Schneesturm durch...) Irgendwie muss ich doch BWL umgehen können?

Eines weiß ich nämlich schon ganz genau. BWL und ich - das passt nicht, wir werden keine Freunde und die Studienbriefe haben mich schon im Schlaf verfolgt. Obwohl ich doch erst seit einem Monat dabei bin. Und mir wird jetzt schon flau, wenn ich an die Prüfung im März denke. Klar, ist nur eine Studienleistung, die man beliebig oft wiederholen könnte. Aber wer will sich schon bei der ersten Prüfung frustrieren und evtl. auch blamieren?

Die anderen Fächer, wie z.B. Pflegewissenschaft oder auch Psychologie sind für mich persönlich "handfester", praxisnah und vor allem habe ich da schon viele Kenntnisse. BWL ist Neuland, bzw. konnte ich dies immer gut verdrängen. Aber es nützt wohl nichts. Ich werde mich nun doch als erstes auf meinen Zeitplan stürzen und eine To-Do-Liste aufstellen. Sonst schreibe ich die Studienleistung evtl. erst 2015 ;)


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5 Kommentare


Oder ist es für mich vielleicht eine willkommene Ablenkung Schnee zu schaufeln, zu bügeln, etc.? Heute Morgen habe ich sogar überlegt, meine Fenster zu putzen! (Hier zieht gerade ein kleiner Schneesturm durch...)

Für diesen "Effekt" müssen wir unbedingt noch eine griffige Bezeichnung erarbeiten, aber das kennt jeder Fernstudent. Plötzlich sind die unangenehmsten Arbeiten interessanter als das Studium :)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Oh wie schön, noch eine HFHlerin, willkommen :)

Hilfreich war für mich ein kleiner Zeitplan in dem ich notiere, von wann bis wann ich was gemacht habe. Selbst wenn ich "nichts" vor hatte, habe ich Zeit vertröddelt und "konnte" nicht lernen. Kleine Zeitfresser müssen ausfindig gemacht werden.

Ansonsten ist eine gewisse "Hausarbeitssucht" auch normal. Manchmal ist das einfach attraktiver als lernen

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Ich glaube, ich werde mein PC aus dem Fenster werfen müssen. Internet ist bei mir Zeitfresser Nr.1

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      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
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      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker