Blog elizadolittle39

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    2
  • Kommentare
    10
  • Aufrufe
    273

elizas inferno

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
elizadolittle39

64 Aufrufe

Heureka – infernum war die ideale Weiterbildung und ich hatte sie gefunden. Keine Lehrveranstaltungen an einer Universität besuchen, uneingeschränkt meinen Beruf weiter ausüben, freie Zeiteinteilung – alle Vorteile eines Fernstudiums halt. Lange hatte ich nach einer anspruchsvollen Studienmöglichkeit gesucht, mit der ich meine bisherige berufliche Tätigkeit im Bereich Umwelt auf wissenschaftliche Beine stellen konnte und die Fernuniversität Hagen bot sie mir, gemeinsam mit Fraunhofer Umsicht und in Partnerschaft mit anderen renommierten Institutionen. Umweltwissenschaften war der Name dieses Studienparadieses, kurz infernum, und ich wollte es betreten.

Also schrieb ich im April 2010 eine leidenschaftliche Bewerbung, die zum Ausdruck brachte, wie gut dieses interdisziplinäre Fernstudium zu mir passt und ich zu ihm – ein perfect match im Dienste dieser und künftiger Generationen. Ich konnte nach meinem geistes- und sozialwissenschaftlichen Studium an der Universität Wien eine Weiterbildung beginnen, die mich beruflich nach vorne katapultieren konnte – auf meinem Türschild könnte nach dem viersemestrigen Fernstudium etwa UMWELTMANAGERIN stehen. So stand es auf der Homepage www.umweltwissenschaften.de . Das nötige Wissen dazu würde mir infernum vermitteln. Bestechend also – zwar nicht ganz günstig, aber ich hatte mir in den vergangenen Jahren ein Weiterbildungsbudget angespart, das ich nun für diesen Zweck ausgeben wollte. Mehr als 6.000 Euro, sinnvoll investiert in meine Zukunft und die künftiger Generationen.

Nachdem ich gleich über 1.600,- Euro in Skripten investiert hatte, um mich voll Begeisterung in das Studium zu stürzen und es auch in der vorgesehenen Zeit abschließen zu können, musste ich erkennen, dass das von der renommierten Fernuniversität Hagen angebotene Wissen über Energie, Abfall oder Umweltmesstechnik einem Stand von vor zehn bis 15 Jahren entspricht. Die Texte sind fehlerhaft und ergeben teilweise keinen Sinn. Sollte ich das Studium abschließen und tatsächlich mit Verfahrenstechnikern und anderen Experten zu tun haben, würde ich mich in jedem Fachgespräch blamieren und würde etwa – wie von einer befreundeten Technikerin – den Satz hören „solche Anlagen werden seit zehn Jahren nicht mehr gebaut“.

Wenn das nur meine persönliche Sicht wäre, würde ich es auch noch verkraften – es wurde aber vom Koordinationsbüro des Studienganges bestätigt mit dem Hinweis, es gebe kein Budget, um die Skripten zu aktualisieren! Die Mängel sind also bekannt, trotzdem wird das Studium auf der Homepage der Fernuniversität unter der Rubrik „Weiterbildung“ weiter angeboten und natürlich die Gebühren dafür kassiert. Der Dekan der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, dem ich die Mängel des Studiums in einem Brief geschildert habe, hat das Koordinationsbüro um eine Stellungnahme gebeten. Die Straße in eine vielversprechende Zukunft entpuppte sich für mich als Sackgasse. Nun habe ich den Rückwärtsgang eingelegt und verlange mein Geld für eine Leistung zurück, die nicht erbracht wird. Einige Studenten, die ich bei einer Präsenzveranstaltung kennen gelernt habe, wollen sich bereits anschließen und jede/r weitere Betroffene ist herzlich eingeladen.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


8 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Halte uns doch hier in Deinem Blog mal auf dem Laufenden, was weiter daraus wird.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
elizadolittle39

Geschrieben

ja, das mache ich gerne. Ehrlich gesagt fühle ich mich um mein Geld betrogen - eine Ausbildung, von der man sich keine berufliche Entwicklung erwarten kann, ist für mich keinen Cent wert. Wegen des Titels wollte ich es ja nicht machen und es macht auch keinen Spaß, von den Dozenten selbst zu hören "ja, diese Graphik in meinem Skriptum ist veraltet, aber ich habe vor, mein Skriptum zu aktualisieren - so in einem Jahr wird es fertig sein".

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo elizadolittle39,

als einer deiner Kommilitonen dachte ich mir, ich schreibe auch einmal ein paar Worte zum Studium aus meiner Sicht.

Grundsätzlich gebe ich dir ja recht über die Qualität der Unterlagen an sich. allerdings kann ich diese verbissene Kritik nicht ganz nachvollziehen.

Das selbstständige Denken und den Ansporn sich aktiv in ein Studium einzubringen nimmt dir auch während eines reinen Präsenzstudiums niemand ab. auch dort wird vorausgesetzt dass sich die Studenten autark mit den Themen auseinandersetzen und sich durch das Beschaffen weiterer Fachiteratur, Onlinerecherche, etc. selbstständig versuchen weiterzuentwickeln.

Für mich persönlich bietet das INFERNUM-Studium durchaus die Möglichkeit sich in grundlegende Zusammenhänge der jeweiligen Fachdisziplinen einzuarbeiten. Den Anspruch, einen ausgewiesenen "Experten" für diese jeweilige Disziplin zu formen, hat das Studium einfach nicht, daher ist ja auch der ganz klare Hinweis auf die Interdisziplinarität gegeben. Wenn du dich nach dem INFERNUM-Studium mit einem reinen Verfahrenstechniker messen möchtest, der vermutlich auch noch über jahrelange Berufserfahrung verfügt, ist das einfach unrealistisch. Und dies gilt auch für alle anderen angebotenen Kurse. Mehr als ein „Grundgefühl“ kann man bei einem derart breiten Studium einfach nicht erwarten.

Wer mehr will muss sich persönlich vertiefen oder gleich einen spezialisierten Studiengang wählen. Was dann aber selten für reine Fernstudiengänge zutrifft.

In deinem Blog führst du zum Beispiel auch den finanziellen Aspekt an. Hast du dich einmal umgeschaut was andere berufsbegleitende Studiengänge kosten? Also für meinen Bereich der an Studieninhalten denkbar war, ist das Angebot der FernUni Hagen relativ unschlagbar. Mal abgesehen von der Freiheit der Belegung und der Breite des Studiums.

Desweiteren bietet das Studium, zumindest in meinem Umfeld, auch den zusätzlichen Anreiz weitere Beteiligte kennenzulernen und sich während Stammtischen auszutauschen. Mir ist natürlich bewusst, dass das nicht für jeden gelten kann und eher für Menschen in gewissen Ballungsräumen gilt.

Abschließend kann ich nur sagen, das ich dir in vielen Punkten recht gebe, was die Aktualität des Studiengangs betrifft aber letztlich würde ich die Gesamtzusammenhänge nicht so schwarz malen wollen, wie du sie darstellst. Vielleicht ändert sich meine Meinung ja auch noch, sobald ich etwas länger als nur einige Monate dabei bin.

Bleib weiter dran, die Verantwortlichen auf Fehler hinzuweisen. das ist durchaus legitim und natürlich auch sinnvoll um die Qualität der Lehre zu verbessern. Aber seh die Sache vielleicht einfach nicht so eng...schließlich geht es nicht nur um berufliche sondern auch um persönliche Weiterentwicklung und die Fähigkeit umweltwissenschaftliche Zusammenhänge im Gesamtkontext besser deuten zu können.

Besten Gruß

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
elizadolittle39

Geschrieben

Hallo xWx,

es ist für mich nicht relevant, wieviel andere Studiengänge kosten - wenn die Qualität stimmt, soll das ok sein. Wenn ich einen CD-Player kaufe, der nicht funktioniert, kann der Hersteller von mir auch keine Eigeninitiative erwarten um ihn zum Laufen zu bringen - etwa, dass ich mir aktuelle Fachliteratur zu CD-Playern durchlese, um mich über deren Funktionsweise zu informieren. Das Gerät soll funktionieren, wie es versprochen wurde. Andernfalls bringe ich es zurück und die Kosten werden ersetzt. Das erwarte ich auch von einem Studium, das ich aufgrund von Versprechungen der Anbieter begonnen habe.

Es ist nicht meine Aufgabe als Studentin, fehlerhafte und veraltete Skripten durch das Rezipieren aktueller Literatur zu korrigieren und auf den neuesten Stand zu bringen. Vielmehr ist es Aufgabe der Dozenten, mir relevante, aktuelle Literatur zu empfehlen - was sie ja vor ca. 15 Jahren wohl gemacht haben, nur hat sich in der Zwischenzeit in vielen Bereichen einiges getan. Meine Ansprüche an das Studium sind so hoch wie die jedes Konsumenten an ein Produkt, für dessen Erwerb er sich aufgrund konkreter Versprechen entscheidet.

Besten Gruß

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Hallo xWx,

es ist für mich nicht relevant, wieviel andere Studiengänge kosten - wenn die Qualität stimmt, soll das ok sein. Wenn ich einen CD-Player kaufe, der nicht funktioniert, kann der Hersteller von mir auch keine Eigeninitiative erwarten um ihn zum Laufen zu bringen - etwa, dass ich mir aktuelle Fachliteratur zu CD-Playern durchlese, um mich über deren Funktionsweise zu informieren. Das Gerät soll funktionieren, wie es versprochen wurde. Andernfalls bringe ich es zurück und die Kosten werden ersetzt. Das erwarte ich auch von einem Studium, das ich aufgrund von Versprechungen der Anbieter begonnen habe.

Es ist nicht meine Aufgabe als Studentin, fehlerhafte und veraltete Skripten durch das Rezipieren aktueller Literatur zu korrigieren und auf den neuesten Stand zu bringen. Vielmehr ist es Aufgabe der Dozenten, mir relevante, aktuelle Literatur zu empfehlen - was sie ja vor ca. 15 Jahren wohl gemacht haben, nur hat sich in der Zwischenzeit in vielen Bereichen einiges getan. Meine Ansprüche an das Studium sind so hoch wie die jedes Konsumenten an ein Produkt, für dessen Erwerb er sich aufgrund konkreter Versprechen entscheidet.

Besten Gruß

Hallo nochmal, aus der Mittagspause :-) ,

ich denke genau dort liegt der Unterschied in unser beider Verständnis...für mich ist Bildung kein Konsumgut und das Ganze hier sehe ich eher als Plattform.

Aber wie schon gesagt...grundsätzlich kann ich dein Verlangen nach ein wenig mehr Aktualität verstehen. Wie während der letzten Einführungspräsenz zu hören war, wird ja zumindest durch die Einführung neuer Module (Alt. Energieq.) für etwas mehr Aktualität gesorgt.

Besten Gruß

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
.für mich ist Bildung kein Konsumgut und das Ganze hier sehe ich eher als Plattform.

Verstehe ich nicht ganz.. Es geht ja nicht um die Bildung an sich, sondern um den Kurs. Der ist schon ein Konsumgut. Wenn ich ein Produkt, gerade im Bildungssektor, "kaufe", erwarte ich auch eine entsprechende Qualität und damit Aktuallität.

Du kaufst dir doch auch kein 15 Jahre altes Buch und lernst daraus, dass der aktuelle Bundeskanzler Helmut Kohl ist. Was bringt dir das als Plattform?

Oder machst du den Kurs um zu lernen wie man lernt? Dafür gibt es auch viele Fachbücher und dazu auch noch aktuelle. ;)

Ich finde es traurig und peinlich, so einen Kurs anzubieten. Es kratzt außerdem am Ruf der FernUni Hagen.

Grüße,

Jacka

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Nein, ich mache den Kurs sicher nicht um zu lernen wie man lernt.

Das sollte man bereits während seines Erststudiums mit auf den Weg bekommen haben.

Und genau dort habe ich auch gelernt, ergänzendes zum Thema zu beschaffen...

Aber um noch einmal auf die Aktualität zurück zu kommen. Von welchen Kursen sprechen wir denn überhaupt konkret?

Ich vermute es handelt sich dabei um die "Energiekurse"?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link