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Gelbe Karte, selbst erteilt

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chillie

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Nachdem ich nach der Englisch-Präsenz heute erst gegen zehn daheim war bin ich nun auch wirklich froh, das ich durch die Anerkennung und die Termine des 1. und 2. Semesters morgen ausschlafen kann.

Die Freitagstermine sind eine ziemliche Belastung - "panisch" habe ich heute die Arbeit fluchtartig verlassen um den Zug zu bekommen. Die fehlenden 3 Std. muss ich natürlich unter der Woche nacharbeiten und dabei möchte ich natürlich nicht die Lernzeit arg einschränken.

Eines gewöhne ich mir aber jetzt am Anfang schon an ... weiterhin auf den eigenen Körper zu hören. Denn die Müdigkeit zeigt mir die gelbe Karte für mich selbst. Darum freue ich mich um so mehr auf morgen - morgen Abend gibt es einen richtig schönen Thermenbesuch zur Entspannung. Da meine Frau nebenbei auch noch eine Weiterbildung besucht haben wir uns das beide verdient ;)

Was ich auch noch feststelle, die Präsenzen bringe zwar einiges (OK, bei Englisch kann man vllt. schon streiten) aber die Zeit kann man schwer nacharbeiten. Auch wenn die Dame der HFH bei der Einführungsveranstaltung ihr Horroszenario schon weitergemalt hatte, nach dem Motto, die 15Std. sind reine Selbststudienzeit und müssen auch bei Präsenzphasen erreicht werden *bla bla* ... ich weiss schon, ich lasse mich ja oft über diese Geschichte aus, aber es ist einfach lachhaft ... 15 Std. plus Präsenz mit evtl. An- und Abreise würde ich nichtmal schaffen wenn ich gegenüber des SZ wohne würde :)

Was mir realistisch erscheint wäre, die Zugfahrt für etwas Lesezeit zu nutzen - aber hinwärts erhole ich mich vom Stress das ich früher gehen muss, zurück bin ich dann zu müde - war nichts, vllt. versuche ich es das nächste mal bei einem Samstagstermin. Irgendwo muss man zurückstecken ... und am eigenen Wohlbefinden sollte man trotz Begeisterung für das Studium - denke ich - nicht sparen.

In diesem Sinn wünsche ich allen aus- oder vllt. sogar überlasteten Fernstudenten ein produktives aber auch erholsames Wochenende.


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3 Kommentare


Michael Knight

Geschrieben

Hi Chillie !

Mir geht es mit den Präsenzphasen ähnlich. Ich habe zwar erst 3 bzw. 4 (heute vormittag) mitgemacht, aber ich rätsele immer ein wenig darüber, ob es sich wirklich lohnt. Zwar gefallen mir die Dozenten ganz gut, aber prinzipiell steht alles in den Briefen und echte Klausurhinweise können sie prinzipbedingt nicht geben. Dennoch werde ich auch weiter versuchen, alle Präsenzen mitzunehmen, aber mir fällt es zeitlich ebenfalls sehr schwer die "verlorene" Zeit wieder aufzuholen. Abgesehen davon darf man natürlich nicht vergessen, dass es wohl die beste Möglichkeit ist, Kontakt zu Kommilitonen aufzunehmen.

Ich bewundere jedenfalls alle, die teilweise sehr weite Reisen zu den SZ auf sich nehmen. Ich komme schon bei ca. 7 min. Weg ins Grübeln, ob es sich wirklich lohnt ...

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Bei mir sind die Präsenztage als eigene Lerntage nicht existent. Wenn ich freitags arbeite, dann in die Präsenz gehe und um halb zehn heimkomme, mach ich genauso nichts mehr wie an Samstagen, an denen ich von 9 bis 16 Uhr im SZ bin. Da der Sonntag ziemlich lernfrei ist und bleiben soll, sind das tote Wochenenden.

Die 15 Stunden schaff ich höchstens einmal im Monat wirklich. Schreib mir meine Lernzeit aber nicht auf, also rein gefühlsmäßige Einschätzung.

Wünsch euch ein schönes stressfreies Wochenende :)

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Ich werde versuchen, die Freitagspräsennzen nicht zu besuchen. Ich habe am Freitag einerseits Probleme, mein Kind nachmittags unterzubringen, zum anderen stehen fast 4 Stunden Fahrzeit gegenüber. Für Mathematik werde ich es mir allerdings überlegen.

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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.