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Immer der Nase nach

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Calimerah

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Mein Lernerfolg ist objektiv betrachtet und bezogen auf die BWL02 und ENC21 Klausuren im März im Moment eher schleppend.

Das heißt aber nicht, dass ich nichts tue. Im Gegenteil, ich empfinde gerade eine stiegende Produktivitätstendenz. Das hat einerseis damit zu tun, dass durch dieses Buch mein Eifer für die französische Sprache wieder erwacht ist, und andererseits damit, dass ich gerade einen unheimlichen Spaß daran habe, "mich selbst zu unterrichten". Ich bin quasi mein eigenes Versuchskaninchen. Meine Lernstrategien wechsele ich im Moment, auf dem Weg zur für mich optimalen Methode, ständig. Nichts von den Dingen, die ich ausprobiere, würde gar nicht funktionieren. So weit kenne ich mich schon. Allerdings habe ich immer wieder neue Impulse, gewisse Details meiner Technik zu modifizieren.

Ich komme mir fast vor, wie ein Forscher :D Das Fach BWL02 ist dabei gerade zugegebenermaßen von geringerem Interesse, sondern dient mir eher als Testobjekt und macht daher nicht die immensen Fortschritte, die man nach dieser nun ziemlich langen Zeit der Bearbeitung erwarten würde. Aber ich denke, dass sich das auf lange Sicht bei den nächsten Fächern und im Laufe meines gesamten Studiums auszahlen wird. Ich war noch nie ein Fan von vorgefertigten Modellen, hatte immer schon leichte Schwierigkeiten, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind, statt ständig irgendwas verbessern oder verändern zu wollen. Das ist einer der Gründe, warum ich die Lernform Fernunterricht so attraktiv finde. Ich bin sehr frei darin, meine Arbeitsabläufe selbst zu gestalten. Dabei sind mir die Inhalte trotzdem fest vorgegeben und ich habe ein stabiles Gerüst, an dem ich mich orientieren kann. Das tut mir gut.

Heute habe ich drei Stunden Lernpensum bewältigt. Das ist doch nicht schlecht :) Die Hälfte der Zeit habe ich mich einem gigantischen Haufen französischer Vokablen gewidtmet und die andere Hälfte fiel dem Lernen für BWL02 zu. Hier habe ich nach etlichen Variationen und Gedanken nun den Umfang der Lernkarten auf ein wahrscheinlich gut schaffbares Maß eingegrenzt, was wirklich hauptsächlich Kerninformtionen, Definitionen, Formeln und was man so auswendig wissen MUSS enhält. Zwischendurch schmökere ich jeweils in meinen markierten SBs bzw. Zusammenfassungen rum, um generelle Informationen im Hinterkopf zu behalten. Mal schauen, wohin das führt. Bisher fühlt sich das ganz gut an. Ich hoffe, ich werde rechtzeitig für Online Test und Klausur in knapp drei Wochen gewappnet sein. Wenn ich mich jetzt wirklich mal hinsetze, sollte das klappen.

Vielleicht werde ich nach all der Philosophiererei ja doch irgendwann mal Lehrerin :lol: Im Moment war mein Problem immer hauptsächlich, dass ich nicht wusste, wie ich hätte lehren sollen (ich werde regelmäßig nach Deutschunterricht gefragt), obwohl ich auch ein verstärktes privates Interesse an Pädagogik habe und in dem Bereich viel und gerne lese und Gedanken weiterführe. Aber je mehr ich bewusst über Techniken für mich selbst nachdenke, ausprobiere und kritisch abwäge und beurteile, desto eher habe ich das Gefühl, dass ich das vielleicht irgendwann mal tatsächlich auch jemand anderem vermitteln könnte, ohne mir die ganze Zeit total unsicher zu sein und eher zufällig "irgedwie irgendwas" zu machen. Das Gefühl könnte ich als Leherin nämlich überhaupt nicht ausstehen. Dafür habe/hatte ich selbst viel zu hohe Ansprüche an meine Lehrer. Ich will auf Fragen eingehen können und wirklich eine Antwort haben und eine gute und sinnvolle Hilfestellung geben können. Bis dahin wäre es allerdings natürlich trotzdem noch ein weiter Weg.

PS: Es wird langsam Frühling! Es war schon seit vorgestern Nacht nicht mehr unter 0°C, es hat geregnet - so richtig flüssiges Wasser - und Schnee und Eis beugen sich langsam der herannahenden nächsten Jahreszeit! *hüpf*

Vergebt mir mein Geschwafel heute, aber manchmal muss sowas eben raus :lol:


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7 Kommentare


Da ich gerade in mathematischen Bahnen denke, kommt mir bei deinem

...ich empfinde gerade eine stiegende Produktivitätstendenz...
Irgendwie das Wort "Ableitung" in den Sinn. - Änderung des Steigungsverhaltens.... aaaahh, es wird Zeit das die Prüfung rum ist. ;)

Das Geschwafel ist schon in Ordnung. Wenn du tatsächlich eine Metamorphose zur Lehrerin machen willst, musst du noch viel mehr Schwafeln. :)

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Hihi, wahrscheinlich ;)

Von wirklich "wollen" kann dabei eigentlich keine Rede sein, aber es scheint mir so zu passieren.

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Es wird langsam Frühling! Es war schon seit vorgestern Nacht nicht mehr unter 0°C, es hat geregnet - so richtig flüssiges Wasser - und Schnee und Eis beugen sich langsam der herannahenden nächsten Jahreszeit!

Und Sonne ohne Ende hatten / haben wir mitsamt blauem Himmel! Und - das erste fliegende Getier verirrt sich auch schon wieder ins Haus... Naja dafür (oder besser: dagegen) habe ich ja Katzen. ;)

Frohes Lernen

Zippy

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HannoverKathrin

Geschrieben

Bei uns gabs in der Nacht keinen Regen, sondern Schnee. Regen dafür dann heute zum Feierabend...

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Hallo Calimerah!

Ich hab gerade mit dem Englisch Übersetzer bei der Akad angefangen! Da haben wir ja in Englisch die gleichen Unterlagen. :)

Viel Glück für deine Klausuren im März! Die Unterlagen für ENC hab ich auch schon, sieht ja ganz schön happig aus. Aber das kann bei mir zum Glück noch warten, muss mich erstmal durch die Deutsche Grammatik kämpfen!

Viel Erfolg weiterhin!

Autumn

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Hallo Autumn,

Na dann wünsche ich dir viel Erfolg! Ich hab neulich erst beim Seminar EHL01 ganz viele Übersetzer-Schüler getroffen :)

Deutsche Grammatki kommt bei mir erst Ende diesen oder Anfang nchsten Jahres. Da freue ich mich schon drauf :) ENC21 ist nicht ohne, wie es aussieht. Aber das wird schon, hoffe ich!

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Der Prozeß des ständigen Ausprobierens, welche Lerntechnik am besten funktioniert, den kenne ich nur zu gut und habe ich auch noch nicht abgeschlossen. Allerdings habe ich mich schon langsam einem Ergebnis angenähert. Bei mir hat sich herausgestellt, dass ich verschiedene Lerntechniken kombinieren muß (erstes Durcharbeiten mit Markieren, Randnotizen über das Wesentlichste, danach Karteikarten; in diesem Stadium habe ich den Lehrbrief schon relativ intensiv bearbeitet; Fragen beantworten und in Kartei; Diktiergerät (wiederhole damit nochmals). Zur Prüfungsvorbereitung kann ich dann die Kartei und das Diktiergerät nutzen. Das ist jetzt meine Strategie für die BWL-Fächer.

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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker