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Pinneberg - Englischseminar C1

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Elke Pielmeier

71 Aufrufe

Da so ein AKAD-Seminar manchmal ganz schön teuer kommen kann, habe ich dieses Jahr auf einen richtigen Urlaub verzichtet und bin dafür bereits am Samstag nach Hamburg gefahren, um sozusagen Seminar mit etwas Freizeiterlebnis zu verknüpfen.

Hamburg mit seinem Hafen hat mich schon immer interessiert, ich war aber zuvor noch nie dort gewesen.

Am Samstag den 14.8. ging es also in der Früh los, zuerst nach München mit der S-Bahn, dann mit der Bahn nach Hamburg. Ankunft war gegen Mittag. Da ich eine Stadtrundfahrt für den nächsten Tag geplant hatte, habe ich mich gleich einmal bei den entsprechenden Bussen am Hauptbahnhof schlau gemacht. Mit der Hamburg-Card erhält man eine Ermässigung, zumindest, wenn man mit den roten Bussen fährt (wie es bei den anderen ist, weiß ich nicht).

Gut, dass ich gefragt hatte. Am Sonntag wurde in Hamburg ein Radrennen veranstaltet, so dass in ganz Hamburg keine Busse fahren würden. Also habe ich kurz entschlossen meinen Koffer im Bahnhof zur Aufbewahrung gegeben und sofort meine Stadtrundfahrt gemacht. Diese dauerte ca. 1,5 Stunden und war wirklich sehr interessant. Jedem, der sich für so etwas generell begeistern kann, kann ich es empfehlen. Der "Vortrag" war life (ist nicht überall der Fall, in Regensburg z.B. nicht) und der typische trockene Humor der Hamburger kam auch dabei auch nicht zu kurz, es wurde viel gelacht.

Anschließend bin ich mit der Bahn nach Pinneberg (35 Minuten Fahrtzeit). Dort hatte ich im Hotel Cap Polonio gebucht, vom Bahnhof schätzungsweise 10 - 15 Minuten zu Fuß.

Wer gerne in einem guten Hotel wohnt, ist hier auf jeden Fall richtig. Man konnte in den Betten sehr gut schlafen (ist für mich mit das wichtigste), die Polster waren weder zu hart noch zu weich, und das Frühstücksbuffet war herrlich :D; Ausserdem hatte mein Fenster ein Insektenschutzgitter; ich fand das ganz gut, da eine Mitstudentin eine Spinne in ihrem Zimmer hatte, und ich es hasse, wenn ich aufwache und über meinem Gesicht eine Spinne baumeln sehe.

Am Sonntag habe ich dann eine große Hafenrundfahrt in Hamburg gemacht, das heißt, einmal die Hafenrundfahrt "Speichertstadt", also zwischen den Gebäuden der Speichertstadt hindurch; danach in den Containerhafen; dort waren Containerschiffe, ein Kriegsschiff sowie die AIDA, etc. zu sehen. Auch hier wurde die ganze Führung von den humorvollen Erläuterungen unseres Kapitäns begleitet. Bei dieser Art des Humors, weiss man manchmal nicht, ob gerade eben etwas ernsthaft erzählt wurde oder man auf den Arm genommen wurde (haben Kriegsschiffe wirklich keine Rettungsboote, damit sich die Mannschaft nicht rettet, sondern das Schiff verteidigt :confused:). Naja, dass aus diesem Grund auch bevorzugt Nichtschwimmer eingestellt werden, habe ich jetzt mal nicht geglaubt. Auf jeden Fall habe ich hier den Hamburger Humor kennen und lieben gelernt.

Am Abend habe ich dann noch einen kleinen Spaziergang an der Binnen- und Aussenalster gemacht. Hier kann man – wenn man die ganze Strecke läuft – ca. 7 km entlanglaufen. Die Strecke ist sehr beliebt und wunderschön zu laufen.

Da ich am Montag Vormittag noch frei hatte, fuhr ich von Pinneberg nochmals nach Hamburg und schaute mir die Queen Mary 2 an, die in der Früh eingelaufen ist. Die hat schon eine ganz nette Größe. Ich habe dann erfahren, dass diese am späten Abend auslaufen würde. Also plante ich, mir das nach dem Seminar noch anzusehen.

Abendessen war ich dann in Pinneberg in einem Restaurant, dessen Name ich mir leider nicht gemerkt habe, auf jeden Fall nicht weit weg vom AKAD-Standort.

Das Seminar begann um 13. Uhr. Seminarleiterin war Frau Prof. Dr. Gardenia Alonso. Sie ist eine hervorragende Seminarleiterin. Obwohl das Seminar von Montag bis Donnerstag dauert, empfand ich jeden einzelnen Tag als äußerst interessant und ich war auch nicht so geschafft, wie ich erwartet hatte. Es wurden viele kurz Pausen gemacht (ca. alle 1,5 bis 2 Stunden), was der Mitarbeit und Konzentration der Teilnehmer zugute kam. Wir waren sechs Personen, ich glaube, vier von uns studieren den IBC (für uns ist das das Propädeutikum) und die anderen benötigen oder wollten ein Englisch C1-Zertifikat erwerben.

Das Seminar bestand aus sehr viel unterschiedlichen Übungsformen: Mal mußte man etwas ausarbeiten und dann vortragen, mal Teamarbeit, eine Gruppendiskussion (eine Gruppe pro, die andere kontra zu einem Thema). Es wurden Englische Kurzvideos gezeigt und es mußten hierzu schriftlich Fragen beantwortet werden (z. B. Thema Produktion und Konsum). Grammatikübungen gab es auch. Ebenso lernten und übten wir ein Essay zu schreiben, schrieben auch einen kleinen Brief, etc. Es war ein durch und durch abwechslungsreiches Seminar.

Mittags sind wir zu viert zu einer asiatischen Gaststätte. Das AKAD-Gebäude ist durch eine kleine Passage direkt mit der Fußgängerzone von Pinneberg verbunden. Wenn man die Passage verlässt und auf die Fußgängerzone stößt, liegt schräg gegenüber diese Gaststätte. Diese ist preiswert, das Essen trotzdem recht gut. Für Nudeln mit Gemüse und einem Getränk habe ich 4,50 EUR bezahlt.

Am Abend bin ich dann nochmals nach Hamburg gefahren, um dem Auslaufen der Queen Mary 2 zuzusehen. Um 22:45 Uhr wollte ich den Hafen schon verlassen, da ich nicht länger warten wollte (vorausgesagt war zwischen 21:30 und 22: Uhr), da kam sie auf einmal um die Kurve. Da es inzwischen dunkel geworden war, sah es besonders schön aus mit den bunten Lichtern. Sie gab

tiefe Schallsignale und im Hintergrund wurde ein Feuerwerk abgeschossen. Es war ein schöner Moment, ein richtig feierlicher Abschied.

Am Dienstag bin ich dann noch mit dem Bus nach Wedel zum „Wilkomm Höft“. Dieser ist sozusagen eine Begrüßungsstation an der Elbe für die ein- und auslaufenden größeren Schiffe. Passiert ein größeres Schiff, ertönt aus einem Lautsprecher der Anlegestelle zuerst eine Begrüßungsmusik, es erfolgt eine Begrüßung im Namen Hamburgs und dann wird die Nationalhymne des Schiffes abgespielt. Um welches Schiff es sich handelt, wird der Station per Fax mitgeteilt. Aus der riesigen Kartei, die im Lauf der Zeit aufgebaut worden war, wird dann die entsprechende Schiffskarte herausgesucht, auf der die Daten enthalten sind.

Am Abend bin ich noch für eine Kleinigkeit in ein Griechisches Restaurant, das auf dem Weg zwischen meinem Hotel und der AKAD lag. Ich habe dort eine Vorspeise (Oliven und Paprika) gegessen und dazu Zaziki. Sowohl das Essen als auch die Atmosphäre in dem Lokal haben mir sehr gut gefallen.

Am Mittwoch bin ich nach dem Seminar noch nach Hamburg und auf der Aussenalster zum Segeln gegangen. Leider mußte ich nach einer halben Stunde abbrechen, da es zu schütten begann und ich mich nicht um Regenbekleidung gekümmert hatte. Dafür habe ich mir an der Hotelbar anschließend noch ein Pils gegönnt, nebenbei noch eine Hausaufgabe für den nächsten Tag erledigt und mich mit dem jungen Barkeeper und einem weiteren Gast unterhalten. Nicht zu spät zu Bett gegangen, um für die Prüfung fit zu sein. Ich hatte mir vorgenommen, in diesen Tagen am Abend nicht mehr viel zu lernen, um den Kopf frei zu haben. Ob das ein Fehler war, werde ich erst nach dem Prüfungsergebnis feststellen.

Noch bin ich der Phase, wo ich verschiedene Strategien für die Zeit kurz vor einer Prüfung ausprobieren muß.

Eine Mitstudentin hatte angeregt, die Prüfung um 2 Stunden vorzuziehen – also 13:00 Uhr statt 15 Uhr, da sie ansonsten erst um 2 Uhr nachts nach Hause kommen würde. Wir einigten uns darauf, stattdessen jeden Morgen um 18:15 zu beginnen (statt 8:30) und um 17: 15 zu beenden (statt 17:00).

Frau Prof. Alonso kümmerte sich darum, so dass auch dies problemlos klappte. Sie hatte uns sogar zugesagt, Aufsicht zu führen, falls es unserer Aufsichtsdame zeitlich nicht passen sollte. Das war sehr nett, letztlich jedoch nicht nötig.

Im Seminar wurden wir recht gut auf die Prüfung trainiert und vorbereitet. Sie dauerte 2 Stunden (wie viele Klausuren an der AKAD) und einige verliessen schon vorzeitig den Raum. Ich nutze immer noch gern die Zeit bis zum Ende.

Anschließend bin ich zum Flughafen und habe dort vor dem Rückflug noch Reis mit Gemüse gegessen. Der Reis war ziemlich hart und auf einmal hatte ich etwas hartes im Mund. Es schien ein Stück Zahn zu sein. Nächste Woche werde ich deshalb mal für einen Termin bei meinem Zahnarzt anrufen, um festzustellen, ob mir ein Stück Zahn abgeht. Eine spitze Kante spüre ich jedenfalls nirgendwo. Mit der anderen Alternative mag ich mich gedanklich jedenfalls gar nicht erst beschäftigen (igitt).

Mein Fazit für dieses Seminar und den Aufenhalt in der Region:

AKAD Pinneberg ist mein Lieblingsstandort geworden. Die Lage ist relativ ruhig (es ist nicht viel los in Pinneberg), das AKAD-Gebäude wirkt auf mich sehr freundlich und die Lage ist ideal, da die Fußgängerzone alles bietet, was man brauchen könnte. Der Bäcker für die Pausen ist ebenso gleich ums Eck, der Frischemarkt ist in der Nähe; man kann sich mit Obst eindecken oder an der Dönerbude einen Döner holen oder in der Apotheke Asprin.

Wer gerne noch etwas unternimmt, ist mit der Bahn in einer halben Stunde in Hamburg.

Unterkünfte gibt es mehrere. Wer gerne spart, kann ebenso eine Privat-Unterkunft für ca. 20,00 EUR pro Nacht buchen (die vermieten angeblich nur an AKAD-Studenten). Ich kenne den Namen dieser Familie nicht selbst, kann bei Bedarf aber gerne die Studentin kontaktieren, die dort übernachtet hat.

Ich habe auch Unzufriedenheit mit ein oder zwei Hotels von Mitstudentinnen erfahren. Eine war mit dem Bett nicht zufrieden (viel zu weich), die andere mit dem Frühstück. Ich habe mich entschlossen, Seminare im Sprachbereich vermehrt in Pinneberg zu besuchen, wenn auch aus Kostengründen vielleicht nicht alle.


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6 Kommentare


Es ist doch lustig. Du erzählt hier wie du die QueenMary 2 gesehen hast. Meine Arbeitskollegin ist am Montag mit der QueenMary2 von Hamburg aus losgefahren ich glaube 10 Tage Norgwegen oder so.... Die Welt ist doch klein.

Schön dass dir Hamburg so gut gefallen hat. Ich werde dort wohl erst am Ende meines Studium hinkommen.

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Markus Jung

Geschrieben

Das nenne ich einen ausführlichen Bericht. Vielen Dank dafür!

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Hallo Elke,

erstmal Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen und alles ausführlich geschrieben hast.

Ich möchte auch in den nächsten Monaten ein Englisch C1-Zertifikat erwerben(ich habe mich letzte Woche für diesen Kurs angemeldet), nur da du schon diese Klausur geschrieben und deine Erfahrung gemacht hast, möchte ich dich bitten um uns zu beschreiben, wie du dich dafür vorbreitetet hast? was und wie die Klausurfragen waren? und wie die Klasurfragen mit der Seminarvorbreitung waren. Hattest du auch Musterklausuren für Englisch C1 gehabt? Wenn ja? Wo kann ich sie erhalten? . Ich hoffe, dass ich dich mit meinen vielen Fragen nicht genervt habe. Nochmals Herzlichen Vielen Dank! und Gruß

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Hallo mufid,

Das mit der Vorbereitung war auch für mich nicht so einfach. Ich habe mich hauptsächlich mit den AKAD-Heften vorbereitet. Sehr hilfreich war der Wortschatz der C1-Hefte. Wobei eine Mitstudentin bereits die neuesten Hefte erhalten hatte: In diesen war kein Wortschatz mehr vorhanden, in unseren immerhin noch ein Aufbauwortschatz von ca. 1500 Wörtern. Dafür hatte sie Bilder in den Unterlagen.

Am besten bereitet man sich eigentlich vor mit Unterlagen, die gezielt auf die C1-Prüfung vorbereiten.

Folgende Fertigkeiten waren bei uns wichtig (im Seminar war der Schwerpunkt bei Reading und Writing und "English in use"):

- Fragen zu Texten beantworten (teilweise sehr schwierig Texte)

- Umformaufgaben: z.B. Das Adjektiv zu charity (= charitable); manchmal waren Sätze mit Lücken gegeben, in welchen ein Wort vorgegeben war, welches nach Sinnzusammenhang abgeändert werden mußte (z.B. war mother vorgegeben und du musstest motherhood daraus machen, sonst hätte der Satz keinen Sinn ergeben).

Wichtig ist deshalb immer, einen sehr guten Wortschatz zu haben. Also unterscheiden können z.B. das Adjektiv historic und historical, economic und economical, etc.

- Präpositionen einsetzen (sehr sehr wichtig)

- ein kleines Essay schreiben

- einen ganz kleinen Brief schreiben (z.B. Einladung)

Zum Ausbauen des Wortschatzes habe ich mir (empfohlen unserer Seminarleiterin) den "Thematischen Grund und Aufbauwortschatz" gleich nach der Klausur besorgt. Er enthält ca. 7000 englische Wörter (Grundwortschatz 4000, Aufbauwortschatz 3000). Der Aufbauwortschatz deckt in etwa das Niveau C1/C2 ab.

Es gibt die Seite "FloJo" (dort kriegst Du bei Registierung extra Aufgaben für das entsprechende Zertifikat).

Grammatik an sich kam relativ wenig dran.

Wir wurden sehr gut vorbereitet, indem wir in den Fertigkeiten gezielt geschult wurden (also sehr viele relevante Übungen gemacht haben).

Ich halte das Seminar C1 für absolut notwendig für die Klausur, es sei denn, du hast Abitur. Dann tust du dich vielleicht leichter.

Ich weiss auch nicht, ob alle Seminarleiter gut vorbereiten. Ich habe das Gegenteil auch schon erlebt ("Ich kenne die Klausur nicht").

Ach ja, vielleicht vom Cambridge-Verlag ein Buch bestellen, das Übungen enthält, die auf C1 vorbereiten. Die AKAD scheint sich eng an den Cambrideprüfungen zu orientieren.

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Ergänzung:

Der Grund- und Aufbauwortschatz von Klett erhält zusätzlich zu den 7000 Wörtern noch Wendungen, so dass es insgesamt über 11.000 Wörter und Wendungen sind. Dazu eine CD, die alle Wörter enthält.

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Hallo Kroete07,

das ist wirklich ein netter Zufall.

Das könnte ich glatt neidisch werden, das wäre nämlich eine meiner Traumrouten. Irgendwann in ferner Zukunft möchte ich diese Route auch mal bereisen.

Frag sie doch mal, wenn sie wieder da ist, wie es ihr gefallen hat.

Es ist doch lustig. Du erzählt hier wie du die QueenMary 2 gesehen hast. Meine Arbeitskollegin ist am Montag mit der QueenMary2 von Hamburg aus losgefahren ich glaube 10 Tage Norgwegen oder so.... Die Welt ist doch klein.

Schön dass dir Hamburg so gut gefallen hat. Ich werde dort wohl erst am Ende meines Studium hinkommen.

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      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link