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umtriebig

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chillie

48 Aufrufe

Das bin ich aktuell mal wieder, bei einem Thema, dass ich schon lange als beerdigt geglaubt habe.

Ich habe mich selbst gerade mal mit meinem eigenen Zeitstrahl zum Thema befasst:

Am 04.05.2008 habe ich es erstmals aufgegriffen, immatrikuliert als Bachelor spielte ich mit dem Gedanken auf Diplom zu wechseln und habe das als Ziel aufgenommen.

Am 20.01.2009 pendelte ich wieder zurück zum Bachelor da ich mir vorstellen konnte einen Master zu machen um somit auch Zeit auf dem Weg zum "Endziel" zu sparen.

Am 08.03.2009 war es mal wieder so weit. Ich machte mir Gedanken um die Zukunft und war mir sicher auf Dipl.Kfm(FH) zu studieren.

Am 25.04.2009 schlug das Pendel tendenziell schon wieder in die andere Richtung.

Am 01.07.2009 wusste ich schon selbst nicht mehr so genau was ich wollte.

Bis ich dann am 06.07.2009 den vermeintlichen Schlussstrich gezogen habe. Die Dinge die ich mir da so vornahm, sind heute auch nicht mehr wirklich gültig. Was man ja am...

12.08.2010 mit einer absoluten Konfusion zum Thema erkennen konnte.

Lese ich selbst so den Beitrag bin ich selbst etwas erschrocken, wie wankelmütig ich bei diesem Thema doch war und es heute mal wieder bin. Vergessen wir mal die absolute Verwirrung vor 3 Wochen und verbuchen die unter "Fernstudiumspanik" bleiben immer noch einige gut und sauber vorgebrachte Argumente Pro & Contra.

Warum ich gerade jetzt darauf komme? Fragt mich etwas besseres... ich weiss es nicht wirklich. Es hat nichts mit Zielen zu tun oder konkreten Anforderungen. Evtl. ist es ein letztes Aufbäumen ... denn wenn ich mich nicht jetzt für den Dipl. Kfm (FH) entscheide ist der Zug endgültig abgefahren. Es kämen immerhin noch 2 Klausuren und 1 Hausarbeit dazu - geschätzt an meinem derzeitigen Tempo würde ich wohl noch gut 1,5 Semester drauflegen müssen und wäre erst im Frühjahr 2012 fertig. Als 2. SSP würde ich wohl Unternehmensführung wählen ... ein Alltime-Favourit Thema dass mir in Fachwirt und Studium zwar viele Flüche aber stets gute Noten beschert hat.

Da den Eintrag zu schreiben auch keine abschliessende Erleuchtung war, gehe ich nun mal etwas nachdenken - das Thema ohne Abschluss zu lassen, kostet mir einfach zu viel Energie.

grübelnde Grüße

???


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20 Kommentare


Mit dem BA sparst du immer noch Zeit. Wenn du einen Master machst - wenn auch nicht gleich sofort - hast du trotzdem 1 Semester gewonnen welches du für andere Dinge verwenden kannst.

Außerdem bin ich sowieso "PRO" Bachelor und sehe mit dem Diplom nicht wirklich "DEN" Vorteil von dem immer geredet wird - höchstens von jenen die selbst ein Diplom haben und dieses natürlich dementsprechend aufwerten wollen. An einigen Unis & FH´s wird beklagt das der Bachelor nicht wirklich eine Reduzierung des Stoffes sondern nur eine Semesterverkürzung gebracht hat wodurch von dem oft als minderwertig bezeichneten Bachelor Abschluss keine Rede mehr sein kann.

Fazit: bleib beim B.A.

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Markus Jung

Geschrieben

Wenn Du mal die ganzen Argumente für und wider einen Moment bei Seite lässt - wie ist denn so Dein Bauchgefühl? Meinst Du, etwas zu "verpassen", wenn Du kein Diplom holst?

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Michael Knight

Geschrieben

Wie steht es denn aktuell um die Master-Pläne?

Meine Gleichung wäre: wenn Master, dann Bachelor; Dipl.-Kfm. (FH) sonst.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich würde dieses Syndrom als "Torschusspanik" bezeichnen. Es ist wie du schreibst, die letzte Gelegenheit umzusatteln. Mein Tipp, lass dich aus der Panik nicht irgnedwo zu hinreissen, sondern ergründe wirklich was du willst und schaffst. Ein versemmelte oder mit Ach und Krach erzwungenes Dipl. ist auch nicht das Wunschergebnis...

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Die Master-Pläne sind auch der Hintergrund das ganze nochmals hervorzukramen.

Nachdem ich mir einmal einen Überblick, über das was mich interessieren könnte verschafft habe bin ich zu einem ernüchternden Ergebnis gekommen.

Ich habe in dieser Tabelle mal absteigend nach Interesse zusammengefasst was in Frage kommt.

Leider sehe ich momentan als Familienvater und aktuell als Alleinverdiener wenig Spielraum einen noch so interessanten Master mit 10-12tsd EUR zu finanzieren.

Mein aktueller privater Bildungsinvest mit Zertifikaten, Weiterbildung und Studium entspricht ca. 15tsd EUR ... das ist für mich als, sagen wir mal, Unterdurchschnittsverdiener (kann sich ja nach dem Studium ändern) ein großer Batzen. Da ich auch nicht mein Leben lang weiter studieren will sondern evtl. noch andere Dinge geplant sind ist bei mir die finanzielle Schmerzgrenzen wenigstens momentan erreicht.

Selbst wenn meine Frau wieder arbeitet sehe ich kaum die Chance nochmals 300-500 (!!!) EUR monatlich aufzubringen, bzw. würde ich in anderes investieren.

Da mir auch nur die privaten Angebote wirklich zusagen kann ich das vorhaben nur unter "privater Luxus" verbuchen. Das macht das Projekt-Master wirklich wenig fassbar.

Was die Chancen des Diplomabschlusses betrifft würde ich aus der Hüfte geschossen behaupten, dass die Note im Diplom wohl besser ausfallen könnte. Durch die komische Prüfungsordnung der HFH ist die Verteilung der Noten beinahe identisch, allerdings verteilen sich 30% nicht auf 1 Klausur und 1 HA sondern auf 2 Klausuren und 2 HA. Ergo ist dier Chance hier einen deutlich schlechteren Abschluss hinzulegen zu vernachlässigen. Anders wäre es wenn die HFH den Bachelor wie viele andere Hochschulen mit allen Noten werten würde.

Was mein Bauchgefühl zum Thema sagt: wenn es nicht machbar ist einen interessanten (!!) Master zu machen, wäre das Dipl.FH der erstmal bessere Weg. Der FeU-Master ist zwar günstig und universitär, aber er lockt mich nicht ... bleiben nur die teuren Dinger.

:confused:

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Markus Jung

Geschrieben

Also Diplom und hoffen, dass vielleicht mal ein (zukünftiger?) Arbeitgeber einen Master unterstützt oder das Gehalt ein solches "Hobby" dann erlaubt?

Ich finde die Tabelle übrigens klasse, genau so sollten Interessenten vorgehen - die für sich selbst interessanten Kriterien zusammenstellen und dann danach vergleichen.

Lässt Du die Tabelle online? - Dann würde ich sie im Lexikon als Beispiel verlinken.

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Ja natürlich, das ist extra mein "Spiel-Google-Account", dort ist bereits eine andere Tabelle für fi.de verlinkt, also bleibt auch alles online.

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Dann hat ja das ganze - egal was für mich rauskommt - immerhin etwas gutes :cool:

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Was mein Bauchgefühl zum Thema sagt: wenn es nicht machbar ist einen interessanten (!!) Master zu machen, wäre das Dipl.FH der erstmal bessere Weg. Der FeU-Master ist zwar günstig und universitär, aber er lockt mich nicht ... bleiben nur die teuren Dinger.

das sind so ein bissel auch meine Gedanken:

  • Diplom ohne Master ist sicherlich besser als Bachelor ohne Master
  • Diplom mit Master ist wohl vergleichbar mit Bachelor mit Master

(zumindest was die Job-Aussichten betrifft)

ABER:

werde ich tatsächlich einen interessanten Master finden, der es wert ist, wieder so viel Freizeit, Energie und auch Geld zu opfern um ihn zu absolvieren? und kann ich mich wirklich auch nochmals dazu aufraffen? oder werde ich dann andere Themen in meinem Leben als wichtiger klassifizieren?

der WiWi-Master an der FernUni Hagen ist sicherlich interessant, aber er reizt mich nicht wirklich. Die anderen Master-Abschlüsse beginnen bei 10.000 € aufwärts....

davon abgesehen will ich nach meinem Abschluss zuerst mal anderes machen, was in der Fernstudienzeit einfach liegen geblieben ist :cool: ich würde mich auch gern nochmals mit einigen Themen aus dem Studium intensiver befassen, als ich das bisher konnte und einige Bücher zu diesen Themen lesen - auch dafür lies das Studium leider zu wenig Raum.

es macht mir wirklich Spass, zu lernen, mich persönlich weiter zu entwickeln, neues zu lesen und zu hören etc. - aber brauche ich dafür wirklich noch ein Studium oder gibt es auch andere Wege? vielleicht kann's auch mal ein simpler Fernlehrgang (wie bei Markus) sein :confused:

daher lautet mein Entschluss: besser der Spatz (Diplom) in der Hand als die Taube (Master) auf dem Dach :)

sollte ich den Master machen wollen, ist das Diplom sicherlich kein Problem

und ohne Master stehe ich (nach meiner Meinung) mit dem Diplom besser da :cool:

aber wie gesagt: das sind meine Gedankengänge zu diesem Thema, die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.

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Tja ich werde wohl noch eine Nacht dranhängen. Nach einem kurzen Blick in das Modulhandbuch der Fernuni werde ich mit dem ganzen Teil einfach nicht warm.

Die interessanten BWL-Themen reichen nicht für genügend Module und die VWL-Themen sind mir ein graus.

Vielleicht veröffentlicht die WINGS ja morgen einen Online-Master Wirtschaftsrecht ... dann wäre meine Entscheidung sofort klar ;)

Nun wird erstmal gelernt und dann geguckt wann ich die Entscheidung treffe.

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Ganz klar Dipl. (FH). Bis der Bachelor in Industrie/Wirtschaft mal den gleichen Stellenwert genießt wie das Diplom biste alt und grau (was spielt es da für eine Rolle, wie es laut Bologna eig. gedacht ist?).

Und der Beschluss der 9 größen TUs den Dipl.Ing. wieder anzubieten und die Master-Studiengänge am MIT die mit "equivalent to the German Dipl.Ing." gekennzeichnet werden, zeigen doch nur, dass das Diplom noch lange nicht tot ist, auch wenn man die technischen Studiengänge natürlich nur bedingt mit den kaufmännischen Studiengängen vergleichen kann.

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Michael Knight

Geschrieben

Ausnahmsweise teile ich mal Homers Meinung :-) Selbst ich als Verfechter des Bachelors würde in Deiner Situation ganz eindeutig das Diplom (FH) anstreben. Es ist Dein erster akad. Abschluss und Du bist Dir - so interpretiere ich das hier - unsicher, ob es noch weiter geht. Da hat das Diplom in meinen Augen nur Vorteile und keinen einzigen Nachteil. Niemand wird Dir vorwerfen, warum Du ein Dipl. gemacht hast, obwohl es doch schon den Bachelor gab. Andersherum wäre die Frage durchaus denkbar.

Ansonsten finde ich es sehr schade, dass Dir der FU-Master nicht zusagt. Er würde Dich nicht nur an eine Uni bringen (wo Du in meinen Augen hingehörst, damit Du endlich gefordert wirst) sondern zudem auch noch die mit Abstand günstigste Lösung darstellen. Aber gut, was nützt das alles, wenn es Dich nicht interessiert. BWL mit wenig Interesse, das ist hart, weiß ich selbst zu genüge. Zum ersten Mal lese ich auch, dass Du in die rechtliche Ecke möchtest. Ist das eher Dein Interesse oder verbindest Du damit konkrete berufliche Ziele? Ansonsten wäre meine Frage immer: wozu braucht man jemand der Wirtschaftsrecht studiert hat? Zugegeben, diese Kritik ist eher aus meinem persönlichen Umfeld begründet, in der gleich 3 Wirtschaftsrechtler zu finden sind, deren Job aber auch rein gar nichts mit dem Studium zu tun hat.

Auch ich überlege ja immer mal wieder einen (technischen) Master dranzuhängen. Auch hier kann ich Deine Kostenargumentation sehr gut nachvollziehen. Ich könnte das zwar finanziell bewältigen, ob ich das möchte steht aber auf einem ganz anderen Blatt Papier. Immerhin ist das eine Menge Kohle, die man als junger Familienvater gerne in andere Dinge investiert. Noch dazu ist der Nutzen eines Masters bei mir mehr als fragwürdig (das ist bei Dir sicher ganz anders!). Interessant finde ich, dass Du bei Deinen Überlegungen offensichtlich den Faktor Zeit gar nicht so sehr berücksichtigst. Das ist bei mir neben den finanziellen Hürden eindeutig die größte Bremse.

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In deiner Tabelle ist aber doch ein Fehler, oder? Der Master an der Diploma dauert 5 Semester, kann in 4 absolviert werden. Das ganze kostet 30 x 297€ zzgl. Prüfungsgebühr von 915€ machte Gesamt: 9825€

Das ist ja schon ein Unterschied zu 12.390 EUR

Aber du hast natürlich Recht, teuer ist es immer noch.

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Tatsächlich, ich habe diese Zahlen aus der Online-Anmeldung für diesen Studiengang? Andere Infos gibt es auf der Homepage ja nicht.

Bezüglich dem Faktor Zeit habe ich mich inzwischen damit abgefunden, dass die Zeit für ein Studium variabel ist. Ich würde wohl keinen einzigen Master in Regelzeit absolvieren sondern einfach den persönlichen Bedürfnissen anpassen. Wenn ich mich für einen Master entscheide, dann mit dem Endziel und nicht (wie jetzt mit einem Zeitziel).

Die einzigen Argumente die für mich momentan gegen einen Wechsel zum Diplom stehen sind eigentlich auch schnell zusammengefasst:

  • 2. SSP = nochmals 15 SBs Spiegelstriche pauken
  • 2. Hausarbeit = hoher Zeitaufwand (bei meinem Hang zu Perfektion)
  • beides zusammen = 1 Jahr zusätzlich, somit knapp vor dem Auslaufdatum (geht etwas schief habe ich dann trotzdem nur den Bachelor)

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Danke für die Info, ich habe es in der Tabelle angepasst.

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Der einzige Punkt, den ich wirklich als Nachteil sehe, ist der Zeitdruck. Ansonsten bin ich der Meinung, dass sich das Pauken von Abertausenden Spiegelstrichen lohnen würde.

Trotz des Zeitdrucks würde ich ins Diplom-Konzept wechseln an deiner Stelle.

Ich war ja auch zeitweise der Meinung, Bachelor "reicht aus". Aber da Master für mich überhaupt keine Überlegung ist, sehe ich das Diplom defintiv als die bessere Alternative.

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Ich habe mal soeben eine Anfrage bei der HFH gestartet ob ich bei einem Wechsel auch die SBs gleich dieses Semester beziehen könnte. Damit hätte ich das wenigstens etwas entzerrt, die UNL SBs sind alle schon bearbeitet und müssen "nur noch" gelernt werden.

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Chillie, ich hab ja auch ins Diplomkonzept gewechselt und bin nun endlich an meiner Diplomarbeit angelangt. Aufgrund meiner Erfahrungen der letzten Monate kann ich dir sagen: Das eine Semester war zwar heftig, hat aber "das Kraut auch nicht mehr Fett" gemacht. Ich bin so froh dass ich es gemacht habe. Ich hatte auch überlegt, mal einen Master dran zu hängen. Aber einige Master die ich mir angekuckt habe verlangen mehr als die 180 ECTS des B.A. an der HFH.

Auch der schon diskutierte Kostenfaktor spielt bei mir eine Rolle: Abgesehen davon dass ich mich soooo freue, bald wieder mehr Zeit für mich zu haben, werden ein paar tausend Euro in meinem Fall dringend für ein neues Auto statt für einen M.A. benötigt ;)

Von daher: Mit dem Diplom hast du eigentlich (ausser das eine Semester) nix zu verlieren. Und BUF als Schwerpunkt fand ich auch sehr interessant und auch nicht schwer.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
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      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
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      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link