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Kommt Zeit kommt BSP (Teil 2)

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chillie

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Schon wieder ein Blogeintrag... zeigt aber immerhin, dass es in meinem Studium momentan wieder etwas neues zu berichten gibt.

Nach genau 8 Wochen (so lange hat es schon länger nicht mehr gedauert) hat heute die Note für die BSP-Hausarbeit endlich Einzug in mein Notenblatt gefunden. Wieder eine Lücke geschlossen, wieder eine Zeile grün geworden.

Die vorab-Auskunft war korrekt, darum Grund zum jubeln ... 1,3 ... da die Dozentin lt. eigener Aussage noch nie für eine BSP-HA eine 1,0 vergeben hat eine super Leistung wie ich finde. Insbesondere nach dem wahnsinnigen Druck/Stress den ich mir selbst gemacht habe.

Soweit ich das überblicke erhalte ich noch per Post eine Kopie des Bewertungsbogens. Das wird sehr interessant, denke ich.

Gestern habe ich einmal die Workloads der HFH für die Hausarbeiten geprüft... lt. Angabe 50 Std. für BSP, 100 für die Projektarbeit und 250 für die Bachelorarbeit.

Ich hoffe einfach auf persönliche Lernkurveneffekte... denn mein Workload von fast 100 Std. für BSP wäre sonst ein böses Omen. Egal... das Thema wissenschaftliche Arbeiten steht momentan eh nicht zur Debatte, da gehts frühestens im August weiter.


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12 Kommentare


Herzlichen Glückwunsch! WOW! Aber auf jeden Fall verdient bei der vielen Arbeit, die du dir gemacht hast :)

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Danke :)

Finde ich auch... bei OPR hatte ich mich ja selbst schnell wieder "entärgert" ... aber wenn das eine >2,3 geworden wäre... wäre ich echt enttäuscht gewesen.

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Auch von mir Herzlichen Glückwunsch! Jetzt weißt du ja, dass du es kannst und brauchst dir für die nächsten Arbeiten zumindest nicht mehr so einen emotionalen Stress machen, egal wie hoch der Workload wird. Das hat doch auch was, oder? :)

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Das ist ja eine Supernote. Herzlichen Glückwunsch! :)

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Glückwunsch

Da scheint glatt die Sonne obwohl es regnet... : )

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na, wer sagts denn - super Leistung! Herzlichen Glückwunsch auch von mir...:thumbup:

wenn das kein Motivationsschub ist - sollte doch bis 10.07. reichen, oder???

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Michael Knight

Geschrieben

Na also, es geht doch!

Ich halte die HFH-Stundenangaben für ziemlich unrealistisch. Bei den BWL-HAs kann ich es nicht beurteilen, aber 250h für eine Bachelor-Arbeit sind schon sehr knapp. An Deiner Stelle und mit Deinen Zielen würde ich da besser gleich ein wenig mehr einplanen und nicht zu sehr auf die Lernkurveneffekte hoffen (die natürlich zweifelsohne eintreten).

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Markus Jung

Geschrieben

Herzlichen Glückwunsch - vielleicht bringt das ja den erwarteten Motivationspush?

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Glückwunsch auch von mir.

FInd auch die Angaben nen bissl unrealistisch. Für BSP hatte ich auch weit über 50h workload.. Und das wird für Hausarbeit im SSP und DA noch weit übertroffen werden..

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Gestern kam nun auch noch das Gutachten. Sehr interessant - unterm Strich gab es wenig besser zu machen. Mit dem Ergebnis bin ich ziemlich happy ... unterm Strich ist das für mich bisher eigentlich die wichtigste Leistung im Studium, bzw. die anspruchvollste Aufgabe. Da ist es natürlich um so angenehmer, wenn das ganze positiv ausfällt.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Glückwunsch auch von mir. Und ich bin ja so neidisch :) 1,3 werd ich da niemals schaffen.

Viel Erfolg weiterhin bei UNL. Vielleicht pusht das ja nun wirklich bissl.

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Warte es ab ... wenn es so weit ist und du dich mit dem Thema befassen musst findest du vllt. ganz schnell gefallen daran :)

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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
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      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!