Wirtschaftsinformatik an der WBH

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Eure Meinung ist gefragt!

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Steffen Jahr

56 Aufrufe

Hallo zusammen,

da ich gerne zuhause an einem Projekt arbeiten würde, mir aber eine Idee fehlt (Forum, Blog gibt es schon zu Hunderten) habe ich mir gedacht, ich frage mal meine Mitstudenten, was sie sich für ein Onlinetool wünschen würden, was Ihnen vielleicht beim Studium helfen könnte.

Also immer her mit den Ideen!

Aber eins sage ich gleich im vorraus. Selbst wenn ihr hier ne super Idee habt, das ganze soll ein Freizeitprojekt sein, es wird also nicht gleich morgen fertig :)

Der Bericht über den Smartpen kommt in der nächsten Zeit, wenn ich mich dazu aufraffen kann ihn fertig zu schreiben :)

So long,

Steffen


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21 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Wie wäre es mit einem Wiki, in dem zusätzliche Ressourcen etc. zusammengestellt werden?

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Ich dachte eher an etwas, was ich programmieren kann :) Ein Wiki müsste ich ja nur aufsetzen :)

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Markus Jung

Geschrieben

Forum und Blog auch, oder?

Was soll denn der Nutzen für die User sein? Welche Vorstellungen hast Du da?

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Ich meinte ja auch, dass ich weder Forum noch Blog programmieren will :)

Das weiß ich ja nicht, deshalbt frag ich ja euch :) Könnte ja sein, dass jemand sich schonmal gesagt hat: Warum gibt es das noch nicht :)

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Wie wär es, ein Tool zu erstellen, wo ich folgendes machen kann:

* Eingeben aller (Bachelor)-Module inkl. ihrer CPs

* Eingeben der zugehörigen SBs

* Eingabemöglichkeit Bearbeitungszeit IST / Soll

* Eingabemöglichkeit für Termine zur Zeitplanung

* Eingabemöglichkeit für benötigte Klausuren usw. inkl Wertung

* Eingeben meiner erreichten Noten

-> Ausgabe aktueller Notenschnitt ;)

-> Ausgabe von Statistiken, die ich mir aussuchen kann *hust*

Schöne Projektarbeit finde ich ;)

Auf sowas steh ich unheimlich - und hab bisher nur ein selbstgezimmertes Excelsheet für den Notenschnitt.

Edit: und für chillie natürlich die Eingabe- und Auswertungsmöglichkeit für Textmarker und Bleistiftminen :thumbup:

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Siehste.

Ich wusste, dass ein toller Vorschlag kommen würde :D

Das genze klingt sogar gut machbar. Ich glaub sowas setzte ich wirklich um :)

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Eine Lernzeiterfassung wäre eine tolle Sache, auch wenn ich das natürlich problemlos mit Google Docs basteln könnte.

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Wenn wir schon bei "Wünsch dir was" sind. Dann bitte für Linux und Windows (abwechselnd!) nutzbar und dabei den gleichen Datenbestand verwenden.

Ich bin z.b. im Büro an einem Windows-PC, mein Laptop hat meistens Ubuntu gestartet, der Rechner meiner Eltern hat auch XP und an meinem HeimPC läuft Windows und Linux wie es gerade passt.

Nun hätte ich gerne von allen Rechnern immer den aktuellen Datenbestand. Übrigens ist der Internetzugang im Büro nur über einen Proxy möglich ... es soll ja nicht zueinfach werden. :)

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Markus Jung

Geschrieben

... würde sich nicht eh vielleicht eine Web-Applikation anbieten? Ggf. auch vom iPhone und Android aus nutzbar...

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Also ich dachte auch eher an eine Webapplikation. Eventuell mit Silverlight. Das muss ich mir mal überlegen. Dann kann es auch Offline benutzt werden. Sowohl in Windows als auch in Linux.

@Markus: Das ist optionales Feature :)

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Ich hab lauter tolle Ideen - mich fragt nur immer keiner :confused::D

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Was ich da beschrieben habe, wäre eine der tollsten Ideen, die ich im Bereich Fernstudium habe ;)

Ich persönlich werde - wenn das Studium irgendwann rum ist - mal GEdanken daran verschwenden, für meine Kollegen und mich ein Tool zu bauen, das folgendes kann:

* Eingabe der Kommt/Geht-Zeiten

* Am Ende des Monats Einpflegen in ein vorgegebenes Zeitnachweis-Sheet zum Ausdruck/Ablage

* Übernahme der Stunden-Summe in ein vorgegebenes (unterschiedliches) Rechnungsformular mit (optional) festem Stundensatz, Mehrwertsteueraufschlag und Gesamt.

* Übernahme dieses Formulars in Word inkl. Anschrifteinbindung des Rechnungsempfängers, Rechnungsnummernpflege, Absenderanschrift, Duedate sowie Kontoinformationen.

Alles fertig zum Druck, zur Unterschrift und Postabgabe ;)

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Michael Knight

Geschrieben

Eine Lernzeiterfassung wäre eine tolle Sache, auch wenn ich das natürlich problemlos mit Google Docs basteln könnte.

Allerdings. Und das deutlich schneller als eine Programmierlösung. Du hast doch sicher schon eine entsprechende Tabelle, oder?

Ich persönlich werde - wenn das Studium irgendwann rum ist - mal GEdanken daran verschwenden, für meine Kollegen und mich ein Tool zu bauen, das folgendes kann:

Wenn Du es aus Spaß machst, ist das ganz ok und schon ein ordentlicher Aufwand. Allerdings ist es nicht ganz trivial, die meist vorhandene elektronische Zeiterfassung anzubinden (also Kartenleser). Ansonsten programmiert keine Firma sowas selbst - derartige Programme gibt es fast wie Sand am Meer!

Ich suche bzw. bastele gerade an einer Software-Lösung (gerne auch online!) zur Schockabschätzung eines einfachen Feder-Masse-Systems mit variabler Dämpferanzahl und nichtlinearen Federkennlinien. Falls Du Lust hast mich zu unterstützen - nur zu! Allerdings dürfte der Nutzen für andere Forenteilnehmer eher gering sein...

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Allerdings ist es nicht ganz trivial, die meist vorhandene elektronische Zeiterfassung anzubinden (also Kartenleser). Ansonsten programmiert keine Firma sowas selbst - derartige Programme gibt es fast wie Sand am Meer!

nene - Externe tragen sowas normalerweise manuell in ein Excelsheet ein ;) Nix KArtenleser oder sowas ;)

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@Engel

Dafür gibt es denke ich aber sogar schon webbasierte Tools

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Michael Knight

Geschrieben

Dafür gibt es denke ich aber sogar schon webbasierte Tools

Klar gibt es die, sogar kostenlos, z.B.:

http://www.opentimetool.de/

Deswegen meinte ich auch, dass es überhaupt nicht sinnvoll ist, sowas selbst zu programmieren, es sei denn man macht das aus reinem Spaß daran. Derartige Programme werden meist von größeren, erfahrenen Teams zusammengebaut. Das wird man als Einzelperson kaum nachbilden können.

Abgesehen davon weiß ich nicht, was dieses Tool Studenten bringen könnte und das war ja eigentlich die Ausgangssituation. Ich würde das Vorhaben überdenken und mir zum Anfang etwas Kleineres überlegen und vor allem nichts,was man einfach runterladen kann oder mit wenigen Klimmzügen in Excel nachbilden kann.

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Abgesehen davon weiß ich nicht, was dieses Tool Studenten bringen könnte und das war ja eigentlich die Ausgangssituation.

Dafür hatte ihc ja weiter oben schon gepostet - ich wollte nur der Welt mitteilen, was ich schon ewig machen wollte ...

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Michael Knight

Geschrieben

was ich schon ewig machen wollte ...

Erfüllt denn das von mir verlinkte Programm nicht diesen Zweck? Wenn, dann würde ich das erweitern aber nicht das Rad neu erfinden. Aber gut, ist natürlich nur meine Meinung.

Nicht, dass Ihr denkt, ich meckere nur ... ich kann leider nicht mit sinnvollen Vorschlägen dienen. Ich habe als Student keine Software vermisst, die mich irgendwo hätte unterstützten können. Ich bin ja eh nicht so der Planer/Verwalter, aber es gibt eigentlich für nahezu alles, was ich mir vorstellen kann, ein fertiges Programm.

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Erfüllt denn das von mir verlinkte Programm nicht diesen Zweck?

Muss ich mal sehen - für sowas brauch ich Zeit ;)

und jetzt noch mal SORRY für Offtopic an Steffen :blushing:

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link