Das Kreuz mit dem Fernstudium

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Oh Schreck

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Colibri

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Ja der Titel passt ganz gut zu gestern. Aber von vorne...

Im neuen OSZ gibt es ja mittlerweile eine ganz tolle Anzeige die einem sagt, wieviel Prozent man von seinen bereits erhaltenen Heften bearbeitet hat. Ich war ja fast schon stolz, dass dies bei mir immerhin 43% waren :blushing: Doch plötzlich stand abends dort nur noch eine 39 :scared: Beim nachrechnen wann die letzte Lieferung war wurde mir schon Angst und Bange. Im Chat unserer privaten ILS-Seite wurde ich dann beruhigt, das würde ja eh nie stimmen.

Tja, was soll ich sagen...ich hatte doch Recht. Gestern um kurz nach 16 Uhr klingelte der Postbote und brachte mir ein neues Päckchen. Damit wären das jetzt schon 3 Stück die hier in der Ecke liegen. Naja ohne LK's kommen noch 3 Stück und dann hat der Schreck erstmal ein Ende.

Immerhin konnte ich letzte Woche das 4. Studienvierteljahr abhaken als ich meine zweite Spanisch-EA abgeschickt habe. Bin schon gespannt was das wird. Hab mir dann auch schon die Vokabeln für die nächste Lección auf Karten geschrieben. Habe auf dem Heimweg von einer Freundin die ich besucht hatte auch "A Christmas Carol" fertig gelesen bekommen und muss jetzt noch das Heft dazu machen. Das werde ich dann wohl im Geschäft nächste Woche machen. Weiter sitz ich im Moment an MatS 17 und quäle mich durch die Trigonometrie. Knapp über die Hälfte des Heftes hab ich schon. Ich komm ziemlich langsam voran, arbeite aber auch sehr viel mit der Mathe-CD, dem Internet und einem weiteren Mathebuch. Damit klappt das ganz gut. In den Buch sind auch viele Übungen, da werd ich auch sicher noch einige machen bevor ich die EA mache.

Dann fangen hier am 18.11. die Buchwochen an und diesmal ist wirklich viel dabei was ich mir anhören möchte. Gastland ist dieses Jahr Irland :thumbup: Da werd ich dann auch eine Lesung auf Englisch hören, mal schauen wieviel ich versteh. :rolleyes: Das hält dann aber natürlich auch wieder etwas vom lernen ab, aber man sollte sich ja auch mal was gönnen :rolleyes:

Ich warte auch immernoch auf meine Deutsch-EA. Die ist seit dem 15.10. unterwegs zum korrigieren. So langsam könnte sie echt mal eintrudeln. Wobei...will ich das wirklich?! Das war auch so ein kleines Glücksspiel. Naja, wir werden sehen. 2 EA's sind unterwegs zur Benotung und auch meine Motivation kehrt langsam wieder zurück, vielleicht stell ich ihr noch ein wenig Schokolade hin damit sie nicht gleich wieder geht.:lol:


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      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
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      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!