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Die Qual des Zwillings: bald muss eine Entscheidung her

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XPectIT

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Ich belästige euch heute mal wieder mit einigen Gedanken zum noch nicht begonnenen Studium und der Frage welchem Anbieter ich mein Vertrauen, mein Geld und meine Zeit geben möchte.

Bisheriger Favorit ist die WBH: :cool:

Aufgrund des flexiblen Systems mit Leistungssemestern, den (sehr) guten Kritiken und der kurzen Gesamtdauer (wenn alles nach Plan verläuft).

Natürlich wird dies durch die Gebühren und hohen persönlichen Zeiteinsatz erkauft.

Oncampus ist raus, da hier der Studiengang Medieninformatik ist und das nicht meinen Wünschen entspricht. :(

Die W3L ist mir schlicht zu teuer. :(

Bisher habe ich die FU Hagen immer etwas ignoriert bei meinen Betrachtungen, diese jetzt aber auch mit beleuchtet und eindeutige Vorteile ausmachen können.

So ist das nächste Studienzentrum für mich in Erfurt (Anfahrt ca. 90 Minuten). Durch die verschiedenen Module die es zur Auswahl gibt, kann ich mich gut auf meine Vorkenntnisse/Wünsche ausrichten. Und natürlich der unschlagbare Kostenfaktor. :thumbup1:

Ich muss mich entscheiden, bald:

Will ich meine nächsten 3-4 Jahre KOMPLETT dem (Fern)Studium widmen, auf vieles verzichten (u.a. die jetzt anstehende Anschaffung eines neuen Autos) und finanzielle Rücklagen aufbrauchen?

<- das wäre die WBH

Oder will ich das Fernstudium auch 5-6 Jahre durchhalten und dafür sowohl finanziell als auch (frei)zeitlich mehr Freiraum zur Verfügung haben, jedoch den vermutlich steinigeren Lernweg beschreiten?

<- dann bin ich in Hagen

Da ich für mich studieren will und an keinen festen Zeitplan gebunden bin, kann ich es mir auch "leisten" länger als 3 Jahre zu brauchen.

Diese Entscheidung kann mir vermutlich niemand abnehmen. Ab morgen läuft der Einschreibezeitraum für Hagen (01.06. - 15.07.)

Mittwoch gehts erstmal ein paar Tage nach Österreich, wenn ich wieder komme und ein paar Nächte darüber gebrütet habe, werde ich mehr wissen (oder nicht). :lol:

P.S.: Sind hier noch mehr Zwillinge die sich so verdammt schwer entscheiden können?


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11 Kommentare


Ich bin Schütze : ) und kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass fünf bis sechs Jahre ne verdammt lange Zeit sind. Ich bin jetzt im dritten Jahr und möchte langsam das Ende in greifbarer Nähe haben. Das ist durch die Entscheidung, beim Bachelor zu bleiben, Ende 2011 und sehr ok. Bei fünf Jahren braucht man denke ich mehr als nur viel Durchhaltevermögen.

Ich bin gespannt, wie du dich entscheiden wirst und wünsch dir erstmal schöne Tage in Austria : )

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Also 5-6 Jahre allmächt, mir geht so nach 2,5 Jahren schon die Puste aus, die ganzen sozialen Konakte werden weniger, alles dreht sich (meist) nur noch um das Studium, ich mache drei Kreuze wenn ich nach 3,5 Jahren wieder ein "normales" Leben führen kann. Das Argument Anfahrt nur ca. 90 Minuten nach Erfurt zählt nicht, ist doch der gleiche Weg wie nach Pfungstadt.

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Ich bin zwar ganz knapp noch Stier (20.5, abends kurz vor 8) aber das mit den Entscheidungsproblemen kenn ich trotzdem leider nur zu gut. *lol*

Ich stand letztes Jahr auch vor der Wahl Hagen oder WBH. Trotz des finanziellen Vorteils von Hagen überwog für mich aber die kürzere Zeit und höhere flexibilität der WBH.

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Michael Knight

Geschrieben

Ich denke Du solltest bei Deiner Entscheidung nicht nur die Studiendauer und die Fahrtwege berücksichtigen, sondern inbesondere auch die Form der Hochschule. Du kannst mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass inhaltliche Schwerpunkte an einer Uni anders gesetzt werden als an einer FH. Mit ziemlicher Sicherheit kannst Du auch davon ausgehen, dass Du Studium an der Uni als deutlich anspruchsvoller empfinden wirst.

Wenn Du es Dir zutraust und etwas mehr Mathe und abstraktes Denken nicht scheust, wähle die FU Hagen!

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Markus Jung

Geschrieben

Also ich denke nicht, dass solche Entscheidungsprobleme auf Zwillinge beschränkt sind - ich kenne solche inneren Konflikte auch ganz gut, und bin Krebs.

Ich würde versuchen, mich mal ein paar Tage möglichst wenig mit der Frage zu beschäftigen und dann nochmal neu zu denken. Manchmal bringt das ganz neue Erkenntnisse.

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Ich denke Du solltest bei Deiner Entscheidung nicht nur die Studiendauer und die Fahrtwege berücksichtigen, sondern inbesondere auch die Form der Hochschule. Du kannst mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass inhaltliche Schwerpunkte an einer Uni anders gesetzt werden als an einer FH. Mit ziemlicher Sicherheit kannst Du auch davon ausgehen, dass Du Studium an der Uni als deutlich anspruchsvoller empfinden wirst.

Wenn Du es Dir zutraust und etwas mehr Mathe und abstraktes Denken nicht scheust, wähle die FU Hagen!

Da stimme ich den Michael zu, Uni oder FH sind nun mal doch grundverschieden, da sollte man seine Präferenzen haben, ich persönlich hätte mir die Uni nicht zugetraut, oder den noch höheren Lernaufwand gescheut.

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Vor Mathe oder einem höheren Lernaufwand scheue ich mich nicht und obwohl ich keine Erfahrungswerte habe, traue ich mir durchaus zu den Weg mit der Uni zu nehmen. Ein höherer Anspruch ist ja nicht gleichbedeutend mit einem höheren Aufwand.

Mir ist durchaus klar, dass die Uni mehr die Theorie, die Herleitung von Grundsätzlichem etc, und die FH doch mehr die Praxis und die Anwendung herausstellt.

Danke für die Meinungen und Ansichten, ich werde damit auf jeden Fall nach Österreich fahren und es erstmal etwas setzen lassen. :)

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Viel Erfolg und eine gute Entscheidung!

Naja, das Abwägen haben auch Löwen inne ;-).

...Oder will ich das Fernstudium auch 5-6 Jahre durchhalten und dafür sowohl finanziell als auch (frei)zeitlich mehr Freiraum zur Verfügung haben, jedoch den vermutlich steinigeren Lernweg beschreiten?

<- dann bin ich in Hagen...

Woher resümierst Du mehr Freizeit beim Studium in Hagen? Ich habe bisher locker an die 20 Wochenstunden angesetzt.

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Meine Rechnung ist recht simpel und vermutlich völlig an der Realität vorbei:

Längere gesamte Studiendauer = weniger Aufwand pro Woche

Doch langsam denke ich, damit rede ich mir nur etwas ein. ;)

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Steffen Jahr

Geschrieben

Die längere Studiendauer resümiert meines Wissens daher, dass bei der Uni mehr Stoff behandelt werden muss, als an der FH. Zumindest waren das die Ergebnisse meiner Nachforschungen damals.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Also erstmal zum Sternzeichen :) Ein Zwilling hat rein gar nichts mit Entscheidungsschwierigkeiten zu tun, das ist Privileg der Waage (das einzige Sternzeichen welches nicht lebt!). Grundsätzlich kann aber natürlich jeder Mensch Entscheidungen abwägen und dadurch sich schwer tun. Als Zwilling würde ich dir nun eher die 2 Gesichter zuschreiben; geizig oder gemütlich.

Zum ernsten Thema: 5-6 Jahre ist ein unglaublicher Zeitraum. Mit deinem Schulabschluss warst du wesentlich kurzfristiger und hast auch andere Lernarten gehabt. 5-6 Jahre FernSTUDIUM durchzuhalten, ist denke ich eine Kunst die kaum jemand schafft. Man wünscht sich einfach das Ende und die Löcher/Tiefs werden bei 5-6 Jahren nochmal ein anderes Ausmaß annehmen als bei nur 3 Jahren.

Das Argument des Studienortes ist so ne Sache... es kommt immerhin darauf an ob es Pflichtveranstaltungen sind, wie häufig sie sind und ob du diese überhaupt wahrnehmen willst oder nicht.

Wichtiger ist denke ich das Lernmodell, Anzahl Prüfungen, Hausarbeiten, Einsendeaufgaben, Pflichtpräsenzen, Labore, etc. Da ich mit beiden Anbietern GAR NICHTS zu tun habe, kann ich überhaupt nicht einschätzen in wie weit sich da Unterschiede ergeben. Evtl. ist ja alles ähnlich und meine Hinweisen tauge gar nichts :confused:

Schöne, besinnliche Tage in Österreich ;)

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