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Die Sache mit der Motivation

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chillie

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Gestern habe ich mich ziemlich lange mit meiner Frau über das Thema Studienmotivation unterhalten. Wie sie "früher" war, wie sie sich währenddessen verändert hat, was passiert ist als sie plötzlich weg war und wie es momentan aussieht.

Auf der Hand liegt, dass die berühmte Motivation bis heute nicht wieder aufgetaucht ist.

Das Fernstudium ist nicht mehr neu wie am Anfang.

Ich bin nicht durch meine eigenen Leistungen belohnt um mich daran zu "berauschen".

Ich bin nicht im Flow um aus Gewohnheit den Hintern hoch zu kriegen.

Ich verspüre keinen Druck etwas zu bewegen.

Die Endziele sind zu unkonkret um zu motivieren.

Motivation kommt nicht von selbst - und Motivation kommt nicht von innen. Motivation hat einen externen Auslöser. Man kann nicht sagen... "Morgen bin ich motiviert".

Ich habe also versucht zu verinnerlichen, mit welchem Beweggrund ich das Studium vor 3 Jahren geplant habe. Ich hatte große Pläne mit dem Abschluss, welche aber inzwischen einfach durch den Lauf des Lebens und der ständigen Veränderung überholt sind.

Kein Wunder... denn am Anfang war mein Plan:

Diplom Kaufmann (FH) - Schwerpunkt Gesundheitsmanagement / Rechnungswesen/Controlling

dann:

Diplom Kaufmann (FH) - Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik / Rechnungswesen/Controlling

dann:

Bachelor of Arts - Schwerpunkt Rechnungswesen/Controlling

und nun bin ich gelandet bei

Bachelor of Arts - Schwerpunkt Unternehmenslogistik

Wer hier keine klare Linie oder ein klares Ziel erkennen kann... der braucht sich nicht wundern. Gibt es auch nicht. Fixe Gedanken und kurzfristige Zielvorstellungen haben mich dazu bewogen mal dies und mal jenes Ziel als Endziel auszuwählen.

Diejenigen unter euch, die das Blog schon recht lange verfolgen, werden nun sicher gleich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Aber keine Sorge ... die Gedanken sind ja frei und wenn man auf der Suche nach Lösungen ist kann man ja mal laut nachdenken... denn gedanklich fragte ich mich schon, ob es dann nicht motivationsfördernd wäre wieder etwas näher an den Ursprünglichen Gedanken anzuschliessen? Dipl.Kfm (FH) Unternehmenslogistik/Gesundheitsmanagement???

Ach weiss der Geier... allein schon an derart verworrenen Gedankengängen sieht man schon, ich versuche das weiße Kaninchen (aka Motivation) aus dem Hut zu zaubern. Leider ist derartige Zauberei nunmal Schmu ... ohne Tricks und doppelten Boden bleibt einem nur harte Arbeit.

Ein bischen Zeit lasse ich mir schon noch. Immerhin ist am Samstag gerademal der erste Monat der Elternzeit vorüber, dennoch bleibe ich mit ein paar Fragezeichen zurück.

Momentan ist das Projekt "Neustart" erstmal wieder gestoppt - nachdem ich gemerkt habe, dass ich mich so gefrustet habe wie im FS2010 bin ich wieder einen Schritt zurückgegangen. Es gibt einfach so viele Dinge (vor allem ganz triviale) die mich momentan so viel mehr anziehen, als OWR/ABR Studienbriefe zu lesen bzw. die Inhalte auch zu verstehen.


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9 Kommentare


Ich denke, das "Problem" ist vielleicht auch, dass dir der Grund für den Studienabschluss abgeht. Wenn du nen richtig geilen Job in Aussicht hättest, für den du den Abschluss, am besten mit nem bestimmten Schwerpunkt, brauchst, hättest du den externen Anreiz auf der Hand liegen. Aber lass dir einfach noch Zeit und setz dich nicht unter Druck : ) Du kannst ja mal in Ruhe ein bißchen Stellenausschreibungen studieren, vielleicht springt dir ja was ins Auge

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Markus Jung

Geschrieben

Also bei einem erneuten Wechsel zum Diplom sehe ich jetzt nicht, wie Dich das motivieren sollte. Würde das Studium dadurch nicht noch länger? Vielleicht musst Du auch ohne Motivation die Sache durchziehen? - Dein Job motiviert Dich ja auch schon länger nicht mehr so wirklich, und Du machst ihn trotzdem weiter. Vielleicht hilft auch der Gedanke, dass Du Dich sehr wahrscheinlich ewig ärgern wirst, wenn Du es hinschmeißen würdest?

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tja, wie du weißt, find ich den Diplom-Kaufmann besser als den Bachelor - der Abschluss hört sich in meinen Ohren hochwertiger an und ist mit Sicherheit noch bekannter als der Bachelor...deshalb hab ich mich auch für's Diplom und gegen den Bachelor entschieden

Gesundheitsmanagement fand ich persönlich sehr interessant. Das Fach teilt sich in 4 Bereiche: Gesundheitsökonomie, Organisations-, Qualitäts- und Personalmanagement. Bei der Klausur musst du die Fragen zur Gesundheitsökonomie beantworten und kannst dir 2 der anderen 3 Fächer aussuchen. Es gibt natürlich auch die HFH-typischen Schwächen aber im großen und ganzen war ich mit dem Schwerpunkt zufrieden. GEM würde für dich natürlich auch den Abschied von OPR zugunsten von Recht im Gesundheitswesen bedeuten...und der Vorteil für dich wäre, dass alle Veranstaltungen in Nürnberg angeboten werden...

Der Diplom-Kaufmann würde nochmals ein Semester mehr bedeuten - nicht nur der 2. Schwerpunkt sondern auch noch Finanzwissenschaft dazu - ganz eindeutig ein Nachteil.

Die Frage, die sich mir stellt, ist: passen UNL und GEM zusammen? wenn ich mich nicht ganz irre, ist UNL die "Fortsetzung" von MUP...

wäre es nicht sinnvoll, wenn du nochmals alles von vorn durchdenkst, nochmals ganz bei Null anzufangen? Also sich zu fragen, welche Art von Job du später machen willst, dann zu schauen, welche Schwerpunkte dafür am sinnvollsten wären????

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Ja mella, genau diesen Punkt haben wir groß und breit diskutiert. Durch solche "fixen Ideen" sind diese Sprünge entstanden.

Die erste Richtung hatte einen persönlichen Grund und war vereinbar mit meinem Job, die zweite Richtung war eine fixe Idee die inzwischen komplett verworfen ist, die dritte Richtung war... naja weiss ich selbst nicht mehr ... so eine Art Selbstgeiselung würde ich sagen, die letzte Richtung passt wenigstens halbwegs zu meinem Job (Hintergrund war die Anwendbarkeit für die Hausarbeiten und ganz ehrlich, das leichtere Thema).

In meinem Konzern gibt/gab es für diese Ausbildung sogar Bedarf, so ist es ja nicht - allerdings nicht konkret, nicht mal annähernd nahe (momentan hege ich keinen umfassenden Umzugswunsch)... auch sonst ist das ein Thema, dass mich durchaus interessiert. Ich habe sogar einen richtig tollen Job für diese Ausbildung gesehen gehabt - hätte ich mir wohl mal ausdrucken und an die Pinwand heften sollen. Aber den Tipp nehme ich gerne an ... aufgrund der Schwangerschaft meiner Frau und der Geburt sowie der Elternzeit ist das Job-Thema absolut nach unten gewandert, ergo habe ich mich gar nicht mit potentiellen Jobs beschäftigt.

Das Diplom-Thema ist eigentlich kein ernstes, aber daran sieht man mal auf was für irre Ideen man kommt. Ohne Motivation das Studium durchzuziehen wäre eigentlich mein letzter Rettungsanker ... allerdings würde mir eine derartige Quälerei deutlich leichter fallen, wenn ich nicht so viele andere reizvolle Dinge hätte um die ich mich lieber kümmere.

Vielleicht hilft auch der Gedanke, dass Du Dich sehr wahrscheinlich ewig ärgern wirst, wenn Du es hinschmeißen würdest?

Den Satz sagt meine Frau jedes mal. Bisher habe ich gedanklich noch kein einziges mal damit gespielt. Allerdings braucht es das auch nicht, denn irgendwann habe ich es zu lange schleifen lassen, dann habe ich still hingeschmissen.

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Ich persönlich habe vor kurzem etwas aufgegeben, das ich zehn Jahre lang gemacht habe - einfach, weil es nicht mehr passte. Zuerst war es nur eine Pause, dann ging es nicht mehr so gut, wie früher, und es gab tausend Gründe, warum es nicht klappte (von denen aber keiner etwas damit zu tun hatte, dass ich es gar nicht mehr wollte). Schließlich war alles eingeschlafen, nichts ging mehr und wenn ich gelegentlich doch mal etwas tun musste in der Richtung, dann fühlte sich das an, als ob mir jemand das Bein abhacken würde.

Kurzum: Deine letzten Blogeinträge zeigen mir, dass es in dir brodelt. Und ich kenne das Gefühl. Ich selber habe ungefähr zwei Jahre gebraucht, ehe ich erkannt habe, dass es so nicht weiter geht. Und es war eine Erleichterung, als mir bewusst wurde, was mich so blockiert hat.

Bis es soweit war, habe ich mich einige Zeit im Kreis gedreht - das war so ziemlich die schlimmste Zeit. Immer und immer wieder dieselben Gedanken, derselbe Trott, dieselben "Ausbruchversuche", die - wer hätte es gedacht - immer an dasselbe Ziel führten. Wie heißt es so schön? Wenn man immer dasselbe macht, kriegt man auch immer dasselbe Ergebnis.

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Also ich weiss nicht, wenn ich es richtig sehe hast du nur noch 2 Semester vor dir, das ist ein überschaubarer Zeitraum und dürfte doch genug Motivation auch ohne konkretes Job-Ziel sein, ich würde die A....backen zusammen kneifen nicht lange überlegen und das Ding fertig machen, sonst wären 5 sehr gute Semester für die Katz, das wird dich ein Lebenlang verfolgen.

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Michael Knight

Geschrieben

Wenn Du noch etwas mehr offene Prüfungen vor Dir hättest, würde ich dir nochmals ernsthaft einen Wechsel an die Fernuni oder gleich ein anderes Fach nahelegen, aber so schließe ich mich Udo an und sage:

Zieh das Ding durch! Hauptsache fertig!

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Das Studium solltest du auf jeden Fall durchziehen. Ein akademischer Abschluss ist eben ein akademischer Abschluss. Die Schwerpunkte sind beim Bachelor nicht so wichtig, solange er im Bereich Betriebswirtschaft angesiedelt ist. (Bei der Fernuni gibt es keinen Schwerpunkt). Ziel sollte der akademische Abschluss sein. Der Job kommt meistens unverhofft, wenn man den Abschluss besitzt. Goldwert ist die Berufserfahrung und die kann kein Absolvent einer Präsenzhochschule vorweisen.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ach mensch Chillie... was ist denn da nur los !?

Wie du selbst schon schreibst, die Idee wieder auf Dipl. umzuswitchen ist totaler Schmarn. Es wäre ein viel größerer Aufwand, würde länger dauern und würde dich kein Stück mehr motivieren. Für deine Zieländerungen Dipl./BA/Schwerpunktwahl gab es immer Gründe. Du hast damals nie aus Jux und Dollerei gewechselt sondern immer alles intensiv überdacht und abgewogen. Jeder deiner Entscheidungen war in meinen Augen, soweit ich das beurteilen kann, sauber nachvollziehbar und "richtig". Im Laufe der Zeit ändern sich Umstände und gerne auch mal die Ziele.

Natürlich ist vieles interessanter als das Studium. Aktuell hast du auch nicht mehr deinen nervigen Job tagtäglich um die Ohren der dich "von außen" motivieren könnte vorwärts zu kommen.

ABER, bei dem geringen Pensum dass du nun noch zu leisten hast, wäre es eine RIESEN Dummheit aufzugeben. Wenn du wirklich meinst, dass du diese 2 Semester nicht in 2 Semestern schaffst:

OK! DANN MACH EBEN 3 DRAUS!

Du hast nur noch 3 Klausuren und 2 schriftliche Arbeiten vor dir. Dies kannst du bequem in 2 Klausuren/SSP/BA-Arbeit stückeln und die 2. schriftliche Arbeit nebenbei recherchieren und in einem Semester nach Wahl schreiben/abgeben.

Manchmal ist zwar der Weg das Ziel, aber hier ist einfach nur das Ziel das Ziel!

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link