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DerDa

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Wo fange ich heute an?

Ich denke ich werde dieses mal versuchen meine Erkenntnisse bzw. meinen Ablauf der letzten Woche chronologisch zu halten. Bei meinem letzten Blog Eintrag hatte ich einfach meinem geistigen Dünnschiss freien Lauf gelassen und mir alles von der Seele schreiben ohne zeitlichen Aufbau, sondern einfach wie es aus meinem Kopf in meine Finger kam.

Dieses mal werde ich demnach versuchen ein wenig nach der Zeitachse zu gehen.

Also springen wir mal ein paar Wochen zurück. Ich weiß, dazwischen lag noch ein Blog Eintrag, jedoch hatte ich im letzten, zumindest in den Kommentaren, schon erwähnt, dass ich den neuen Drucker vergessen hatte bzw. auch die Bilder noch nicht auf meinem PC liegen hatte.

Springen wir also zum, äh, muss mal grad schauen, wann ich das Bild gemacht habe....

.... ahja. 21.02.2003. Fuck. Hab wohl vergessen das Datum an der Kamera nach dem letzten Batteriewechsel wieder einzustellen bzw. ich habe es wohl falsch eingestellt.

Also fange ich mal an zu schätzen. Also laut E-Mail wurde das Teil am 08.03.2010 verschickt... schätzungsweise war es dann am 09.03.2010 da.

Also gut. Springen wir zum 09.03. ca. 21 Uhr. Da ich mittags nicht zu Hause war wurde das Paket, welches übrigens mit 35,5kg angegeben wurde (Da hab ich schon gedacht, mich trifft der Schlag), bei meinen Nachbarn abgegeben. Da habe ich es dann abends um 21 Uhr abgeholt. Als ich das Paket gesehen habe ist mir auf Anhieb eigentlich nur ein Wort eingefallen: "Scheiße". Ich hoffe man kann die Größenordnung des Paketes auf dem Bild im Anhang erkennen. Ich hatte als Maßstab wie immer eine Zigarettenschachtel benutzt :)

Nun ja, ich möchte auch nicht all zu viele Worte zum Drucker verlieren. Ich möchte nur sagen, für meine persönlichen Begriffe eines HomeOffice Druckers, ist dieser Drucker doch etwas überproportioniert. Leider habe ich kein Bild von dem neuen + alten Drucker gemacht..... der alte Drucker war ca. 1/4mal so groß. Im Anhang findet ihr dann noch ein Bild als der Drucker ausgepackt war.

Kommen wir nun also zur letzten Woche. Im letzten Blog hatte ich ja schon erwähnt, dass ich die MAI01B Einsendeaufgabe fertig machen wollte.

Als ich Donnerstags vom Training heim kam, war meine Freundin nicht da, da sie mit meiner Mutter in der Oper war. Zum Glück wurde ich davon verschont!! Eigentlich war ich schon total platt und wollte nur noch ins Bett. Aber ich habe mich, fragt mich nicht warum, trotzdem noch einmal ins Büro gesetzt und mir die Aufgaben der MAI01B angeschaut. Auf der Arbeit hatte ich schon ein wenig Zeit um die ersten Aufgaben zu erledigen bzw. vorzuschreiben, weshalb ich diese nur noch einmal sauber abschreiben musste.

Dann kam ich letzten Aufgabe... und da ich nur noch eine Aufgabe vor mir hatte, dachte ich mir, dass ich die auch noch "schnell" machen könne. Der A Teil dieser Aufgabe war noch relativ leicht, aber ich muss leider sagen, dass ich nicht einmal im Ansatz wusste, was der gute Prof im B Teil von mir wollte. Nachdem ich mich dann eine Stunde durchs StudyOnline gewühlt habe und mich danach noch eine halbe Stunde durch Foren und Webseiten, ist mir eines klar geworden:

Du bist einfach nur zu kaputt um noch irgend etwas zu kapieren.

Da ich jedoch nicht unverrichteter Dinge ins Bett gehen wollte habe ich noch einen Kommilitonen angeschrieben (An dieser Stelle möchte ich Manuel danken - ich hoffe deine angebrannte Suppe hat noch geschmeckt gehabt), welcher mir dann kurz und bündig erklärte was ich zu tun hatte. Allerdings waren wir uns uneinig was wir bei der Zahlenebene zu tun hatten. Ich war der Meinung, dass der Prof die Gaußsche Zahlenebene meint, jedoch hatte Manuel ein Zahlenbeispiel angegeben.

Da mir partout keine Zahlenbeispiele einfallen wollten habe ich kurzerhand meine Variante gemacht, vor allem auch, weil ich absolut keinen Bock mehr hatte und einfach nur noch ins Bett wollte. Zu diesem Zeitpunkt war ich dann auch soweit, dass mir die Note scheißegal war. Ich habe dann noch eine kurze Notiz für den Prof geschrieben, dass ich absolut keinen Plan hatte, was ich bei der Aufgabe machen musste und habe, falls die Aufgabe falsch gelöst war, um eine Erklärung gebeten und dann weg geschickt.

Tags drauf, früh morgens um 07:20 schaute ich dann auf der Arbeit kurz im StudyOnline vorbei und musste feststellen, dass der gute Herr Walz (Ich bin echt begeistert von ihm - sehr schnelle Bearbeitung der Aufgaben) schon geantwortet hat.

Meine Aufgabe war im Großen und Ganzen richtig, weshalb ich eine 1,3 bekommen habe. Meinen Fehler hatte ich übrigens in der "relativ leichten" A Aufgabe :)

Soooo.... hat noch jemand aufgepasst? Wir waren erst beim 09.03., dann bei Donnerstag + Freitagmorgen (25.03. + 26.03.).

Wenn ich nun also von Freitag spreche, meine ich letzten Freitag (26.03.). Wie das jetzt nun mal so in manchen Branchen ist, ist Freitags oftmals Wochenabschluss und kurz vor Monatsende kommt dann auch noch der Monatsabschluss hinzu. Was bedeutet das nun für mich, wenn meine Kunden schlicht keine Zeit haben um Probleme zu melden? Rüchtüch!

Ich hatte nicht wirklich viel zu tun. Ein paar kleine Dinge, aber nichts aufregendes. Neues zu zeigen gab es an dem Tag leider auch nicht, was mich im neuen Team weiterbringen könnte... also Tasche auf, und DSI01 raus.

Ich habe es dann an diesem Tag geschafft das komplette Heft zu lesen und die Einsendeaufgaben in "Vorschrift" zu bearbeiten.

Am Abend zu Hause angekommen habe ich die Schmierzettel, bzw. "Vorschrift", wieder sauber abgeschrieben, eingescannt und abgeschickt. Da ich in meinen Augen für heute genug gelernt hatte, bin ich dann mit einem Arbeitskollegen nach Mainz gefahren bzw. er ist extra wegen mir 40km gefahren um mich abzuholen, wo wir dann im Eisgrub ein paar Bier getrunken haben. Später kam dann meine Freundin direkt vom Seminar vorbei und hat mich in der Kneipe abgeholt.

Naja, lange waren wir nicht da, ich musste ja Samstags wieder arbeiten. Also würde ich am Wochenende wohl nicht lernen können.

Samstags bin ich dann aufgestanden, bin mit meiner Freundin einkaufen gefahren, habe ihren Vater zu Avis gefahren, da dieser über die Woche einen "Firmenwagen" benötigt und bin dann wieder heimgefahren. Dort angekommen habe ich mir noch schnell ein Müsli zwischen die Backen gedrückt und bin dann direkt auf die Arbeit gefahren.

Kurzer Zwischenschub: Ich weiß, es interessiert keine Sau, wieso ich Samstags arbeiten musste, allerdings musste ich dermaßen lachen, als ich den Grund gehört hatte, dass ich euch diesen nicht vorenthalten möchte.

Also: Irgendwer ist auf die Idee gekommen, dass unsere Sicherungen - JA SICHERUNGEN - dreckig sind. Also kam Samstags eine Elektrofirma, welche alle Sicherungen im Gebäude rausdrehen, sauber wischen und wieder rein drehen musste. Was ich da zu tun habe? Naja, es mussten alle Server runter- und wieder hochgefahren werden und es musste gecheckt werden, ob danach auch noch alles läuft. Natürlich wollten wir diesen Anlass dazu nehmen um unsere Infrastruktur ein klein wenig umzubauen - aber das würde jetzt zu viel werden. Ich geb nur ein paar Stichworte: Redundantes redundantes redundantes System :P Ne Schmarrn. Wir wollten halt noch was ändern.

Also zurück. Ich bin zur Arbeit gefahren. Dort angekommen hatte ich natürlich nach dem Server runterfahren "etwas" Freizeit. Während andere Filme geschaut habe, habe ich mich mit GPI01 rumgestritten. Ich glaube ich habe in irgendeinem Blog schon einmal erwähnt, dass ich es nicht fassen kann, wie man Struktogramme so kompliziert beschreiben kann....

Naja gut. Da ich ja ein artiger und braver Student bin bearbeite ich natürlich ALLE Selbstüberprüfungsaufgaben. Was im Falle von Struktogrammen zu viel viel Arbeit und Zeitaufwand führt. Naja, was soll's. Ich bin selbstverständlich am Samstag nicht fertig geworden. Irgendwann musste ich ja auch wirklich mal arbeiten :)

Nachdem dann also mein Arbeitstag um 20 Uhr beendet war bin ich heimgefahren, habe meine Freundin geholt und wir sind direkt weiter zu einem Geburtstag gefahren. Ich kann euch sagen. Ich war für den Tag bedient. Dementsprechend war eigentlich auch meine Lust. Aber ein Freund von mir hatte Geburtstag und ich hatte zugesagt. Also bin ich da hin. Dort angekommen wurde ich dann begrüßt mit: "Hey Gude. Was siehstn du so scheiße aus? Hast voll die Ringe unter den Augen"

So viel dazu.... naja egal. Der Abend war ganz lustig und wir sind dann Sonntag 03:00 Uhr (neue Zeitrechnung - 02:00 alte Zeitrechnung) heim gefahren.

Als ich dann am Sonntag aufgestanden bin um mich für das Fußballspiel fertig zu machen hatte ich so richtig überhaupt gar kein Bock, aber ich sagte mir: "Die Lust am spielen, kommt beim spielen" zumindest versuchte ich mir das einzureden. Ohne Erfolg.

Vom Spiel werde ich jetzt nichts berichten, da mir ansonsten wieder die Galle hochkommt.

Sonntag nach dem Spiel, ich total platt und geschlaucht, wollte ich nur noch auf die Couch. 6 Tage gearbeitet am 7. Tag Fußball gespielt und natürlich die ganze Woche gelernt... ich hatte mir meine Pause wirklich verdient. Aber nö, da gibt es so etwas wie eine Freundin. Sie hatte beim Spiel zugeschaut und sich dabei mit einer Freundin unterhalten und, zitat: "Es hat sich halt so ergeben" diese und ihren Freund zum Essen eingeladen.... für eine Stunde nach dem Spiel.... ich kann euch sagen, ich war stinkwütend. Aber ok. Gute Mine zum bösen Spiel. Bin dann um halb 10 auf den Brustwarzen in mein Bett gekrabbelt. Das Essen war aber gut und ich habe keinen Finger gerührt :cool:

Montag morgens halb 6 in Deutschland. Wecker klingeln und fliegen gegen Wände. Ich habe beschissen geschlafen und mir tut alles weh. Trotzdem stehe ich auf, wanke ins Bad, ziehe mir meinen verdammten Anzug an und ziehe meine Krawatte so eng um den Kehlkopf, dass ich die Hoffnung habe zu ersticken, bevor ich in mein Auto steigen kann. Tja von wegen. Das Leben ist zu hartnäckig, oder aber ich bin nur noch ein Zombie, was ohne Luft auskommt.

Von der Arbeit gibt es nicht viel zu berichten... war halt Arbeit. Auf der Arbeit jedoch immer wieder mal gecheckt, ob meine Berichtigung der Einsendeaufgabe Typ A DSI01 angekommen ist, war jedoch nicht der Fall. Am Montag habe ich dann zu Hause GAR NICHTS gemacht. Nicht gelernt, nicht gekocht, nicht gespült, einfach gar nichts. Ich hatte die Schauze voll.

Dienstag auf die Arbeit gekommen, StudyOnline gecheckt, E-Mail ist da. Hab mich schon voll gefreut, bis ich dann die E-Mail aufgemacht habe. Keine Note. Nur ein Hinweis, dass ich die Aufgabe noch einmal einsenden soll, aber dieses mal kleiner. Ich hatte mich beim einsenden nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, wie groß der Anhang ist. Es sind 5MB erlaubt. Also wieso sollten 1MB zu groß sein? Naja, der Prof möchte das halt nicht und korrigiert diese Arbeiten dann auch nicht. Ich war geladen hoch drei. Genau wegen sowas habe ich die Schule gehasst.

Zum Verständnis: Offiziell sind 5MB Anhang erlaubt. Ich verschicke 1MB anhang und bekomme dann gesagt, dass Arbeiten nur mit max. 500KB Anhang bearbeitet werden.

Ahja, das altbekannte "Längerer Hebel"-Prinzip. Ich koche vor Wut, da ich mich auf die Benotung gefreut habe. Also habe ich die Auflösung der PDF runtergeschraubt und erneut eingeschickt. Diesesmal mit 250KB Größe. Und wieder warten...

Zu Hause angekommen habe ich mich dann über den Rest von GPI01 und die Einsendeaufgabe hergemacht, welche ich auch fertig stellen konnte und verschickt habe. Zwischenzeitlich habe ich die Benotung der DSI01 Aufgabe zugeschickt bekommen. Besser kanns nich laufen. 40/40 Punkten - Note: 1.0. Der Abend ist gerettet. Ich feiere dies mit einem Bier.

Jetzt sitze ich hier auf der Arbeit, es ist Mittwoch, und schreibe diesen Blogeintrag. Aktualisiere alle 10 Minuten mein StudyOnline E-Mail Fach und hoffe, dass meine Benotung der GPI01 kommt. Ich weiß, ich weiß. Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch.

Ich habe nun alle Hefte bis auf BWI01 und BWI02 durch. Habe alle Einsendeaufgaben verschickt und habe alle Testaufgaben gemacht. Achja, und habe noch 2 Monate Zeit bis ich meine nächsten Studienmaterialien zugeschickt bekomme. Das werde ich wohl ändern müssen.... ich habe nämlich keine Lust auf BWI :) Ich werde da direkt mal anrufen und die nächsten Unterlagen bestellen.

Wie ist nun der Plan für den Rest der Woche? Heute Abend werde ich wohl wirklich ein wenig für BWI drüber schauen und mir nichts behalten. Morgen Abend habe ich dann Fußballtraining und werde danach schön gediegen mit Freunden und der Freundin ins Pub gehen und mich abschießen.

Ich habe übrigens mal nachgeschaut. Der März hat 31 Tage. Dabei gibt es 4 Wochenenden (= 8 Tage), an denen man normalerweise nicht arbeitet. Dann habe ich mir meinen Stundenzettel für diesen Monat einmal angeschaut. Ich hatte ganze 2 freie Tage diesen Monat. Ist das nicht toll? Ich hasse den März.

Zurück zu meinem Wochenplan. Also heute nochmal kurz lernen. Donnerstag einen gepflegten Hardware reset hinlegen und Freitags den kompletten Tag auf der Couch verbringen und versuchen mein Betriebssystem wieder zum laufen zu bekommen. Am Samstag dann vormittags kurz lernen und mittags zu meinen Eltern - es ist Ostern. Sonntags dann zu den Eltern von meiner Freundin - es ist halt immernoch Ostern und abends ein wenig lernen. Montag werde ich versuchen den halben Tag zu lernen und den anderen halben Tag zu entspannen. Ich hoffe ich bekomme das so hin.

Was erwartet euch in meinem nächsten Blog? Schätzungsweise die Benotung der GPI01 Aufgabe und anderer geistiger Dünnschiss meinerseits. Genau wie hier. Aber ich werde das nächste mal wirklich versuchen mich kurz zu fassen! Versprochen! *Finger kreuz*

Was Rechtschreibfehler und Sinnesfehler betrifft, brauche ich mich hoffentlich nicht wiederholen :)


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8 Kommentare


Warum entdecke ich Deinen Blog erst jetzt? Ist ja sehr unterhaltsam geschrieben, werde mir gleich mal die anderen Einträge anschauen :thumbup:

Der Drucker sieht fies aus. Ich hätte Angst, dass der mich im Schlaf überfällt. Na ernsthaft, Platz hätte ich für den nicht auf meinem Schreibtisch. Ist ja so schon eng bemessen alles.

Bitte öfter schreiben ;)

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Wer soviel Zeit für einen Blog hat ist meiner Meinung nach noch nicht ausgelastet ;)

Aber echt schön geschrieben!

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MrsFrischling

Geschrieben

Wow, welch ein Blog!!!

Habe auch erstmal alle anderen Blogs gelesen. Super zu lesen!

Langeweile kommt bei Dir auch keine auf, oder ?

Freue mich auf weitere Einträge von Dir!

Was ich gesucht, aber nicht gefunden habe sind die vielbeschriebenen Fotos aus Blog 1, Will auch 3 Monitore + Aschenbecher usw. sehen ........ :lol:

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Scheinbar sind bei der Siteumstellung meine Bilder verschwunden. Habe sie neu hochgeladen und erneut an die entsprechenden Blogs rangehängt. Sie können nun also wieder "bestaunt" werden :D

Langeweile kommt bei Dir auch keine auf, oder ?

Bisher noch nicht, nein :)

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Markus Jung

Geschrieben

Scheinbar sind bei der Siteumstellung meine Bilder verschwunden. Habe sie neu hochgeladen und erneut an die entsprechenden Blogs rangehängt. Sie können nun also wieder "bestaunt" werden :D

Da hat sich wohl etwas an den Links geändert. Ich schaue demnächst mal, ob ich das nicht doch wieder "zurechtbiegen" kann.

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MrsFrischling

Geschrieben

Sie können nun also wieder "bestaunt" werden :D

Soooo schlimm isses doch gar nicht !!:D

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Hey, ein super Eintrag. Hoff meine Erklärung hat dir geholfen. Meine Antwort war übrigens richtig. Nur beim Abtippen meiner Lösungen hab ich komplette 2 Aufgaben vergessen. Da war bestimmt die Suppe schuld :)

Ich überleg auch schon mir die neuen Unterlagen zuschicken zu lassen.

Gruß Manuel

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Meine Antwort war übrigens richtig.

Mh.... dann scheint der Prof bei den Typ A Aufgaben ziemlich kulant zu sein, da er meine 4B auch als richtig gewertet hat :)

Nur beim Abtippen meiner Lösungen hab ich komplette 2 Aufgaben vergessen. Da war bestimmt die Suppe schuld

Hehe, wahrscheinlich hast du Recht :D

Ich überleg auch schon mir die neuen Unterlagen zuschicken zu lassen.

Also ich habe sie angefordert und werde sie wahrscheinlich heute oder am Samstag bekommen. Bin mal gespannt.

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
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      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
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      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 9
      Hey Leute,
       
      heute war es so weit. Das heiß ersehnte Kolloquium stand vor der Tür. Ich war mächtig nervös und hatte noch am Vortag kleine Korrekturen in der PowerPoint- Präsentation gemacht. Was musste meine Freundin in den letzten Tagen als Zuschauerin und Kritikerin herhalten. jeden Tag hatte ich an dieser Rede gefeilt und geübt. Und heute sollte es so weit sein.  
       
      Ich habe mit einer 2,0 bestanden. Von nun an habe ich einen akademischen Titel. Das kann mir keiner mehr nehmen.
       
      Eigentlich dachte ich, dass ich jetzt so etwas schreibe wie "yehaaa, endlich habe ich es geschafft/ ich könnte Freudentänze machen/ Ich hatte nach der Präsentation gejubelt /Das Studium ist vorbei/ Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr heraus"... aber Fakt ist, dass ich die Mitteilung, bestanden zu haben, eher nur hingenommen habe. Natürlich habe ich mich bei den drei Tutoren bedankt (Erst- und Zweitdozent plus Beisitzerin). Ich habe auch allen, die mir geschrieben und beglückwünscht hatten, meinen Dank ausgesprochen. Aber irgendwie verspüre ich keine Freude oder gar Erleichterung oder das Gefühl, etwas geschafft/ vollbracht zu haben. 
      Ich habe verdammt nochmal ein Fernstudium nach 4,5 Jahren erfolgreich abgeschlossen. Da muss doch Freude aufkommen. 
      Habe ich es einfach nur noch nicht realisiert? Muss ich erst das Zeugnis in der Hand halten, um das zu schnallen? Habe ich so lange auf diesen Moment hier hingearbeitet, sodass ich es mit einem schnellen "Sie haben mit einer 2,0 bestanden" nicht so recht wahrnehme?
      Nebenbei schiele ich ja schon seit längerem auf mögliche Musterstudiengänge. Sehe ich diesen Abschluss vielleicht nur als notwendige Bedingung für mein nächstes Ziel, den Master?
       
      Ich hoffe, dass ich mich in Kürze endlich richtig freuen kann. Das ist so ein komisches Gefühl. Ich weiß, dass ich was geschafft habe und fühle mich dennoch so ..weiß nicht... unbestätigt/leer/emotionslos.
      Es ist mir so unangenehm, dass sich meine Umwelt für mich freut und ausgerechnet ich bin total unbeeindruckt.
       
      Nichtsdestotrotz kommt hier das versprochene Bild aus der DB-Lounge Frankfurt/Main.
      Prost!