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Heiko_do

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Zuerst einmal: Der neue Onlinestudiengang Wirtschaftsrecht gefällt mir sehr gut. Mich mit Rechtsthemen zu befassen finde ich sehr interessant und abwechslungsreich. Aber mir fehlte etwas: Die Informatik. Bei der WINGS "gescheitert" (Naja, hingeschmissen wäre das richtige Wort dafür, hab einfach den Faden verloren und war mindestens ein Jahr im Rückstand - also war der Studiengangswechsel meiner Meinung nach das einzig richtige), wollte ich die Finger nicht von der Informatik lassen. Ich beschäftige mich zwar nicht Hauptberuflich damit, aber bei einigen Sachen hat mir mein bisheriges Programmierwissen schon sehr geholfen und auch für Anklang bei Kollegen und Führungskräften gesorgt. Deshalb "hänge" ich so an diesen Fach. Aber was machen? AKAD/HFH und Konsorten sind mir mit ca 300,- /Monat einfach zu teuer, darüber hinaus steht die Arbeit im Mittelpunkt, danach kommt für mich erst das Studium, daher kam für mich nur ein "gedrosseltes" Programm infrage. Könnte man bei den Einschlägigen Anbietern auch ein "reduziertes" Paket buchen und somit Gebühren und die Anzahl der Fächer pro Semester reduzieren, dann wäre das etwas für mich - leider macht dies kein Anbieter.

Einer allerdings macht das: Die Fernuni Hagen. Bitte berichtigt mich, wenn ich falsch liege: Aber zur Not könnte ich da auch nur ein Fach pro Semester belegen - die Studienzeit würde sich dann natürlich verlängern, aber das ist mir mittlerweile egal: Ich habe einen Job und bin nicht unbedingt auf das "Weiterkommen" per Studium angewiesen, in erster Linie mache ich das für mich, wenn dann noch was für mein berufliches weiterkommen anfällt und nützlich ist, nur gut.

Also habe ich mich "Last Minute" für Wirtschaftsinformatik bei der Fernuni Hagen eingeschrieben, "Einführung in die Wirtschaftswissenschaft" ist mein erstes und einziges Fach im WS10/11, danach gehts mit zwei Fächern pro Semester als Studiengangszweithörer weiter, neben der WINGS.

Das alles frisst mich finanziell nicht auf, es bleibt was übrig zum Leben und ich habe eine Sinnvolle "Freizeitbeschäftigung".


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4 Kommentare


Meine Güte - wenn du willst kannst du etwas von meinem Freizeitdefizit haben :)

Ich habe erst die Tage von einer FeU-Studentin gelesen, welche Einteilung sinnvoll ist. 2 Module mit Klausuren ist demnach schon harte Obergrenze für Vollzeitarbeitnehmer.

Nun bist du Vollzeitarbeitnehmer, WINGS-Studenten und FeU-Student... na wenn das mal gut geht.

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Hmm....interessant.... ich habe auch schon überlegt, mich zusätzlich noch bei Bildungswissenschaften der Fernuni Hagen einzuschreiben und dann einfach gaaaanz langsam vorzugehen. Laut Prospekt wäre das angeblich möglich! Bin jetzt echt mal gespannt wie das bei dir weitergeht.

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Viel Glück bei Wirtschaftsinformatik. Hoffentlich schaffst du das "alles" auch.

Man sieht sich in Hagen ;)

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@Raaaabi: genau so hab ich das ja auch vor. Bin jetzt nur in ein Fach eingeschrieben (Wenn ich den unterschriebenen Aufnahmeantrag und mein Abizeugnis dort eingereicht habe), und warum sollte das nicht in Zukunft so bleiben? Auch bei der WINGS muss ich nicht zwangsläufig 4 Klausure Pro Semester schreiben, auch hier kann ich im eigenen Tempo studieren - warum geht das eigentlich nicht bei anderen Anbietern? (Bei entsprechender Reduzierung der Studiengebühren)

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      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.