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Widerspruch oder nicht Widerspruch

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chillie

43 Aufrufe

Das ist die Frage, die ich mir aktuell stelle.

Ich brauche 1,5 Punkte ... gefunden habe ich:

2 von 3 Punkte Abzug wegen eines Fehlers, das konzeptionelle Ergebnis ist korrekt.

1 von 1 Punkte Abzug weil daraus der falsch Lösungssatz enstanden ist

2 von 6 Punkten Abzug wegen einem falschen Zwischenschritt bei sonst korrekter Durchführung

Die Frage ist aber, wie lege ich Einspruch gegen die subjektive Bewertung eines Dozenten ein? In der Korrekturrichtlinie steht deutlich, dass der Dozent die Punkte frei vergeben darf, wenn keine eindeutige Zuordnung zu Schritten gegeben ist. Klar bin ich der Meinung, dass dies nur zu 1 Punkt und nicht 2 Abzug führen dürfte - aber wie sinnvoll ist es?

Besonders beim allerletzten Punkt, bei dem ich mir so sicher war, denke ich inzwischen, ihn gar nicht mit anzuführen.

Ich habe in einer Teilaufgabe einen Fehler, der korrekt abgezogen wurde. In der zweiten Teilaufgabe habe ich aber nicht mit dem Fehler weitergemacht, sondern irgendwie das richtige Ergebnis gefunden - obwohl es also absolut korrekt ist, gibt es keine Punkte.

Irgendwie hat der Dozent ja recht ... aber auf der anderen Seite steht kein Lösungsweg in der Musterlösung.

Irgendwo bin ich hin und her gerissen, zwischen meinem Ehrgeiz, der sagt die 1,5 Punkte sind da noch drin und dem Gefühl einfach das 5. Semester ruhen zu lassen und die 2,3 so zu akzeptieren wie sie ist. Denn eines hat das ganze jetzt bewirkt, nun bin ich nur wieder genervt von dem Thema :cursing:


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7 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Hm, ich finde es schwer, hierzu eine Meinung zu formulieren. Aber wenn Du Dich immer noch ärgerst, halte ich es für nicht unwahrscheinlich, dass das Gefühl "hätte ich mal" übrig bleibt, wenn Du keinen Widerspruch formulierst. Also ich denke, ich würde widersprechen, aber in so höflicher Form, dass es nicht als Kritik am Prüfer rüber kommt, sondern eher in dem Sinne, die Punktevergabe nochmals zu überprüfen.

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Wenn es dich so kratzt, dann widerspreche...sonst fuchst dich das die ganze Zeit....!

Ich hab bisher noch nie widersprochen, obwohl ich 2x mit 0,5 Punkten an einer höheren Note vorbeigeschrammt bin und in einem Fall fest mit einer eins gerechnet hat und dann waren es 89,5 Punkte. Aber da es das Grundstudium war hab ich mir gesagt, so what...

Aber im Hauptstudium würde ich schon widersprechen, wenn ich knapp eine bessere Note verpasst hätte und hinsichtlich Korrektur anderer Meinung gewesen wäre. Ich persönlich würde bei einer 2,3 statt einer 2,0 nicht widersprechen, da das Ergebnis sich beidesmal innerhalb derselben Note bewegt..., aber wie gesagt, wenn du dir so viele Gedanken darum machst, probier es doch einfach.....nicht dass du, wenn du später dein Endzeugnis betrachtest denkst - mann hätt ich es doch nur probiert...

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Dass die Notendifferenz eigentlich keinen Anlass zum mäkeln bedeutet ist mir durchaus klar, aber schlussendlich ärgere ich mich vor allem über mich selbst.

Zum einen da ich einen absolut dummen Fehler drin hatte, in dem ich im Betriebskalender der Projektmanagementaufgabe 1,2,3,4,5,7 gezählt hatte und einfach die 6 vergessen habe. Zum anderen habe ich 1 Aufgabe übersehen.

Was mich aber richtig anfuchst, ist die Tatsache, dass der Dozent in den Präsenzen meinte, dass ganz sicher keine grafische Lösung mehr drankommt, er dann aber in der Aufgabe knallhart korrigiert hat. Aber gut - auch hier habe ich den Ärger mir selbst zuzuschreiben, da ich mich eben nur halbherzig vorbereitet habe.

Aber egal - ich habe jetzt den Einspruch geschrieben. Erfolgschance rechne ich mir keine aus ... aber sobald das Teil im Briefkasten liegt ist endlich Ruhe mit dem Thema.

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Aber egal - ich habe jetzt den Einspruch geschrieben. Erfolgschance rechne ich mir keine aus ... aber sobald das Teil im Briefkasten liegt ist endlich Ruhe mit dem Thema.

--> und das Semester auch im Kopf abgehakt ! Das ist doch was :)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Auch wenn es bereits zu spät ist, ich bekräftige die Idee mit dme Widerspruch. Schaden kann es nicht und mehr als eine Ablehnung werden kann es auch nicht.

Hast du den 3. Teil mit den 2 Punkten Abzug nun mit reingenommen?

Wenn es keine Vorschrift gibt und er frei verteilen durfte, wird das wohl so bleiben. Wäre der Fall anderesrum gewesen (Zwischenschritt richtig aber Ergebnis dann falsch) hättest du für den Zwischenschritt 2 richtige Punkte eingefordert.

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Für den letzten Teil hab ich eine Taschenspielertrick-Begründung gezogen.

Das Teil A nicht nur falsch sonder ganz falsch war konnte ich B nicht falsch sondern nur ganz falsch lösen :blink:

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)