Aus dem Leben einer Fernstudentin

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Mit ein paar Schritten zum Diplom

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HannoverKathrin

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Dieser Titel lässt im Rahmen eines Fernstudienforums natürlich vermuten, dass ich vom akademischen Grad spreche. Letztendlich meine ich aber schlichtweg einfach meine Tanzprüfung :lol:

Da ich in meiner früheren Jugendkurshistorie nie die zu den Kursen gehörenden Abzeichen getanzt habe, kam mir im Sommer mal wieder der flüchtige Gedanke, dass ich das eigentlich mal nachholen könnte. Nachdem ich dann vor 1,5 Wochen im Quartalsprogramm gelesen habe, dass am 14.11. der Diplomtag ist, habe ich mich spontan hierfür angemeldet. Sonntag habe ich somit 2 Stunden in der Tanzschule gehockt und meine Bronze- und Silber-Prüfung im normalen Gesellschaftstanz abgelegt. Mit Erfolg - wie ihr im Foto-Anhang erkennen könnt :) Die Nadeln zeigen ein tanzendes Paar mit den Initialien des CreaDance. Nächstes Jahr soll dann Gold folgen.

Das war aber auch schon der schillernde Teil meines Berichtes.

Do./Fr. habe ich mir Frei geommen gehabt und mehr oder weniger fleissig UNF gepaukt. Natürlich kam das Fernstudiensyndrom "zwanghafter Wohnungsputz" auch nicht zu kurz :rolleyes:

Ich muss jedoch zugeben, dass ich diese 2-Tage-Frei-Vorgehensweise nicht wiederholen werde.

Für WPR klappte das so sehr gut. Ich habe nicht direkt vor der Klausur frei gehabt und so mich psycholisch nicht rausreden können "ich lerne dann wenn ich frei hab". Die Tage vor der Klausur habe ich dann lieber immer früh Feierabend gemacht und somit auch stärker genutzt als gewohnt. Mit dem guten Gefühl, bereits viel getan zu haben!

Dieses Mal kam mir der Stoff aber am Freitag schon gewaltig aus den Ohren raus. Normalerweise habe ich die Materie erst 1 oder 2 Tage vorher satt, nun aber schon so früh! Am Samstag kam dann das schlechte Gewissen, aber letztendlich habe ich auch nicht mehr als Freitag gelernt. Dann der Sonntag: sogar gar nicht. Also zufrieden bin ich nicht. Bei solchen Auswendiglern-Modulen werde ich wohl zukünftig lieber in Einzeltagen frei nehmen. Wenn ich überhaupt nochmal Urlaub extra fürs Lernen nehmen sollte. So 4 Tage am Stück sind defintiv zu viel.

Meine 30 Seiten Zusammenfassung sind voll mit vielen detailerten Infos. Zuerst dachte ich mein Gehirn saugt alles auf, aber schon bald merkte ich dass es einfach viel zu viel ist und ich es mir doch nicht so gut merken kann. Es scheint fast so, als wenn ich für jeden neuen Satz, einen Alten vergesse.

Diese Einstellung erscheint nun noch positiv im Vergleich zu dem, was ich seit 17:15 Uhr denke. Dazu im nächsten Blogbeitrag mehr...


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      Forensiker
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.