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chillie

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In Bezug auf meinen letzten Beitrag kann ich mich diese Woche beinahe wieder ein wenig weiter draussen einordnen, eigentlich sogar fast schon ganz draussen. Ich sehe das aber ausnahmsweise nicht ganz so negativ.

Immerhin hab ich meinen Workload verdoppelt - Montag bis Mittwoch war ich richtig gut dabei, dann wieder der übliche Einbruch, Ablenkungen, Termine, andere Gedanken usw. ... darum habe ich mir überlegt was es überhaupt bringt zu glauben mein Studium läuft aktuell auf hoher Priorität?

Die einzige Folge draus ist doch, dass ich regelmässig darüber bloggen kann, dass dem nicht so ist. Es gibt aktuell einfach soooo viel "da draussen" das glitzert und funkelt und mich lockt wie eine Elster.

Unser Baby wird nicht mehr wirklich lange auf sich warten lassen, Termine gibt es für das Kleine (bzw. uns) schon genügend. Vorbereitungskurs hier, noch was besorgen dort. Das Wetter ist spitze und lockt zum grillen, draussen sitzen und etwas anderes machen und das Spielkind im Mann beschäftigt sich aktuell damit welche unnötigen Spielereien die bald neue Familienkutsche braucht und welche nicht.

Blende ich das Studium dabei aus... ist alles prima, mir geht es bestens. Kaum Stress und Druck und kein Frust. :blushing: ... der kommt aktuell fast einzig vom Studium.

Hinschmeissen werde ich es sicherlich nicht, aber ich hoffe im Kopf vllt. die Priorisierung etwas besser vornehmen zu können. Im Nachhinein ist es für mich absolut OK wie die letzte Woche gelaufen ist, aber im jeweiligen Augenblick ärgere ich mich. Da ich momentan einfach nicht gewillt bin mehr zu machen und gar nicht wüsste warum ich die Prioritäten höher hängen muss... gehe ich den anderen Weg. Mal sehen wie es so weitergeht


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5 Kommentare


Irgendwie beneide ich dich, ich habe schon das ganze Jaht straff für das Studium verplant, dafür habe ich nächstes Jahr nur noch zwichen 4 oder 2 Klausuren je nachdem wie ich das hohe Niveau durchhalte (geplant sind 21 Prüfungsleistungen für 2010, 9 habe ich schon )

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Ich beneide dich bei dem Pensum eindeutig nicht ... allerdings habe ich ja erstmal jegliches Zeitziel für das Studium über Bord geworfen.

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Bei dem tollen Wetter da zu sitzen und für Klausuren zu lernen ist echt zum heulen....aber das Zeitziel über Bord zu werfen hab ich für mich erstmal abgehakt. Obwohl ich fast am Ende meiner Kräfte bin...aber es sind nur noch 3 Klausuren. Am 10.07. ist die letzte vorbei. Das ist mein Ziel....

Aber: wie schnell doch die Zeit vergeht...nun kommt schon bald dein Nachwuchs... :) :) :)

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ich probier momentan folgenden Kompromiss: draussen lernen....

ja, es gibt so viel, was das leben außer lernen auch noch bereit hält ;)

aber ich möchte mein Ziel trotzdem nicht aufgeben, es sind nur noch 4 Klausuren, 1 Hausarbeit und die Diplomarbeit - dann hab ich's geschafft :)

und ich bin mir sicher, dass du es auch schaffst - und bei deinem abgespeckten Semester sollte auch mit einem relativ geringen Workload eine gute Note drin sein :thumbup1:

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Ich habe dieses Jahr schon so viele Ziele aufgegeben (davon auch einige absolut irre), dass ich einfach gar nicht in der Lage bin neue zu setzen.

Jetzt wäre ich in der OWR-Vorbereitung. In der jetzigen Lage sage ich "Prima, dass du das geschoben hast" ... andererseits hätte ich nicht geschoben wäre ich sicher eine Stückchen weiter. Mein Workload arbeitet (Achtung UNL-Wissen! :D) eher nach dem Pull- als nach dem Push-Prinzip ... der Endtermin alleine "zieht" den Stoff nicht, sondern viele Klausuren drücken den Stoff durch.

Egal, aktuell gibt es nur ein Ziel...und auch wenn ich mich so langsam für ein konkretes HPR-Thema erwärmen kann will ich gar nicht vor dem 10.07. in anderen Dingen herumrühren.

Für irgendetwas muss das gewonnene Semester ja gut sein ... mal ganz ehrlich, am Ende hätte es doch niemanden ausser mir persönlich interessiert wenn ich 1 Semester unter Regelzeit abgeschlossen hätte. Dafür kriegt man keinen Preis, dafür zahlt man nicht weniger Gebühren ... so nehme ich den Puffer eben wieder auf.

Rein theoretisch habe ich auch noch gar kein Semester komplett verloren sondern einzig OWR geschoben. Aber das geht alles schon wieder ins Herbstsemster... und das beginnt für mich erst am 11.07. ;)

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      Forensiker
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.