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chillie

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Was für ein Zufall, nicht nur die 770 Immatrikulationstage zu Beginn der "Fastenzeit", nein nun steht die Schnapszahl am Ende auch gleich für einen Neuanfang. Die 7 Tage sind nur 1% der gesamten Studienzeit, dennoch kann dieser Zeitraum sehr wertvoll sein.

7 days later

  • ist die Erkältung so langsam auskuriert
  • läuft meine Vitaminkur auf Hochtouren (und sei es nur für den Placebo-Effekt)
  • konnte ich ein paar Seiten meiner unzähligen ungelesenen Bücher wälzen
  • gab es dank Wetterumschwung bewegung an der frischen Luft und sogar Sonnenschein
  • habe ich Dinge hinterfragt und neu bewertet
  • habe ich mich von allen Klausuren abgemeldet

Aber eines nach dem anderen.

Status orange zu gelb

Die Gesundheit und meine Nerven haben mir die Pause "angewiesen" - also gehe ich danach, dass die Pause gerechtfertigt war wenn es mir a) schneller wieder besser ging als vorher und ich B) im Kopf wieder etwas frei bin.

Neben Unmengen Ingwertee und anderen Hausmittelchen habe ich mir einen Platz auf der Couch reserviert. Prima geschichte, auch wenn ich in einer freien Woche natürlich lieber aktiver gewesen wäre, aber ging nun mal nicht. Die letzten freien Tage waren geprägt vom Druck der Hausarbeit, der Urlaub wurde zum Teil für Recherche genutzt - auch die Statistik zeigte, 7 Tage ohne Studium gab es im Juli 2009 (!).

Erschreckend ist für mich, wie oft ich an das Studium, an "du musst noch" und "du solltest dies" gedacht habe: abschalten - Fehlanzeige.

Warum nicht noch mal auf Anfang?

Keine SBs zu lesen, nichts für das Studium zu tun löst aber keine Probleme. Die Varianten waren/sind vielfältig. Von Urlaubssemester über Halbgas, Termine tauschen, verlängern oder umschichten bis zum Neustart ist alles drin. Wichtig war mir einfach der Perspektivenwechsel. Ein Revisionsprozess kann helfen, somit war der logische Schritt einer (oder mehrere) zurück.

Im Klartext habe ich mich von allen Klausuren abgemeldet, sämtliche Leistungen für mich zur Diskussion gestellt und Vor- und Nachteile abgewogen. Das Studium muss sich an mein Privatleben und den Job anpassen, dies ist eine Neuerung - im Job kann ich zwar weiterhin etwas drehen und wenden, das Privatleben wird aber für mich deutlich weniger flexibel.

Was noch bleibt?

Zur Disposition stehen bis zum Abschluss noch folgende Leistungen:

  • 1 Hausarbeit/Projektarbeit zu einem frei zu wählenden Thema (Bearbeitungszeit nach Anmeldung 6 Wochen Umfang 15-20 Seiten)
  • 1 Klausur im Wahlpflichtkomplex Recht OWR (08.05. oder 20.11.)
  • 1 Klausur im Studienschwerpunkt REC (10.07. oder 22.01.)
  • 1 Klausur im Pflichtmodul Arbeitsrecht (05.06. oder 27.11.)
  • 1 Bachelorarbeit zu einem frei zu wählenden Thema (Bearbeitungszeit nach Anmeldung 4 Monate Umfang ca. 40-50 Seiten)

Was für mich nicht akzeptabel wäre, ist die Verschiebung des SSP in 2011 - somit ist dieser Termin für mich gesetzt. ABR im Juni fällt total raus, somit bleibt an Klausuren die Rechtsklausur als flexibles Element. Ärgerlich ist, dass die HFH (warum auch immer) den Abstand zwischen Recht und ABR von 1 Monat im FS im HS auf 1 Woche verkürzt. Totaler Quark, aber anscheinend war der Abstand schon immer so - nur dieses Semester wäre es anders.

Die Entscheidung den Workload runter zu nehmen um genügend Luft für die privaten Dinge zu haben steht fest. Besonders die Sorge in den nächsten Wochen nicht alles, was mir wichtig ist, geregelt zu kriegen hat mich belastet. Die OWR-Studienbriefe gingen weit weniger flüssig von der Hand wie gehofft und 3 Studienbriefe sind mehr als man denkt, wenn es um rechtliche Dinge geht.

Der Fortschritt in REC war nur von kurzer Dauer. 17 Studienbriefe, 5 verschiedene Module, Lücken im Vorwissen, kein Praxisbezug zu meiner Tätigkeit und eine klare Differenz zwischen Erwartung und Realität haben es mir schwer gemacht jede neue Zeile zu lesen. Der pure Frust, die Wahl gehabt mich aber dennoch dafür entschieden zu haben, wiegt schwer.

Status gelb zu grün

Der Weg aus der Situation heraus führt nur über die Rückbesinnung. Rückbesinnung auf meine ursprünglichen Beweggründe eine Weiterbildung anzustreben, auf die Dinge die ich mit dem Abschluss erreichen will, auf die Motive die mich zu den bisherigen Erfolgen gebracht hat. Essentiell sind private Gründe für den Antrieb, klare Ziele für die Zwischenschritte und Freude am lernen selbst.

Ohne Freude am Fach hilft es nicht, noch so viel Zeit zu haben. Mein Beweggrund für REC war die Herausforderung. Einer der schwierigsten SSPs sollte es sein, ein Thema mit dem ich bisher gute theoretische Erfahrungen gemacht hatte, das logisch aufgebaut ist auf dem Zeugnis schick aussieht. Der Schwerpunkt war von Anfang an mein Ziel gewesen. Dieser Anfang ist aber bereits 2,5 Jahr her - die Herausforderung im Studium zu suchen, war ein fixer Gedanke, nicht der Weg war das Ziel sondern nur das Ziel. Je näher das Ende kommt um so mehr muss man sich mit dem Ziel auseinandersetzen. Das ist jetzt mein Problem.

Diese Wochen kamen die aktuellen Klausuren des SSP im WebCampus online - da ich mir diese stets sichere gucke ich auch alle an. Während REC mich auch im Endergebnis abgeschreckt hat, war es klar: diesen Fehler gilt es zu korrigieren, keine noch so "ehrenhaften" Ziele werden mir helfen, wenn ich harte Arbeit die ich in das Studium gesteckt habe mit einer schlechten Note im SSP gekürt wird.

Die Entscheidung REC abzubrechen, einen Schritt zurück zu gehen, eine neue Entscheidung zu treffen und diese durchzuziehen fielen in 2 Stunden. Danke an die HFH für das schnelle Feedback, die Zusage die SBs schnell loszuschicken und die Änderung somit sofort vorzunehmen - Samstag waren sowohl SB als auch Rechnung bereits da. Die 210 EUR Gebühr für die neuen Materialien und den Verwaltungswaufwand sind sicher eine gute Investition, denn der Wechsel zum Schwerpunkt Unternehmenslogistik fühlt sich genau richtig an.

Ein Thema aus der Welt eines Industriekaufmanns, ein BWL-Thema, ein Thema bei dem ich Parallelen ziehen kann und vor allem ein Thema zu welchem ich aktuellen Bezug zu meinem Arbeitgeber herstellen kann. Diesen SSP habe ich nie in Betracht gezogen, nun erscheint er mir der einzige zu sein, der für im HFH-Portfolio für mich von Interesse ist. Wichtig ist aber, dass mein Bauch-o-Meter nach dem Wechsel auf grün geschwenkt hat - ein gutes Zeichen. Die SBs zu durchblättern macht sofort lust auf MEHR!

Schreiben oder pauken?

Dann stellt sich noch die Frage, wie es mit der Projektarbeit weiter geht. Vor einigen Wochen hatte ich die Idee mich mit dem "Customer-Lifetime-Value" zu beschäftigen. Ein Thema dass mir unvermittelt aufgefallen ist, mich aber direkt angesprochen hat. Als Ziel soll die Prüfung der praktischen Anwendbarkeit für die Dienstleistungsindustrie abgeklopft werden. Dank Bachelor bin ich zum Glück frei in der Themenwahl und bin nicht an an den SSP gebunden.

Danke an Dadi für die Idee, auch hier ist es wichtig den Schritt zurück zu gehen um den Überblick zu bekommen. Somit werde ich versuchen die Hausarbeit so weit wie möglich vorzubereiten, wenn es mit UNL nicht läuft. Besonders in der Zeit zwischen Geburtstermin und SSP-Endvorbereitung komme ich sicher eher dazu zu Recherchieren oder die Bibliothek zu besuchen, als mich konzentriert an Studienbriefen aufzuhalten.

Als Thema zwischen Marketing und Controlling (wobei ich eher auf die anwendungsbasierte Seite schwenken werde) habe ich bereits einen Nürnberger Dozenten im Kopf - was auch schon wieder Mühen erspart.

Damit ist auch die nächste Unklarheit beseitigt. Ich werde ohne viel Druck und so viel wie eben geht an der HA arbeiten um diese wenn möglich vor Ende des Sommers abzugeben.

Hinter dem Horizont geht es weiter

Und genau dort endet mein jetziger Planungshorizont. Im Sommer folgt dann meine geplanten 2 Monate Babyzeit. Neben vielen neuen Dingen im Privaten steht dann auch der letzte Schritt im Studium an, bis dahin habe ich genug mit dem hier und jetzt zu tun... und genau dem, werde ich mich jetzt widmen.


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10 Kommentare


Hey chillie,

schön zu lesen, dass die paar freien Tage geholfen haben, Deinen Blickwinkel zu korrigieren. Ich hoffe, dass Dir mit den Entscheidungen, die Du getroffen hast, das Studium weniger Druck und Schwierigkeiten bringt als in letzter Zeit!

Ich drücke die Daumen :)

Alles Liebe

Danny

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Es ist gut - hin und wieder dem Blickwinkel eine neue Richtung zu geben und die Marschroute an geänderte Situationen anzupassen. Hier hast Du Deine "freie" Zeit genutzt und das fühlt sich dann auch richtig an.

Ich werde ohne viel Druck und so viel wie eben geht an der HA arbeiten um diese wenn möglich vor Ende des Sommers abzugeben.

Ich wäre wieder dabei, wenn Du möchtest! :)

Alles Gute

Zippy

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Vor allem ist es gut, wenn dein Bauch-o-meter auf grün gewechselt hat, und nicht nur der Kopf! Ich wünsch dir alles Gute für die nächsten Wochen!

Schön, dass du wieder da bist : )

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Na das klingt doch schon wieder ganz anders, willkommen zurück! Ich wünsche dir alles Gute mit deinen getroffenen Entscheidungen :)

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Markus Jung

Geschrieben

Danke, dass Du Deine Überlegungen und Entscheidungen mit uns teilst. Macht auf mich alles einen überlegten, logischen und wieder positiveren Eindruck, der sich nun in der Praxis beweisen muss.

Eine Anmerkung und eine Frage von mir:

Irgendwo hast Du geschrieben (ich finde die Stelle nicht mehr), dass Du alles wichtige vor dem Baby erledigen wolltest bzw. meintest, dies tun zu müssen. Dazu möchte ich anmerken, dass sich natürlich mit Kind vieles ändert - aber das Leben hört nicht auf. Auch künftig wirst Du noch Projekte angehen können, insbesondere wenn ihr Euch ein bisschen in die neue Situation eingelebt habt. Vielleicht habe ich das manchmal hier zu einseitig negativ dargestellt.

Außerdem würde mich interessieren, ob für Dich in dieser Woche auch Deine Aktivitäten bei Fernstudium-Infos.de auf dem Prüfstand standen und ob Du vorhast, an diesen etwas zu ändern. Zwar hoffe ich doch, dass Fernstudium-Infos.de keinen Leistungsdruck für Dich bedeutet, aber Deine Zeitinvestition hier ist ja nicht unerheblich - was mir bewusst ist und was ich zu schätzen weiß.

Beste Grüße und viel Erfolg beim Re-Start

Markus

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dass sich natürlich mit Kind vieles ändert - aber das Leben hört nicht auf.

Damit fängt das wahre Leben erst an! ;)

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Hallo

das hört sich schon wieder viel besser an :)

ich hatte auch den Eindruck, dass du den SSP REW/Controlling vor allem deshalb gewählt hattest, weil er zu den schwersten gehört. Nun ist es ja jedem selbst überlassen, nach welchen Kriterien man den SSP aussucht. Ich bin der Meinung, dass man einen SSP wählen sollte, den man interessant hält und bei dem das Thema Spass macht. Hab mir gerade mal die Klausur in UNL angeschaut und bemerkt, dass es eine Fortsetzung von MUP zu sein scheint *schauder*. Für mich wär das absolut nix, aber wenn es dich interessiert, wunderbar :rolleyes:. Und die Gründe, die du für deine Wahl angegeben hast, erscheinen mir "besser" zu sein, als die für die Wahl REW/Controlling.

Und auch dass du die HA in diesem Semester schreiben willst, halte ich für eine gute Idee. Was du in diesem Semester brauchst, ist Flexibilität, da dein Privatleben dich erfordert. Und ich kann mir nix ärgerlicheres vorstellen, sich auf eine Klausur vorzubereiten, die ich dann doch nicht schreiben kann. Und im nächsten Semester geht die Lernerei wieder von vorn los. Das wird dir mit der HA nicht passieren - was gespeichert ist, ist gespeichert :cool:

und von der Klausur bis zur SSP-Klausur sollte ausreichend Zeit sein, um das unter einen Hut zu bringen.

Das wird schon, chillie :thumbup:

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Ich wäre wieder dabei, wenn Du möchtest!

Danke für das Angebot :) da komme ich gerne darauf zurück.

Irgendwo hast Du geschrieben (ich finde die Stelle nicht mehr), dass Du alles wichtige vor dem Baby erledigen wolltest bzw. meintest, dies tun zu müssen.

Gut, das Problem am Blog ist - es ist für mich nur ein Forum für das Studium. Ich blogge hier viel über die Gedanken des Studiums und meine Pläne und ziehe hier und da - wenn es passt - private Dinge und Überlegungen mit hinein. Ein komplettes Bild meiner Überlegungen ist somit (auch bewußt) nicht möglich, da alles was hier steht immer unter dem Studienhintergrund erscheint.

Wenn ich soetwas schreibe, dann hat das auch genau den Grund die Studiensituation zu beschreiben. Ich hatte die Überlegung alles durchzudrücken um dann auch einfach Ruhe zu haben. Wir uns einleben und orientieren und "nur" die Bachelor-Arbeit bleibt.

Wie du merkst habe ich ja selbst nach und nach diese Überlegung aufgegeben und alles wieder entzerrt - mit gutem Grund. Mein Studium hat aktuell einen Zeithorizont bis zum Abschluss - deswegen ist keineswegs der Master-Plan (hehe :D ) aufgehoben sondern verschoben. Immerhin gibt es noch andere private Projekte wie Wohnung und möglichst ein neuer Job die irgendwann angegangen werden sollen.

Sprich - hinter dem Blog geht es auch weiter, selbst wenn ich viel über das Studium schreibe, dahinter habe ich auch noch ein Privatleben, selbst wenn es nicht explizit erwähnt wird :D.

Außerdem würde mich interessieren, ob für Dich in dieser Woche auch Deine Aktivitäten bei Fernstudium-Infos.de auf dem Prüfstand standen und ob Du vorhast, an diesen etwas zu ändern.

Dafür lasse ich mir noch ein paar Wochen Bedenkzeit - manchmal ist aber eben auch weniger mehr.

Damit fängt das wahre Leben erst an!

Das habe ich mir schon nach so vielen Herausforderungen gedacht, ich bin für jedes neue Leben bereit :thumbup:

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Respekt mal wieder vor deiner gesunden Selbstbetrachtung. Auch hier warst und bist du ein Vorbild.

Und auf die Unternehmenslogistik bin ich ja mal sehr gespannt :).

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HannoverKathrin

Geschrieben

Seit MuP ist UNL zur SSP-Konkurrenz für Marketing herangewachsen. Mal sehen wofür ich mich nächstes Jahr entscheide, im Moment kann ich es wirklich nicht abschätzen. Mit UNL hast du in meinen Augen was Besseres gegriffen als REC - aber das ist ja personenabhängig. Von daher schön dass du mit dieser Entscheidung nun glücklich bist. Ich bin auf deine Erfahrungsberichte gespannt.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.