Ein Traum wird wahr!

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Offensivoperation einer Mathematiklegasthenikerin

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LillyRocks

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Nach einer sehr schönen, langen Zeit des Urlaubs und der Entspannung gepaart mit Lernabstinenz melde ich mich nun im Fernstudentenwahnsinn zurück.

Den Sommer habe ich konsequent damit verbracht mich zu entspannen, mir schöne Orte anzuschauen (Paris, Sardinien und die Ostsee) und mich über meine bisherigen super Leistungen zu freuen.

Auch wenn es etwas Schweiß gekostet hat, am Ende war das ein gutes Semester.

In Arbeitswissenschaften passte die Note nicht zu meinem Gefühl, es war mir unverständlich, wie ich so viele Punkte verloren haben sollte. Ich kann es allen nur empfehlen, Klausuren anfordern lohnt sich. Eine Antwort gar nicht mit Punkten versehen, eine laut Korrekturrichtlinie komplett richtige Antwort nur mit der Hälfte der Punkte bewertet trieben mir die Wutröte ins Gesicht. Nachdem ich mit viel Mühe, angetrieben von Rachegedanken, einen schönen zweiseitigen Brief an den Widerspruchsausschuss der HFH formuliert und abgeschickt hatte, hörte ich vier Wochen erst mal: nichts. Ich war mir nicht sicher, ob das gut oder schlecht ist. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass bei der Zweitkorrektur den von mir beanstandenden Punkten entsprochen wurde, mir aber nachträglich für angeblich nicht beantwortete Fragen wiederum Punkte abgezogen wurden. So ergab es sich, dass ich nach der Zweitkorrektur zwei Punkte mehr hatte als vorher. Dann wurde die Klausur nochmal korrigiert und ich bekam endlich alle meine Punkte, für die ich schließlich auch hart geschuftet hatte. Und weil die Note sooo schön ist, hat sich das ganze Theater auch wirklich gelohnt.

Dieses Semester ist die Zeit der einfachen Klausuren vorbei, zumindest für mich. Ich bin nämlich eine Matheidiotin, was sich besonders in massiv ausgeprägter Begriffsstutzigkeit bemerkbar macht. Mit fleißigem Lernen ist da nix zu machen. Ihr denkt, dass ich übertreibe? Bis vor 3 Wochen wusste ich nicht, dass das gezackte Ding in den Gleichungen ein Summenzeichen ist.

Deswegen leite ich nun die Offensivoperation "Lilly vs. Kosten- und Leistungsrechung" ein. Mein Plan ist folgender: Ich versuche meinen ausgeprägten Widerwillen, der stark an Ekel grenzt, abzulegen und dieses Fach zu mögen. Dieses Manöver soll durch das Aneignen von VERSTÄNDNIS unterstützt werden. Deshalb habe ich mir gestern in unserer tollen Stadtbücherei Buchführung für Dummies und Kosten- und Leistungsrechnung für Dummies ausgeliehen. Die Aufmachung der Bücher erweckt Sympathie und dass ist ja schon mal ein Anfang. Mein neuer IPod erweist sich als super Medium für Rechnungswesen Podcasts. Außerdem habe ich mich mit einer Kommilitonin verbündet, wir werden unserer Unverständnis mit Hilfe unserer Lerngruppen besiegen, gell Susanne!? Tschacka, wir schaffen es! Und wir werden irgendwann herausfinden, warum die Schulden im Haben stehen!

Über die Fortschritte werde ich natürlich hier live berichten.

Falls es jemanden gibt, der auf einfache Weise erklären kann, warum Schulden im Haben und Vermögen im Soll steht, her damit!

Die anderen Fächer machen mir wenig Kopfzerbrechen. Allgemeines Recht finde ich super. Sehr interessant und leicht zu verstehen. Bis jetzt habe ich alle SB`s gründlich durchgeackert und die Einsendeaufgabe fertig geschrieben. Ich lese jetzt auf Anraten der Dozentin fleißig Urteile vom Bundesarbeitsgericht und löse Fälle. Da es fast in jedem Studiengang der HFH Arbeitsrecht gibt, ist die Auswahl an Übungs- und Altklausuren riesig.

Mit Gesundheits- und Sozialrecht habe ich mich noch nicht beschäftigt, dass nehme ich nach der REW Präsenz in Angriff.

So, dann werde ich mich jetzt mal ans Werk machen. Wünscht mir Glück.

Einen schönen Sonntag und liebe Grüße,

Eure Lilly.

@Markus: Ich könnte einen smiley, der sich übergibt wirklich gut gebrauchen! Bitte!!!


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9 Kommentare


Hey, du schaffst das! Wenn man das Prinzip erst mal verstanden hat, ist das gar nicht so tragisch :)

Zum Thema "Schulden im Haben, Vermögen im Soll": das kann man so nicht sagen :) Viel mehr ist es so, dass Schulden (+ Eigenkapital) Passiva sind (Woher kommt das Geld?) und das Vermögen Aktiva (Wohin geht das Geld?).

Und in den Konten mit Soll und Haben ist es dann so, dass bei Aktiva Mehrungen im Soll stehen und Minderungen im Haben, bei den Passiva Mehrungen im Haben und Minderungen im Soll.

Im Endeffekt musst du dir merken, auf welcher Seite einer Bilanz Vermögen und Schulden stehen (das steht auch im HGB - dürft ihr doch auch benutzen, oder? Ansonsten sieht man das auch im Kontenrahmen) und dir dann merken, wenn etwas mehr wird, steht es auf derselben Seite wie in der Bilanz, wenn es weniger wird, auf der anderen Seite.

War das jetzt verständlich? Wenn man sich dieses Schema einmal gemerkt hat, ist das wirklich nicht so tragisch und man muss nicht mehr ständig überlegen, wo was hinkommt. Man muss dann nur noch aus dem Buchunssatz erkennen, ob z.B. Schulden mehr oder weniger werden.

Außerdem ist Buchführung ja gar nicht Mathe :) Buchführung ist viel logischer! Zu KLR kann ich noch nix sagen, das hab ich noch nie gemacht :)

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Markus Jung

Geschrieben

@Markus: Ich könnte einen smiley, der sich übergibt wirklich gut gebrauchen! Bitte!!!

Ne, also der kommt hier nicht ins Standard-Reportoire - musst Du dann ggf. schon aus externe Quelle einbinden. Frag mal Meike B, die hat viele gute Smiley-Quellen.

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Ich bin nämlich eine Matheidiotin..

Ich glaube, die Mathematik an sich hinter der Kosten- und Leistungsrechung ist nicht das Problem. Eher Die Logik der Kosten- und Leistungsrechung selbst.. :confused:

..War das jetzt verständlich?..

Nett erklärt. Ich verstehe trotzdem nur Bahnhof.

Da ist mir ja jede Differenzial- und Integralrechnung lieber! :laugh:

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Ich glaube, die Mathematik an sich hinter der Kosten- und Leistungsrechung ist nicht das Problem.

Das stimmt wohl, aber die meisten Menschen mit gutem Matheverständnis verstehen das Rechnungswesen auch ganz gut. Das war ja schon in der Schule so, in Mathe ein Genie, in Englisch Totalversager.

War das jetzt verständlich?

Vielen Dank für die Erklärung!! Ob ich das verstanden habe? Dafür brauche ich noch etwas Zeit. Aber ich geb mir Mühe!

Ne, also der kommt hier nicht ins Standard-Reportoire

:crying: schade.

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Wie schon erwähnt KLR und auch Rechnungswesen enthält keine Mathematik.

Was man braucht, ist das tägliche Werkzeug zum überleben. Grundrechenarten und 3-Satz

Was du brauchst ist ein Verständnis dafür, dass das was du da lernst nicht einfach willkürlich ist sondern ein in sich geschlossenes logisches System. Weder ReWe noch KLR kann man ohne Grundkenntnisse meiner Meinung nach Stück für Stück verstehen, da man erst, wenn man das komplette System im Kopf hat versteht warum man an Punkt A sich um X kümmert und warum am Punkt B dann Y rauskommt.

Lass dir Zeit und denke über das nacht - auch wenn du nicht aus der BWL-Welt kommst findest du sicher irgendwo in deiner Arbeitsumgebung die passenden Beispiele für das was was Einnahmen, Ausgaben, Aufwendungen, Kosten, Leistungen usw. sind. Damit lernt es sich als aussenstehender sicher besser, wenn man einen Industriebetrieb noch nie von innen gesehen hat.

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Ich hab schon was gelernt in den letzten drei Stunden. Nämlich das Soll und Haben nix mit dem Soll und Haben auf einem normalen Girokonto zu tun hat. Das trägt wirklich sehr stark zum Verständnis bei. In meinem tollen Dummie Buch steht, die Begriffe haben einfach keinen tieferen Sinn.

Ich habe sogar mittlerweile verstanden, was eine kalkulatorische Miete ist, nur nicht, warum zum Teufel man sowas errechnet. Wenn man keine Miete bezahlt und auch nichts vermietet, warum soll man dann so tun als ob man es täte. Wie war das nochmal mit der Logik?:confused:

Ansonsten bin ich bis jetzt sehr zufrieden mit meiner Bücherwahl, kann ich nur empfehlen!

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Ich finde deine Herangehenweise wirklich toll und gut. Ohne negative Vorurteile werdet ihr zwei (Du und Mathematik) vielleicht nochmal Freunde.

Bei meinem BWL-Studium hab ich es ähnlich gemacht. In der gymnasialen Oberstufe hatte ich auf dem Zeugnis 5en und knappe 4en. Beim Studium hab ich dann quasi nochmal von vorne angefangen und siehe da: Es hat super geklappt und ich habe die Klausuren beide mit 2,x bestanden! Also: Es kann funktionieren. Immer weiter machen!!

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was eine kalkulatorische Miete ist, nur nicht, warum zum Teufel man sowas errechnet. Wenn man keine Miete bezahlt und auch nichts vermietet, warum soll man dann so tun als ob man es täte. Wie war das nochmal mit der Logik?

Das ist sogar sehr logisch.

Hast du eine Firma und mietest die Räume, dann musst du die Kosten für die Miete auf deine Produkte aufschlagen, um kostendeckend zu arbeiten und Gewinn zu erzielen. Tust du das nicht, dann zahlst du drauf.

Hast du eine Firma und hast eigene Räume, dann haben die auch etwas gekostet. Vielleicht sind sie geerbt oder du hast sie bauen lassen, aber sie sind da. Da du keine Miete zahlst, rechnest du auch keine in deine Preise ein und hast somit einen niedrigeren Preis.

Allerdings gibt es am Markt eben auch Firmen die mieten, den Preis kalkulieren und dieser am Markt erzielbar ist - somit verschenkst du an deine Kunde das, was die Räumlichkeiten wert sind. Um das zu vermeiden kalkuliert man Dinge mit, die kalkulatorisch vorhanden sind oder aus gesetzlichen Gründen nicht als Kosten zu verbuchen sind.

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Chillie, ich merke schon, Du hast das drauf! Vielen Dank für die Erklärung, das nenne ich mal verständlich! Du eignest Dich bestimmt gut als Fernnachhilfelehrer.

Danke nochmal!

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
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      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)