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Aufstiegsstipendium

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Nevis

47 Aufrufe

Hier kommt, wie versprochen, der Bericht zum Aufstiegsstipendium der SBB.

Über Voraussetzungen und Bewerbung sollte man sich am besten direkt hier informieren.

Das Auswahlverfahren läuft in 3 Stufen ab:

1. Onlinebewerbung

2. Kompetenzcheck

3. Auswahlgespräch

1. Stufe - Onlinebewerbung

Das Bewerbungsverfahren wird hauptsächlich durch Fristen und Termine bestimmt. Also schon bei der Onlinebewerbung hat man eine gewisse Frist, bis wann man seine Unterlagen (Zeugnisse, Empfehlungsschreiben, etc.) nachreichen muss. Also sollte man im Vorfeld schon seine Unterlagen vervollständigen und kopieren um sich unnötigen Stress zu ersparen.

War die Onlinebewerbung erfolgreich, bekommt man per Email einen Link zum Kompetenzcheck.

Dieser Link kann nur ein einziges Mal innerhalb von 7 Tagen geöffnet werden. Der Test kann weder unterbrochen noch wiederholt werden!

2. Stufe - Kompetenzcheck

Der Kompetenzcheck besteht aus einem umfangreichen Fragebogen, mit dem u.a. Motivation und soziale Kompetenz erfasst werden. Für die Bearbeitung sind 90 min vorgegeben sind. Am besten sucht man sich also einen ruhigen Ort und eine stabile Internetverbindung um diesen Test auszufüllen.

Von den Fragen war ich teilweise überrascht, aber das soll wohl auch so sein. Fragen waren z.B. welche Lieblingsfächer man früher in der Schule hatte, ob man vielseitig interessiert ist, schon mal Zivilcourage beweisen konnte und ob und wie man Konflikte lösen konnte.

Die Fragen sollte man zügig, aber auch ehrlich durcharbeiten. Es gibt schon eine Menge zu schreiben, es sind nur teilweise Fragen zum Ankreuzen dabei. Am Schluss hatte ich gerade mal 5 Minuten übrig. Von anderen habe ich allerdings schon gehört, dass sie sich jede Seite noch ausdrucken konnten.

3. Stufe – Auswahlgespräch

Hier sollte man sich im Vorfeld schon über die Termine informieren und diese ggf. in der Urlaubsplanung berücksichtigen. Die Gespräche finden jeweils an zwei Wochenenden in statt.

Der Tag und die Uhrzeit werden bei der Einladung fest vorgegeben, verschieben ist nicht möglich.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Gespräche jedes Jahr am gleichen Ort stattfinden. Dieses Jahr waren sie in Bonn-Bad Godesberg.

Eine Stunde vor Gesprächstermin sollte man anwesend sein. Das heisst, man hat auch eine Stunde Zeit noch mal so richtig nervös zu werden und auch seine Mitbewerber zu begutachten. Ich war überrascht, wie unterschiedlich wir eigentlich waren. Ganz Junge, die nervös und unerfahren wirkten, aber auch ältere, die eine sehr selbstsichere Ausstrahlung hatten. (Ich reihe mich da mal schön in die Mitte ein)

Die Gespräche fanden im Stundentakt statt, parallel 26 Gespräche wenn ich es richtig in Erinnerung habe.

Das Gespräch selbst fand ich überraschend angenehm. Auch meine Gesprächspartnerin war sehr nett und aufgeschlossen.

Im Prinzip ging es darum, meine Angaben im Kompetenzcheck zu überprüfen. Bei manchen Antworten hakte sie nochmals nach, weshalb ich mich nun so und nicht anders eingeschätzt habe. Z.B. habe ich bei der Frage, ob ich gerne herausfordernde Aufgaben annehme einen Mittelweg gewählt, diese Angabe wollte sie näher erläutert wissen.

Ein wichtiges Thema war natürlich, warum ich studiere, welche Motive und Erwartungen ich habe. Wir haben über meine berufliche Vergangenheit, sowie meinen persönlichen Ziele gesprochen. Auch welche Finanzierungsmöglichkeiten ich habe, falls ich das Stipendium nicht bekommen sollte.

Danach fragte sie noch allgemeine Dinge - wie mein schon begonnenes Studium läuft, wie ich mit dem Lernen klar komme, wie mein Arbeitgeber und meine Familie zu dem Studium steht und wie ich meine Freizeit gestalte, bzw., welche Möglichkeiten zur Entspannung nutze.

Die 45 Minuten waren sehr schnell vorbei. Sie betonte, dass sie selbst nur die Gespräche führe und keinerlei Entscheidungen bezüglich der Stipendienvergabe treffe. Sie lege den Entscheidungsträgern nur die Ergebnisse der Gespräche vor. Andererseits hätte ich mich im Grunde schon durch die Einladung zum Gespräch für das Stipendium qualifiziert. Leider konnte sie aber auch meine Fragen zum Stipendium nicht komplett beantworten, hat mich aber auf die Mitarbeiter beim Empfang verwiesen.

Mein persönliches Fazit:

Während dem ganzen Bewerbungsverfahren hat mich etwas die Struktur gestört. Klar, ich will was von denen, eine nicht unbeträchtliche Summe Geld. Aber, hätte ich mir nicht schon auf gut Glück Urlaub eingetragen, hätte ich mir für das Gespräch niemals so kurzfristig frei nehmen können. Auch die 7 Tage, die man für den Kompetenzcheck zur Verfügung hat, sind sehr kurz wenn man im Schichtdienst arbeitet und einigermaßen ausgeschlafen den Test absolvieren möchte. Ich habe den Test erst am letzten Tag machen können.

Andererseits ist alles machbar, wenn man sich vorher gut informiert. Und sicher wäre der Ablauf ohne diese Strukturierung schier unmöglich.

Wie bereits geschrieben, habe ich leider eine Absage erhalten. Mich persönlich würde es schon interessieren, ob ich mich selbst disqualifiziert habe oder das Los entschieden hat. Erfahren werde ich es nie. Andererseits hatte ich ein positives Gefühl nach dem Gespräch und ich bin eher selbstkritisch. Schade finde ich natürlich, dass man auch nur eine einzige Chance hat.

Trotzdem würde ich jedem empfehlen, sich auf das Stipendium zu bewerben.

(Das 2. Bewerbungsverfahren für 2010 läuft noch bis zum 12.06.10)

Es ist eine erhebliche Summe, die das Studentenleben sehr erleichtern kann. Außerdem plant die SBB in absehbarer Zeit eine ideelle Förderung durch ein Netzwerk. Genaueres kann man auf der Homepage nachlesen.


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank für diesen informativen Bericht!

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Danke für Deinen ausfühlichen Bericht. :thumbup:

Meine Firma hat heute das Empfehlungsschreiben abgeschickt, also werde ich mich wohl heute Abend an die Online-Bewerbung setzen.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link