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Uni Leipzig - Spanisch A1 Fernlehrgang

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Elke Pielmeier

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Wie ich im Forum schon berichtet habe, nehme ich an dem neuen Spanisch-Fernlehrgang A1 der Uni Leipzig teil und bin sowohl von der Betreuung als auch vom Lehrgang selbst mehr als angetan.

Der Lehrgang, der von Oktober 2010 bis Februar 2011läuft, beinhaltet unter anderem 4 Einsendeaufgaben, die individuell korrigiert werden.

Diese Woche haben wir also anstatt des normalen Kursmaterials (Wortschatz, Grammatik, viele interaktive Übungen) unsere Einsendeaufgabe erhalten:

"Unsere neue Identität in einem Spanischsprechenden Land".

Hier ging es vor allem darum, das bisher gelernte anzuwenden. Ob wir uns dabei komplett neu erfinden würden oder nur einige Aspekte neu, war uns überlassen. Wir hätten zwar bis 7. November Zeit, aber da mir diese Aufgabe so viel Spaß gemacht hat, habe ich sie gleich gestern komplett geschrieben:

Ich habe mich also nach Mexico - genauer gesagt, nach Acapulco "gebeamt", in den Altstadtteil (Acapulco tradicional) in ein eigenes kleines Altstadthaus mit Blick auf den Hafen und dort mein Leben, meine Familie, mein Haus, das Klima, etc. beschrieben - natürlich auf Spanisch, was ja der Sinn der Sache war.

Dadurch, dass wir den Wortschatz sehr themenkonzentriert lernen, ist es sehr schnell (innerhalb von ca. 4 Wochen) möglich, recht gut über bestimmte Themen zu schreiben oder sprechen. Es ist nur so "geflossen", was ich vom Sprachenlernen her ansonsten eigentlich NICHT kenne.

Wir erhalten dann die Aufgabe mit Anmerkungen zurück und müssen sie korrigiert dann nochmals einsenden. Da bin ich ja mal gespannt.

Jedenfalls kann ich jetzt die Vokabeln wiederholen diese Woche und mich ansonsten ausschließlich den AKAD-Unterlagen widmen.


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7 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Diese doppelte Korrekturschleife hört sich gut an. So merkt man dann, ob man sich wirklich verbessern konnte. Vielen Dank für Deinen Bericht.

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Ja, mein Eindruck ist, dass man sehr bemüht ist, dass die die Teilnehmer auch wirklich etwas lernen. Unsere Tutorin reagiert auch ansonsten immer sehr schnell auf Anfragen, etc.

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Noch eine Frage, Markus: kann ich den Blog eigentlich auch "splitten" in zwei Blogs: einen "AKAD-Seminarberichte" und "Uni Leipzig Spanisch"?

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Markus Jung

Geschrieben

Das würde ich über Kategorien machen. Auch für bereits vorhandene Blog-Beiträge kannst Du dann nachträglich noch eine Kategorie festlegen.

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HannoverKathrin

Geschrieben

In der 9. oder 10. Klasse mussten wir auf dem Gymnasium ein Referat in/auf Französisch halten. Das haben wir auch vorgeschrieben und die Lehrerin vorab korrigieren lassen. Ich habe meine Fassung div. korrigiert und immer wieder abgegeben, es war erstaunlich wie häufig trotz ihrer Korrekturhinweise etwas von mir falsch nochmal aufgeschrieben wurde. Der Lerneffekt war wirklich groß.

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Ich finde das auch ganz gut mit der Nachkorrektur. Mal sehen, noch habe ich die Korrektur nicht erhalten.

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Elke Pielmeier

Geschrieben

Jetzt ist es einmal Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen, da wir von 14 Lehreinheiten (1 Einheit pro Woche) bereits 9 hinter uns haben.

Ich bin nach wie vor von dieser Art Sprachen zu lernen, begeistert.

Jede Einheit endet mit einer Abschlußaufgabe. Die heutige war eine mündliche Aufgabe in einem Audio-Forum (http://www.voxopop.com/) zum Thema Freizeitgestaltung. Diese Woche gab es ansonsten noch 2 Gruppenaufgaben; eine davon zum Thema Extremsportarten und eine andere, in welcher man seine Freizeitaktivitäten vorstellte und Fragen zu den Beiträgen der anderen stellen sollte.

Einer der Teilnehmer hat vorgeschlagen, ob man sich nicht einmal via Skype zum Spanischtreffen verabreden könnte. Ich denke, die Gruppenarbeiten fördern die Kommunikation unter den Teilnehmern auch in dieser Hinsicht.

Ich fühle mich jedenfalls hier nach wie vor bestens betreut und gut aufgehoben.

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      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)