WiIng an der HFH

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Neuer Job ja/nein

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Meike B

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Ist das Leben schwierig.... :001_unsure:

Seit einigen Wochen stehe ich in Verhandlungen mit einem neuen Arbeitgeber. Jetzt ist man sich einig und ich fange an zu zweifeln....

Ist:

  • Arbeitgeber ist in der Branche bekannt und hat einen sehr guten Ruf
  • bin bei Kollegen und Kunden beliebt (mit den üblichen Ausnahmen, versteht sich)
  • habe mir meinen eigenen Aufgabenbereich geschaffen (Aufgaben gesucht und verteidigt)
  • kaum oder eher keine Aufstiegsmöglichkeiten da flache Hierarchie
  • geistige Weiterbildung beschränkt sich auf das Lernen neuer Softwareversionen oder ab und zu auch mal neuer Programme
  • theoretisch unkündbar da Betriebsrat
  • Seit einem Jahr Motivationstief da mir die Tätigkeit keine neuen Herausforderungen bietet
  • Dienstreisen beschränken sich auf DACH

Neu:

  • internationales Unternehmen (Sitz in USA)
  • sehr gute Aufstiegschancen
  • Karriere Wünsche werden unterstützt: Der direkte Vorgesetzte heißt "careermanager"
  • ich kenne viele der neuen Kollegen bereits (sowohl die netten, wie auch die, denen man besser aus dem Weg geht)
  • brauche kaum eingearbeitet werden, da das Unternehmen die Software herstellt die meine jetzige Firma vertreibt
  • strengere Trennung der einzelnen Geschäftsbereichen, kann nicht mehr auf allen Hochzeiten tanzen (oder nur noch schwierig)
  • etwas ungünstigere Firmenwagenregelung
  • etwas mehr Einkommen
  • Dienstreisen auch ins Ausland (z.T. Weltweit)

Soweit hört sich der neue Job ja wirklich gut an.

Mein Geschäftsführer wurde der Form halber gefragt, ob etwas dagegen spricht wenn ich wechsle.

Ich hatte damit gerechnet, daß er es vielleicht nicht toll findet, aber letzten Endes nichts dagegen einzuwenden hat.

Jetzt hat er mich heute angerufen und seine sehr große Überraschung über meinen Wunsch zu wechseln kundgetan. Er habe meinem technische Geschäftsleiter bescheid gesagt und man möchte sich am Montag mit mir unterhalten.

Nun macht sich bei mir so etwas wie ein schlechtes Gewissen breit. Ich hätte nicht gedacht, daß man meine Person so sehr wahrgenommen hat, daß ein Weggang nun solche Wellen schlägt.

Ein echtes Gegenangebot kann man mir nicht machen, da die Tatsache mit der Karriere leider bleibt. Ich könnte vielleicht irgendwelche "wichtigeren" Aufgaben übernehmen, aber letzten Endes bleibt es die gleiche Tretmühle mit etwas mehr Geld und vielleicht einem anderen Titel.

Aber trotz allem arbeite ich an und für sich ganz gerne bei dieser Firma.

Es wäre wirklich leichter, wenn man auf mich wütend wäre und mich einfach "vom Hof jagen würde".


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16 Kommentare


Hm... Ok, das ist jetzt vielleicht eine doofe Situation. Aber deine Entscheidung hast du doch schon getroffen. Zumindest klingt es so. Böse ist dir bestimmt niemand. Aber ich kann mir vorstellen wie du dich fühlst. :D

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Habe gerade mein neues Einkommen erfahren.

Das dumme Gefühl hat sich dabei schlagartig reduziert.

Man ist halt doch käuflich :blush:

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Dann wäre es doch jetzt ein feiner Zug, dein Stipendium an "Bedürftige" weiterzureichen ... ;)

Ich bewerbe mich hiermit offiziell um die Vergabe .... :rolleyes::lol:

Spaß beiseite, egal wie du dich entscheidest, viel Erfolg !!

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Kein Grund zu erröten. Ist doch toll, wenn sich die Probleme so lösen. *lol*

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Alles Gute hat sein schlechtes ... die Motivation für das Studium wird in der Anfangszeit des neuen Jobs sicher eher Richtung Arbeit tendieren. Als Fernstudent muss man solche Dinge immer mit beachten (egal ob sie entscheidungsrelevant sind oder nicht).

Viel Erfolg (mit dem neuen Job ... die Tendenz springt einen ja aus dem Text nur so an ;) )

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Ja, man muß sich am Anfang schon daran erinnern, dass da ja noch so komische SBs zu Hause rumliegen ;)

Wobei, wie bereits erwähnt, nicht wirklich eine Umgewöhnung/Einarbeitung stattfindet. Aber man muß erstmal die neuen Strukturen beschnuppern und die Kollegen kennenlernen. Wobei ich ja relativ wenig im Büro arbeiten werde.

Jetzt kommen aber doch noch Punkte, die mich wieder nachdenken lassen:

Habe vorhin mit meinem direkten Vorgesetzten telefoniert und leider mußte ich ihm jetzt schon reinen Wein einschenken, da er sonst einem Kunden zusagen gemacht hätte, die er mit meiner Kündigung nicht mehr halten kann.

Daher weiß ich, daß in unserer Firma eine Umstrukturierung stattfindet in der geplant ist, mir eine Stelle zu geben, die der neuen nicht ganz unähnlich ist. Da das alles aber noch in der Planungsphase ist, hatte man mir noch nichts gesagt...

Ganz großes Kino...hätten die nicht vielleicht mit mir als Hauptbestandteil der Pläne auch mal reden können...:blink:

Aber nun weiß ich wenigstens was mich bei dem Gespräch am Montag erwartet.

Und nachdem ich gerade nochmals mit meinem Mann alle Optionen durchgekaut habe kenne ich auch schon meine Antwort für Montag.

Selbst wenn das Einkommen noch weiter erhöht würde, werde ich wohl den neuen Job vorziehen. Denn auch bei einer neu geschaffenen verantwortungsvollen Position bleibt das Problem der flachen Hierarchie. Es stört mich einfach, daß ich das Ende der Fahnenstange nicht nur sehe, sonder schon anfassen kann.

Oder bin ich da zu anspruchsvoll :confused:

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na ja, du hast die wichtigen Kriterien doch schon aufgezählt....vergib doch mal Punkte, wieviel dir was wert ist.

welche Karriere-Möglichketen hättest du denn konkret? welche Möglichkeiten würden sich damit für dich ergeben? höheres Einkommen, interessantere Tätigkeiten, neue Herausforderungen, mehr Verantwortung, mehr Reisen, höherer Status.... und welche Nachteile würden sich für dich aus deiner neuen Tätigkeit ergeben?

was ist dir das "Tanzen auf allen Hochzeiten" wert? könnte dir dein jetziger AG zumindest einen Teil der o. g. Dinge auch bieten (das mit dem höheren Einkommen scheint ja schon klar zu sein...)?

und letztendlich: was sagt dein Bauch?

viel Erfolg bei deiner Entscheidung...

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Puhhhhhh....

Wenn ich mir die Antwort von Dadi so durchlese, ist das eigentlich schon die Lösung, denn der neue Job bietet eigentlich genau das:

"...höheres Einkommen, interessantere Tätigkeiten, neue Herausforderungen, mehr Verantwortung, mehr Reisen, höherer Status..."

Nachteile: Mal wieder sechs Monate Probezeit, das eingerostete Englisch aufpolieren müssen, mehr Druck (ist aber auch ein Vorteil), nicht mehr ganz so familiär, weil ca. 5.000 Kollegen weltweit.

Das auf allen Hochzeiten tanzen ist an und für sich gar nicht so wichtig. Das war bisher der einzige Weg, den Job immer noch recht abwechslungsreich zu gestalten. Meine jetzige Firma hat mir da wirklich viele Freiheiten gelassen, daß werde ich schon vermissen.

Aber wenn die Entwicklung in der neuen Firma wirklich so läuft wie geplant/versprochen habe ich das gar nicht mehr nötig.

Es ist halt schon schwer zu kündigen, wenn man sich an und für sich in der Firma wohlfühlt und "nur" weiterkommen möchte.

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Man kann eben nicht alles auf einmal haben.

Der Schritt im jetzigen Unternehmen ist doch eigentlich IMMER kleiner, als der zu einem externen. Mir ging es aktuell genau so - zwar hat es sich für mich finanziell, hinsichtlich der Nebenbedingungen, der Freiheiten usw. gelohnt, allerdings würde so ein Job extern sicher besser dotiert besetzt.

Allerdings ist eben Geld nur ein Hygienefaktor und füllt einen nicht aus, wichtig sind ja andere Dinge wie Kollegen, Umfeld und Selbstverwirklichung.

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Eben, daß ist ja auch der Grund, warum ein höheres Angebot mich nicht mehr umstimmen kann. Der neue Job bringt schon um einiges mehr ein, aber noch mehr Geld bei der alten Firma würde halt andere Faktoren nicht erfüllen. Und ich finde wenn man einen Job nur noch wegen des Geldes macht, hat man den falschen Job.

Und gerade die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind mir sehr wichtig. Ich glaube sonst würde man ja auch nicht nebenbei noch studieren...

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tja - dann ist die Entscheidung doch schon getroffen, oder?

Allerdings ist eben Geld nur ein Hygienefaktor und füllt einen nicht aus, wichtig sind ja andere Dinge wie Kollegen, Umfeld und Selbstverwirklichung.

Und gerade die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind mir sehr wichtig.

da stimme ich euch absolut zu - diese Dinge sind letztlich mehr Wert als Geld....ich würde noch ein gutes Betriebsklima und eine angehme Unternehmenskultur hinzufügen.

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...Und gerade die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind mir sehr wichtig. Ich glaube sonst würde man ja auch nicht nebenbei noch studieren...
Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass du das Studium aufgibst weil du dann diese Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Beruf hast, oder?

Viel Erfolg mit der neuen Stelle, ob in der alten oder der neuen Firma.

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Nein, daß Studium will ich natürlich weitermachen. Auch wenn die Bedingungen hierfür nicht wirklich besser werden. Aber eine Präsenz am Freitag Abend zu verpassen ist für mich noch ein kalkulierbares Risiko.

Gutes Betriebsklima ist auch wieder relativ: Alle Kollegen weichgespült muß ich auch nicht haben.

Da das Unternehmen schon karriereorientiert ist, sollte man schon wissen wo die eigenen Ellenbogen sitzen wenn man weiterkommen möchte, denn da sind ja auch noch andere die das gleiche vorhaben.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Was ist denn genau dein Ziel? Also die Fahnenstange zu sehen ist in deinen Augen nicht gut?! Das ist ja eher ungewöhnlich. Planst du in Richtung Geschäftsführung zu enden oder Stellvertretung?

Die Entscheidung ist ja mittlerweile gefallen und auch sicherlich eine gute Entscheidung, aber das würde mich ja nun doch noch interessieren :)

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Genau das mit der GF ist jetzt das Problem. Es gibt nur eine sehr flache Hierarchie.

Ich - mein direkter Vorgesetzter - Geschäftsführer

Es gäbe noch die Möglichkeit einen Schritt zur Seite und nach oben zu machen, aber dann ist eben Schluß. Das meinte ich mit "nicht nur sehen, sondern schon anfassen können".

Mein bisheriges Berufsleben hat mir gezeigt, daß ich ab und zu eine Veränderung brauche, neue Aufgaben, mehr Verantwortung, was auch immer. Auf jeden Fall habe ich noch nicht daß Gefühl angekommen zu sein.

Bei der neuen Firma kann ich noch eine ganze Weile nach oben, aber auch mal zur Seite wandern. Somit sind Veränderungen vorprogrammiert.

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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker