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Emsiges Treiben (Werkstattbericht)

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Goewyn

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So, 2,5 Wochen also noch bis Abgabe der Projektarbeit. Immerhin, ich bin mittendrin. Nachdem das Bücherwälzen (sprich: Quellen sichten) doch noch 2-3 Tage länger gedauert hat als geplant, habe ich am Freitag mit Schreiben begonnen. Das liegt mir auch gleich viel mehr (erwähnte ich bereits, dass ich gut "Blubbern" kann? ;)) und so habe ich bis jetzt 6 Seiten geschafft, das ist von den reinen Inhaltskapiteln (also ohne Einleitung und Fazit, die mache ich ganz zum Schluss) schon fast die Hälfte. Nachteil ist, dass das unheimlich schlaucht, mehr als 1-2 Stunden am Stück sind echt schwierig, dann ist der Kopf erstmal dicht. Und wie die letzten Sonntage auch bin ich heute relativ unproduktiv, obwohl ich eigentlich die meiste Zeit hatte im Vergleich zu den letzten beiden Tagen...

Irgendwie lähmt es mich, wenn ich einen ganzen Tag Zeit habe und nicht nur einen halben. Das hat wohl was mit der Motivation zu tun: für bis zu 3 Stunden am Tag kann ich mich gut motivieren, das ist eine überschaubare Einheit. Hat man einen ganzen Tag, sagt man sich die ganze Zeit: "Eigentlich müsstest du heute so viel wie möglich schaffen, denk dran, die nächsten (Werk)Tage schaffst du wieder kaum was.". Und wenn ich an diesem Tag was anderes mache als an der Arbeit schreiben (hätte aber die Gelegenheit dazu weil ich zu Hause bin) habe ich sofort ein schlechtes Gewissen. Das demotiviert und lähmt mich irgendwie von Anfang an, so dass ich (gefühlt) viel unproduktiver bin als sonst - auf der anderen Seite mache ich aber auch nicht richtig Freizeit, sondern gehe nur so Pseudo-Beschäftigungen nach, die man sonst eigentlich gar nicht täte (wie tagsüber fernsehen). Das führt dann in der Summe zu erst recht schlechtem Gewissen, weil man weder produktiv ist noch sich entspannt, und der Tag erscheint mir irgendwie "verloren". :( Leider hilft es auch nicht, sich ein bestimmtes Zeitlimit oder ein Text-Soll für den Tag zu setzen, da ich das relativ schlecht einschätzen kann - da schafft man in der Zeit weniger als geplant oder die Textpassage dauert doch länger als gedacht.

Wie auch immer, jetzt mache ich erstmal Pause, vielleicht kann ich mich ja nachher noch mal motivieren. Ansonsten bin ich ja noch in der Zeit, den Rest müsste ich eigentlich bis nächsten Sonntag schaffen. Außerdem überlege ich, ob ich mir nicht den Freitag Urlaub nehmen, um das alles etwas zu entzerren und mir die Werktage nicht zu voll zu laden (zumal der Donnerstag wegen anderer Termine ausfällt).

Als nächstes käme dann das "Glattbügeln": drüberlesen, schöner formulieren, evtl. kürzen und ein bisschen tricksen (Seitenlimit!) und dann die erste Fassung zum Korrekturlesen geben. Dann Korrekturvorschläge durchgehen und ggf. umsetzen. Und danach wird das Dingen gebunden bzw. auf CD gebrannt und geht dann hoffentlich nicht erst am letzten Tag zur Post... :D


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1 Kommentar


HannoverKathrin

Geschrieben

Wow beschreibst mein Wochenende :) Stecke irgendwie in der selben Lage: habe gestern und heute genauso viel/wenig gelernt wie an einem Arbeitstag, dabei habe ich heute viel mehr Zeit zur Verfügung. Die freie Zeit habe ich aber auch nicht wirklich privat produktiv genutzt, sondern meine Lernpausen einfach etwas ausgeweitet und evtl. noch Kleinigkeiten im Haushalt erledigt.

Falls es dich also beruhigt, du bist in guter Gesellschaft und kein Exot (das rede ich mir nun zumindest ein :D)

Schön dass es mit der Projektarbeit so gut läuft, ich kann mich ja für so schriftliche Ausarbeitungen rein gar nicht begeistern (ja, Hauptstudium wird interessant...)

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