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Wofür die Zeit "drauf" geht

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XPectIT

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Der letzte Eintrag hier ist vom Montag letzter Woche, jetzt muss ich glatt mal überlegen, das bis dahin so geschehen ist. ... ... achja, ... aber schön der Reihe nach.

Die überschwengliche Stimmung am Wochenanfang wich ganz allmählich einer latenten Hetze zum Schluss der Woche.

Dienstag, mein Stammtisch- und Elternbesuchstag, war ein Reifenwechseltag. Mein Onkel hat ne Werkstatt in seiner Garage und da wird nicht nur ein Auto auf Winterräder gesetzt, sondern um diese Zeit eins nach dem anderen. Also ist da Helfen angesagt. Denn hinfahren und sich bedienen lassen oder abhauen wenn man selbst fertig ist, gibts nicht in der Verwandtschaft.

Da fiel auf, dass die Winterräder die ich vom Autohändler bekommen habe nicht passen und die Sommerreifen auf der innenseite extrem abgefahren sind (Spur/Sturz ist wohl verstellt). Also Händler anrufen, Termin vereinbaren und am Freitagnachmittag kurze 400km fahren. ... jo, da war mein LernNachmittag am Freitag auch dahin. Kostet ja alles keine Zeit/Geld/Energie.

Samstag gabs einen Umzug einer Freundin, der von 8 - 14 Uhr ging. Heim, duschen, umziehen, essen, lernen und um 17 Uhr wieder weiter. Denn Samstagabend war ich Funktionspersonal beim Bandauftritt von Freunden.

Daheim war ich am Sonntag früh und konnte noch ca. 5 Stunden schlafen bevor ich wegen einem Badminton-Spiel in der Halle erwartet wurde ...

Sonntagmittag war dann endlich etwas ruhe drin, aber diese Zeit habe ich mit meiner Frau verbracht und die Unterlagen absichtlich liegen lassen. :rolleyes:

Soviel zum Drum-Herum, aber hier gehts ja ums Studium. (das reimt sich sogar)

Die Woche habe ich nicht so viele Minuten auf der Uhr, aber dafür konnte ich die zweite EA in Mathe beenden und wegschicken. Ich erschrak allerdings schon etwas als bereits die Kurseinheit 3 im Postfach war, die sollte frühestens in 1 Woche kommen. 5 Seiten habe ich schon hinter mir (Positiv denken, es sind ja nur 80). :cool:

Die Programmierung geht mir einfacher aus den Fingern. Da habe ich eine handbewertete Programmieraufgabe zur EA3 bereits fertig. Also das Ding wird 1x maschinell geprüft ob es die geforderte Funktion erfüllt und danach noch von Menschen gelesen ob die Kommentare und die Bezeichnungen sauber sind etc.

Genaugenommen fehlen mir zum Abschluss der EA3 noch 3 kleinere Aufgaben.

Aber diese werden noch etwas liegen bleiben, denn am Ende dieser Woche kommt Besuch aus Österreich zu uns, der bleibt 4 Tage. Da werden keine Aufgaben gelöst. Und am Mittwoch gehts nach Erfurt zur Mentorenveranstaltung von Mathe, in der Hoffnung, dass diese mir mehr bringt als die fürs Programmieren.

Sonntag war ich übrigens um 20:30 platt und bin auf dem Sofa eingerüsselt. :blushing:


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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!