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Geht nicht... gibts nicht?

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chillie

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Wie heissen sie nicht alle die Motivationssprüche. Man erreicht alles was man will oder man braucht nur das richtige Ziel, dann schafft man alles. Tschakka usw.

Ich mag darüber gar nicht nachdenken. Geht nicht, gibts wohl...

Etwas, dass ich selbst erlebt und hier auch lange im Blog dokumentiert habe, macht deutlich... geht nichts gibts! Wer etwas anderes behauptet setzt den Fokus anders. Jeder der mit einer enormen Eigenmotivation auftrumpft lässt dafür hinten etwas herunterfallen.

Im besten Fall ist es Balast, dann freut man sich darüber doppelt gewonnen zu haben... man verfällt in einen "Rausch". Alles erlebt - wer es genau wissen will kann meine Beiträge im 2. Halbjahr 2008 nachlesen bzw. Anfang 2009.

Aber jeder Rausch findet ein Ende - ausgerauscht war bei mir nach VWT. Für das Fach hatte ich mich aus Ehrgeizgründen so reingesteigert, dass danach Sense war. Die Pause im Sommer war danach zu lange, seitdem ist die "automatische" Motivation weg - ich muss mich jedes mal neu fokussieren und mir konkrete Dinge vornehmen. Es geht nicht mehr von alleine.

Anfangs habe ich mich selbst an meiner Leistung berauscht, ich wollte stets schneller und besser werden - allerdings ist eben irgendwann der Punkt erreicht an dem man nur noch marginal besser wird. An Udo sieht man, dass dieses Powerlernen zu etwas führen kann, aber eben beschränkt. Darum drücke ich alle Daumen, dass es auch das letzte halbe Jahr noch so weitergeht.

Im HS2009 habe ich kräftig drücken müssen um durchzukommen, die Leistungen blieben gut aber die Motivation daraus war weg. Im FS2010 habe ich selbst dann nach und nach Leistungen abmelden müssen, aus externen Gründen. Im Sommer ging es wieder aufwärts, ich habe mich aufs Studium gefreut und in der Elternzeit war genug Luft. Es hat wieder Spaß gemacht.

Nun steh ich aber hier, zu wenig schlaf, viel Streß im Job, Mehrarbeit, der Wunsch nach Zeit mit der Familie und Rückhalt für meine Frau ... alles steht parat.

Gestern war es dann so weit ... ich sass an meinem Schreibtisch und sah den Stapel an Büchern für die geplante Hausarbeit, der nicht gelesen war. Ich sah wann ich sie zurückgeben muss. Für einige habe ich Fernleihgebühren bezahlt, aber ich komme mit der HA nicht weiter. Gleichzeitig sind noch SBs zu bearbeiten.

Nach einem langen Tag ohne vorher eine Pause gehabt zu haben, saß ich also um 21.00 Uhr am Schreibtisch... und ich war wirklich wütend auf mein Studium.

Irrsinnig, wie kann man darauf wütend sein. Aber ich war wütend darauf, dass das Studium mir meine Zeit klaut, mir meine Energie klaut und sich dort breit macht, wo ich aktuell noch etwas Luft für mich habe.

Ich kann mir nicht mehr zumuten, ich kann meiner Familie nicht mehr zumuten. Ich kann und werde aber das Studium nicht abbrechen.

Somit bleibt es mal wieder an dem b*******n Punkt hängen, an dem ich eine Planung als falsch abhaken muss. Es kann nicht funktionieren, jetzt die Klausuren zu lernen und die HA zu schreiben. Gleiches gilt für das FS2011.

Also schiebe ich die HA nach hinten und ich hoffe, dass 2 HA und 1 Dipl.Arbeit in 11 Monaten zu schaffen sind :(

Andere Lösung ist nicht in Sicht, sollte sich die Lage bis zum FS11 entspannen, kann ich noch umdisponieren... sehe aber aktuell nicht die Möglichkeit 15 oder mehr Stunden zu lernen wie Anfangs...


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16 Kommentare


Hallo, tut mir leid das zu lesen.. Entschuldige meine laienhafte Frage , kannst Du nicht einfach noch ein Semester dran hängen? Klar ist es kotzig, aber eh das Du einen Nervenzusammenbruch riskierst solltest Du drüber nachdenken. Gesundheit geht vor, denke ich. Wichtig ist doch letztendlich der Abschluss und ob nun 4 oder 4,5 Jahre who cares? . Na ja ist nicht egal, aber besser als in dem verbleibenen Jahr zusammenzubrechen. Ich denke auch eventuelle Vereinbarungen mit der Frau für einen bestimmten Zeitraum (es wäre ja überschaubar ) sind gerade mit einem kleinen Kind keine gute Idee. Abgesehen davon möchte ich mit Dir nicht tauschen....

ich habe ähnliches während meiner Technikerzeit erlebt und will und werde das kein zweites mal tun. Darum habe ich mien jetziges Studium als SLow -Variante geplant, heißt ich nehme mir von Haus aus mehr Zeit um gewisse Freiräume von Anfang an einzuplanen. (na ja ich nehme es mir mal vor)

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30.06.2012 ist Endtermin für das Diplom - bis dahin müssen alle Klausuren geschrieben und alle schriftlichen Arbeiten abgegeben sein.

Die Klausuren sind am 10.07.2011 vorbei. Langsamer studieren nutzt mir aber aktuell auch nicht, die unflexiblen Klausurtermine der HFH liegen nunmal fest. In meiner Situation bräuchte ich die Flexibilität auf eine Klausur zu lernen und diese zu schreiben wie ich kann und nicht nach Plan. Das hat Anfangs gut funktioniert, seit 1 Jahr ist es nur noch anstrengend.

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jetzt verstehe ich, dann würde ich warscheinlich versuchen irgendeine Vereinbarung mit meiner Frau zu treffen ,......

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In meiner Situation bräuchte ich die Flexibilität auf eine Klausur zu lernen und diese zu schreiben wie ich kann und nicht nach Plan. Das hat Anfangs gut funktioniert, seit 1 Jahr ist es nur noch anstrengend.

Das ist ein Vorteil an meiner Hochschule, hier kann ich Sonderklausuren legen (fast) wann immer ich will, etwas ärgert mich dabei aber, das es jedesmal noch 80€ kostet.

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In meiner Situation bräuchte ich die Flexibilität auf eine Klausur zu lernen und diese zu schreiben wie ich kann und nicht nach Plan. Das hat Anfangs gut funktioniert, seit 1 Jahr ist es nur noch anstrengend.

Vielleicht erinnerst du dich: wir hatten genau darüber mal vor einigen Jahren gesprochen (im Chat meine ich), wo ich das System der WBH als "gold wert" gepriesen habe, du aber fandest, dass der notwendige Druck fehlen würde.

Du hattest Recht - und dennoch fehlt jetzt genau dieses drucklose.

Schade, dass dein neuer Plan nicht funktioniert - aber lass mal den Kopf nciht hängen! Das wird schon "irgendwie" - ich bin mir sicher, dass du das noch gebacken kriegst!

Warum ist denn der fixe Endtermin Mitte 2012? Geht das nicht länger?

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Nach dem Wechsel auf Diplom muss ich bis dahin fertig sein, sonst habe ich die zusätzlichen Module und Kosten für die Katz aufgebracht. Nur bis dahin kann man den Dipl.Kfm. (FH) erwerben.

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wenn man einen Dinosaurier studiert, stirb der nun mal halt irgendwann aus ;)

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Wenn ich deine Beiträge lese, bin ich immer hin und hergerissen zwischen zwei Seiten.

1.) Dir geht's so scheiße damit, lass es einfach sein. Sowas kanns doch nicht sein!

2.) Zieh es durch. Beiß auf die Zähne und zieh es einfach nur durch, sooo lang ist es nicht mehr!

Die zwei Positionen wechseln sich wirklich dauernd ab.

Ich wünsche dir einfach die richtige Entscheidung - so oder so. Aber einen guten Ratschlag an dieser Stelle zu geben ist fast unmöglich.

Alles Gute!

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Markus Jung

Geschrieben

Hm, ich habe eine Weile überlegt, ob und was ich hier kommentieren bzw. antworten soll.

Ich könnte Dir raten, die notwendige Pause einzulegen. Das hast Du zum einen in der Vergangenheit schon oft getan und es hat Dir im Prinzip nicht nachhaltig weitergeholfen. Außerdem drängt die Zeit.

Ich könnte Dir auch raten, einfach durchzupowern. Doch wo keine Power mehr ist, kann man auch nicht mehr powern. Da hilft alles nichts.

Das einzige, was mir bleibt ist die Empfehlung, dass ihr irgendwie doch versucht, euch Entlastung zu besorgen. Zum Beispiel vorübergehend eine Putzhilfe, oder die Wäsche außer Haus geben. Vielleicht kann jemand gegen eine kleine Aufwandsentschädigung die Einkäufe für Euch mit erledigen usw. Ich würde jeden einzelnen Punkt überprüfen, ob er notwendig ist und wirklich von Dir erledigt werden muss.

Vielleicht kannst Du Dir auch einen Powertag pro Woche einrichten, an dem dann doch die Familie einmal zurückstecken muss und zum Beispiel mit Baby-Sitter etc. versucht wird, einmal längere Lernphasen für Dich zu ermöglichen?

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Michael Knight

Geschrieben

Ich hätte mit so einem kleinen Wesen auch nicht fernstudieren können. Dabei wäre es insbesondere die Müdigkeit, die mich daran hindern würde. Das scheint ja auch Dein Problem zu sein.

Auch wenn es bescheuert ist, ich würde wohl zum Bachelor-Konzept zurückwechseln (sofern das möglich ist) und den Gesamtzeitraum ausdehnen. Die längere Studienzeit wird Dir niemand übel nehmen, im Gegenteil, es könnte sein, dass das Ganze Unterfangen Fernstudium dadurch erheblich realistischer wirkt.

Du schreibst ja, dass Du künftig im Außendienst tätig bist ... bedeutet das Übernachtung im Hotel? Wäre das nicht vielleicht sogar eine Chance, die halbe Woche im Hotel zu studieren?

Ein Abbruch wäre sicherllich die schlechteste Entscheidung, aber das willst Du selbst ja offensichtlich auch nicht. Wie auch immer Du Dich entscheidest - ich wünsche Dir viel Erfolg.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Du schreibst nach dem 4. Semester kam bei dir der Einbruch, seit dem stockt es mit deiner Motivation. Ganz genau an diesem Punkt bin ich im Moment ja auch. Die Verzweiflung, die Wut... ich kann sie nachvollziehen. Ich habe aber aktuell das Glück, dass meine kleine Lernsessions dank dünner SB doch noch erfolgreich enden. Ich hoffe du bleibst bei deiner Einstellung das Studium nicht abzubrechen. Der Vorschlag von Michael ging mir auch durch den Kopf; ist das Diplom wirklich nötig!? Das ewige Hin und Her schadet aber nur und du hast dich bewusst nun doch für das Diplom entschieden. Mit 3 bzw. sogar 4 Semestern hast du für 5 Klausuren und 3 schriftliche Hausarbeiten ausreichend Zeit. Deine Aufteilung wie sie im Seitenblog aktuell steht erscheint mir plausibel. Ich drücke dir die Daumen und hoffe dass du durch feste Lernzeiten und der Pflicht zum Lernen zufriedenstellend vorrankommst und deine Ziele erreichst.

Durch solche Tiefphasen müssen wir uns einfach durchkämpfen.

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Gestern war es dann so weit ... ich sass an meinem Schreibtisch und sah den Stapel an Büchern für die geplante Hausarbeit, der nicht gelesen war. Ich sah wann ich sie zurückgeben muss. Für einige habe ich Fernleihgebühren bezahlt, aber ich komme mit der HA nicht weiter.

dazu fallen mir 2 Dinge ein:

du schreibst, dass du einen sehr hohen Anspruch an dich und dein Thema stellst - wieso? es gibt bestimmt auch "Standart"-Themen, über die du schreiben kannst und mit denen du auch eine gute Leistung/Note erreichen kannst.

in unserer "wissenschaftliches Arbeiten"-Veranstaltung hat uns unser Dozent gesagt, dass wir nicht auf die Idee kommen sollen, wir würden mit den Hausarbeiten irgendwelche bahnbrechenden wissenschaftlichen Durchbrüche erreichen, übrigens auch in der Diplomarbeit nicht. Sowas würde frühestens in Disserationen passieren, häufig erst in Habilitationen.

Vielleicht solltest du dir das auch mal klar machen - und vielleicht hilft dir das ja sogar...du musst nur 15-20 Seiten gut formulierte und recherchierte Seiten über ein Standart-Thema abliefern

das zweite: du planst für dieses Semester 2 Klausuren, 1 SSP-Klausur und eine HA - das ist ein ordentliches Pensum. Das du die HA nicht nebenbei abliefern kannst, liegt eigentlich auf der Hand.

ich hab es häufig so gemacht (oder mache es immer noch so), dass ich -wenn ich keine Lust zum Lernen hatte oder habe - hab ich mir einen Artikel durchgelesen oder in ein Buch geschaut, dass ich für die HA nutzen könnte. Selbst wenn ich müde oder platt bin - lesen geht immer und auch mal zwischendurch. Dabei kann ich dann entscheiden, ob genau dieses Buch oder der Artikel wirklich für die HA zu gebrauchen ist oder nicht. Bei Bedarf kann ich den Schnipsel in Citavi abspeichern. So kann ich dann irgendwann, wenn ich tatsächlich und wirklich mit der HA anfangen schon auf ordentliches Material zurückgreifen und es geht etwas schneller...vielleicht wäre auch das eine Idee für dich?

so könntest du vielleicht schon mal die vorhandenen Bücher "scannen" und sie wären nicht ganz nutzlos

ich drück dir auf jede Fall beide Daumen

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Also den Weg zurück zum Bachelor gibt es einfach nicht. Ich habe nach langem hin und her die Entscheidung getroffen und zu dieser stehe ich auch heute genau so. Gerade in der jetzigen Situation wird es immer unwahrscheinlicher, dass ich doch noch weiter machen werde wie ich es eigentlich vorhatte. Zudem will ich einfach aus persönlicher Sturheit nicht schon wieder eine Planung über den Haufen werfen.

Ich habe mich mit meiner Frau gestern lange unterhalten und wir haben viele Lösungen diskutiert und keine wirklich konkrete gefunden. Allerdings gibt es ein paar Details mit denen wir sicher etwas Entspannung ins Leben kriegen.

"Hau-Ruck-Aktionen" helfen mir nichts. Meine Motivation war von Anfang an nie konstant, es gab auch zu Bestzeiten 3Std. Tage und 3/4-Stundentage. Wenn ich durchstarten will, brauche ich ein Lernfreundliches Klima, sprich wenn mich die Motivation packt muss ich lernen können. Das kann man mit Einmalaktionen nicht hinkriegen.

Schweren Herzens habe ich 1-2 Dingen zugestimmt, bei denen mir meine Frau etwas Arbeit abnimmt. Auch wenn mein Sohn natürlich nichts dafür kann, dass ich ein Studium mache ... 2 Stunden die Woche werden so schon von der gemeinsamen Zeit weggehen. Allerdings verspreche ich mir davon mehr Lebensqualität was dem kleinen auch wieder zugute kommt, wenn ich auch mal wieder etwas lockerer bin.

Was mein HA-Thema betrifft, bin ich weit weg von einem karierten Gänseblümchen. Es soll auf einen einfachen Nutzenvergleich von RFID und Matrixcode in der Produktionslogistik hinauslaufen. Allerdings kam/komme ich nicht vorwärts. Der von der HFH vorgeschlagene Dozent hat sich bisher noch nicht gemeldet, das war irgendwie ein Wink, das ganze jetzt zu lassen. Klar ist das Pensum hoch, allerdings habe ich die UNL-SBs ja schon gelesen und zusammengefasst... sprich aktuell lerne ich nur ABR und OWR.

Ob es mir etwas bringt jetzt die 3 Klausuren zu schreiben und dann an der HA zu doktorn ist eine andere Frage, immerhin stehen 20 SBs nächstes Jahr an. Wichtig ist mir erstmal in den 2 Klausuren die direkt nacheinander kommen gut vorbereitet zu sein. Sie sind nach mehr als einem 3/4 Jahr klausurloser Zeit mein Wiedereinstieg, sie sind thematisch sehr interessant und ich möchte einfach wieder eine gute Leistung ablegen.

Bevor die die HA begrabe werde ich jetzt auf jeden Fall versuchen nochmal den Korrektor zu kontaktieren... wenn es dann in der nächsten Woche nicht weiter geht, packe ich alles zusammen und schiebe das Thema nach hinten.

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Vielleicht würde es dir helfen, feste Lernzeiten festzulegen und nicht zu Hause zu lernen. Wenn du dann nach der Lerneinheit nach Hause kommst, ist das Thema Studium nicht so präsent, du hast schon was geschafft und kannst dich dann der Familie widmen.

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Das wäre der "letzte Ausweg", der uns auch eingefallen wäre. Die Uni ist immerhin keine 5 Minuten entfernt. Wenn es so wie aktuell vorgesehen nicht klappt, versuche ich das.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 5
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link