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Karteikarten-Startschuss

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Calimerah

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Heute habe ich mich endlich mal wieder wirklich an die Hefte gesetzt. Wow, fühlt sich gut an :)

Die letzten zwei Wochen hab ich nicht wirklich mehr geschafft, als immer mal unterwegs in meinen Zusammenfassungen zu schmökern. Das ist zwar auch nicht schlecht, befriedigt mich aber nicht so richtig ;)

Aber jetzt war es wieder Zeit. Das hab ich mir gegönnt (pff, dass ich mal so übers Lernen reden würde...). Morgens gings erst zur Abnahme der zweiten Wohnung, wo soweit alles glatt lief. Dann ein paar Stündchen gearbeitet und mich etwas mit den Leuten in der anderen Wohnung rumgeärgert. - Es wird immer besser *hust* aber egal. Jaa, und daaaaann habe ich mich hingesetzt, mir einen Plan überlegt, wie genau ich mich strukturieren will und habe jetzt die ersten 20 Lernkarten geschrieben. Eigentlich hatte ich gehofft, dass es schneller geht, aber es macht mir Spaß und ich liege zum nächsten Termin noch recht locker in der Zeit und so passt das schon.

Allerdings habe ich mir so meine Gedanken über die Menge der Karten gemacht. Bisher habe ich im Durchschnitt eine Karteikarte (vorne Frage, hinten Antwort) pro Seite im SB geschrieben... das würden dann ja insgesamt ca. 300 Karten zum Lernen werden!! Macht ihr auch so viele? Oder sollte ich mich kürzer fassen? Krieg ich so einen Riesenstapel überhaupt in den Kopf?

Uiii, ich muss schon sagen, der Schock, den die meisten bei Erblickung der Menge der Studienbriefe pro Semester haben ist bei mir ja relativ ausgeblieben, aber so einen Stapel Lernkarten nur für eine - bzw. jede - Klausur auswendig zu lernen?!? Ich zweifle gerade leicht an mir :blushing:

Der Vorteil ist aber, dass meine Studiums-Motivation wieder irgendwo her aus dem Loch gekrochen ist, und ich jetzt am liebsten die ganze Nacht weiter lernen würde. Das Gefühl hab ich vermisst :thumbup:


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13 Kommentare


Ich hab auch immer seeeehr viele Lernkarten. Wenn man die Dinge sehr detailliert auf die Karten schreibt, werden es umso mehr, aber umso besser hat man es bei der Klausur parat. Ich war mir am Anfang auch nicht ganz sicher, ob das der beste Weg ist, aber zum Auswendiglernen sind die Karten echt super, man lernt ja schon beim schreiben total viel. Bei mir hat sich das System richtig gut bewährt.

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Ich hatte auch weit über 200 Karten beim letzten mal. Aber ich nehme dazu ein Programm und kann die Karten dann aufm Handy durchgehen. Das ist perfekt bei kurzen Wartepausen.

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Ja, es werden eine ganze Menge an Karteikarten. Ich habe, je nach Heft zwischen 30 und 60. Allerdings verwende ich die Karten nicht nur für atomare Antworten, sondern für so ziemlich alle eindimensionalen Daten: Listen, Prozesse, Vorteile usw.

Als Lernverstärker verwende ich die Anfangsbuchstaben-Methode oder kleine Icons, die ich mir meistens leichter merken kann als die Begriffe.

Und immer regelmäßig wiederholen!

Viel Spaß. ;)

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Hm, ok soweit beruhigt mich dann ja zumindest die Tatsache, dass das normal und machbar zu sein scheint ;)

@XPectIT: Ich bin immer ein Fan von "digital", aber in dem Fall benutze ich gerne Papier und Stift, weil bei mir das Schreiben schon ein wichter Lernschritt ist.

@Umlaut: Kannst du die Anfangsbuchstaben-Methode vielleicht mal kurz erklären?

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Ich habe am Anfang meines Studiums auch viel mit Karteikarten gearbeitet, aber ehrlich gesagt habe ich das auch schnell wieder gelassen, weil es mir zu viel Zeit gekostet hat, die Karten zu erstellen... Bin dann schnell auf PC Zusammenfassungen gekommen. Bei mir kommen alle Zusammenfassungen in einen Hefter (A4) und der Inhalt wird bis zur Prüfung gelernt. Ich komm damit sehr gut klar - aber probier es einfach aus :-)

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Auf 300 bin ich noch nicht gekommen - mein Maximum war irgendwas an die 200.

Pro Lernfach würde ich im Schnitt aber ca. 120-150 Karten annehmen, bei IUF letztes Semester habe ich die Karten Online und in Papierform gehabt. Es war zwar aufwändig, aber so habe ich fast jede freie Minute gepaukt - das Ergebnis sprach für sich.

So werde ich auch dieses Semester verfahren - allerdings geteilt, nur "wichtige" Dinge schreibe ich auf Papier, die "nice-to-have" Details landen in Cobocards und sind somit "nebenbei" lernbar. Das reduziert etwas den Schreibaufwand ohne großen Informationsverlust.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Die Methode mit den Anfangsbuchstaben stelle ich mir so vor, dass man versucht Aufzählungen nach ihren Anfangsbuchstaben so zu sortieren, dass es n Wort ergibt. Oder ich sammel dann Dinge mit gleichem Anfangsbuchstaben und sortiere dann nach ABC. Also "nenne 5 irgendwas" bedeutet bei mir, "3 fangen mit g an, 1 mit h und 1 mit o" oder so in der Art.

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Genau! Bekanntestes Beispiel:

Frage: Rechte des Käufers bei Mängelrügen?

Antwort: WUMS! (Wandlung, Umtausch, Minderung, Schadenersatz)

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www.cobocards.de

Inzwischen kostet das volle Programm 3EUR pro Monat, bisher war es in der Beta-Phase und kostenlos.

Man kann damit allein aber auch zu zweit lernen sowie gemeinsam Lernkarten erstellen.

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Erstellst du die Karteikarten für die BWL02 Klausur? Keine Sorge, bei mir sind es auch super viele, ich hab sie zwar nicht genau nachgezählt, aber es sind bestimmt zwischen 150 und 200!

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Update: Ich hab jetzt auch so ca. 150. Das sollte hinhauen, wenn ich die jetzt auch fleißig lerne ;)

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Lernen für BWL02 ist Krieg! Bin froh, wenn das ganze am Samstag vorbei ist...

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      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker