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Dreierlei

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chillie

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Soetwas gab es in meinem Blog noch nie... Premiere hier bei meinem ersten "Dreierlei-Blog"

Nicht nur um Speicherplatz und Traffic zu sparen, nein aus ganz praktischen Gründen heute 3 Themen in einem Blog.

  1. Heute war Klausur und ich ging hin
  2. 450 Blogbeiträge - mal wieder eine runde Zahl
  3. Bloggeburtstag - 3 Jahre "weiter mit Bildung"

Wie Ihr seht gibt es einiges zu bloggen und zu "feiern".

Heute war Klausur und ich ging hin

Die lange Zeit des Wartens war heute vorüber. Nach mehr als 10 Monaten klausurfreier Zeit, nach mehreren Tiefpunkten und viel Tohuwabohu in meinem Leben war es nun wieder so weit... ich kam für eine Klausur in das schöne SZ in Nürnberg. Aber eines nach dem anderen.

Die letzten Tage waren geprägt von einem - Unsicherheit. So unsicher war ich bestimmt seit Anbeginn des Studiums nicht mehr gewesen. Wenig Zeit, viel Ablenkung und eine falsch geplante Vorbereitung haben mich hier eindeutig vor Schwierigkeiten gestellt. Zudem habe ich hier zu einem Ausnahmefall gegriffen, Urlaub direkt vor der Klausur.

Gestern den Tag über und heute zusammen habe ich nochmals fast 5 Stunden aufgebracht um einfach sicher zu werden. So richtig hat es nicht geklappt, denn heute Morgen war ich so aufgeregt wie lange nicht mehr. Zudem war es eine der Klausuren die um 11:30 Uhr starten (WARUM HFH??? WARUM???). Im SZ angekommen "meditierte" ich noch ein wenig. Als dann die Klausur auf dem Tisch lag war die Ruhe aber vorbei.

Ich war diesmal eindeutig nicht so gut vorbereitet wie sonst. "Früher" wusste ich, dass ich nicht hätte mehr machen können... nun war das Gefühl da, dass noch etwas gegangen werde (leider hat mein Gefühl aber keine Ahnung, wie ich soetwas anstellen soll :cool: ). Darum habe ich auch bei keiner Frage laut gejubelt und beim zu lösenden Fall etwas geschluckt.

Die 70 Punkte aus Wissensfragen verteilten sich auf 30 Punkte die ich 100%-sicher beantworten konnte. Die anderen auf die Bereiche ich denen ich so gar nicht sicher war. Nachdem ich aber in mich ging, konnte ich für alle 7 Fragen eine Antwort herauskitzeln. Mit viel Glück habe ich also damit ggf. schon fast 50 Punkte sicher.

Der Fall für 30 Punkte war mir persönlich etwas suspekt. So richtig warm wurde ich damit nicht, denn ich hatte mich richtig gut auf das Widerspruchsverfahren eines Verwaltungsaktes vorbereitet... behandelt wurde aber die danach folgende Klage. Also... tief Luft holen ... Mut fassen ... alles im Hirn zusammenkramen was einen einfällt und ... schreiben, schreiben, schreiben!

5,5 Seiten später hatte ich jede erdenkliche Vorschrift und Regelung die mir dazu einfällt abgeprüft und verargumentiert. Genug Stoff um hier und da Punkte abstauben zu können. Damit hatte ich 90 der 120 Minuten ausgenutzt... ohne die Klausur nochmals gegenzulesen (mutig, ich weiss) habe ich sie dann abgegeben, denn ich war einfach leer im Hirn. Besonders der Fall wäre unmöglich zu korrigieren gewesen, dann lieber auf das Bauchgefühl vertrauen... beim Schreiben war ich ganz zufrieden, warum also das ganze ggf. gefährden.

Somit habe ich sicher bestanden. Ob ich eine eher schlechte Note für das Abschlusszeugnis kassiert habe oder ob es doch gut ausgeht vermag ich nicht zu sagen und interessiert mich auch momentan nicht. Ich habe auf jeden Fall die Sachen schon weggepackt und das Thema abgeschlossen. Nun geht es weiter... nächste Woche ABR!

450 Blogbeiträge - mal wieder eine runde Zahl

Dadurch kommen wir gleich zu Punkt 2 ... es steht mal wieder eine runde Bloganzahl an. In den letzten Monaten habe ich mal wenig und mal unregelmässig geschrieben, inzwischen hat es sich wieder eingependelt.

Aber bei den Überlegungen wo so bisher die hohen runden Zahlen standen, bin ich zum grübeln gekommen. Sicherlich werde ich ganz knapp die 500 voll machen. Am tollsten wäre es natürlich, wenn die Abgabe der Hausarbeit mit der 500 zusammenfallen würde. Aber selbst wenn, auch hier im Blog ist eine Ende absehbar. nochmals 100 Blogbeiträge sollten eigentlich nicht mehr zusammenkommen. Aber gucken wir mal... es bleibt ja bei mir weiterhin spannend ;)

Bloggeburtstag - 3 Jahre "weiter mit Bildung"

Zusammen mit der ersten Klausur seit langer Zeit und dem 450sten Blogbeiträg fällt heute am 20.11. mein 3. Bloggeburtstag.

Ganz ehrlich, ich habe meinem Blog keinen Kuchen gebacken und ein Geschenk habe ich auch nicht vorbereitet. Aber man kann sich ja bei einem Geburtstagskind auch anders erkenntlich zeigen. Nämlich in dem man sich beim Geburtstagskind dafür bedankt, dass es da ist. Schön, liebes Blog, dass es Dich gibt. Was wäre ich nur ohne Dich und was wäre mein Studium ohne Dich?

Fragen die sich mir schon gar nicht mehr stellen, da es einfach eine Einheit ist. Mein Studium und mein Blog leben symbiotisch miteinander. Auch wenn es immer mal wieder um ganz andere Dinge geht, in jedem Beitrag steckt der Geist des Fernstudiums.

Das eigene Studium der Öffentlichkeit Preiszugeben, dies auch noch über die gesamte Laufzeit ist ein eigenes kleines Projekt. Klar... wie jeder Blogautor, so orientiere auch ich mich an bestimmten Kriterien wie ein Blogbeitrag aussehen muss, wie oft man bloggen muss, welche Inhalte man bietet, welchen Stil man schreibt und wie man versucht Leser über eine längere Laufzeit zu binden.

Das bloggen, des Fernstudiums wegen ist eigentlich schon lange vorbei... die Symbiose wirkt auch andersherum. Denn ich blogge auch des Bloggens wegen. Ich habe ein Blog also fülle ich es. Natürlich passiert nicht immer aufregendes, aber es passiert immer irgendetwas. Klar filtert man aus o.g. Gründen, trotzdem habe ich aber die 3 Jahre immer wieder versucht auch das Studium möglichst realitätsnah darzustellen. Das ist eine Gratwanderung, keine Frage... denn immer nur zu bloggen dass man gerade 10 Seite XYZ gelernt hat oder dass man 1 Absatz in einer Hausarbeit getippt hat, ist nicht auf die lange Dauer interessant.

Nur die "spektakulären" Teile hervorzuheben ist nicht authentisch.

Im Gegensatz zum 550sten Blogbeitrag, den ich hier nicht mehr (zum Thema HFH? ;) ) schreiben möchte, kann ich aber sicher sein, dass ich den 4. Bloggeburtstag hier noch präsentieren kann. So lange ich essen, schlafen und leben muss und will werde ich in 1 Jahr noch nicht fertig sein... aber nahe dran.

Da das Blog, bis dahin das gesamte Studium begleitet hat, schließt sich mit jedem Tag und jeder Leistung auch das "Projekt" ... darum ist es schön, das Blog wachsen und gedeihen zu sehen.

Also liebes Blog, auf ein schönes neues Jahr für uns beide. Viel Gesundheit und gute Ideen... viele Erfolge, viele Mitleser und viel Rückmeldung. Lass' es Dir gut gehen!


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11 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Herzlichen Glückwunsch, lieber chillie, zu Punkt 1, 2, und 3. Schön, dass ihr beide, Du und Dein Blog, hier seid :)

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"Ich blogge also bin ich" oder "Ich blogge also studiere ich"... oder auch andersherum :o) Glückwunsch auch von mir!

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Happy birthday an das Blog! 450 Beiträge sind eine runde Sache und eine stolze Summe. Langweilig waren die Beiträge nie, halt immer aus dem Leben. Manchmal ist es das Alltägliche, das uns interessiert, weil es uns berührt.

Lieber Chillie, ich bin gespannt auf die nächsten 100 Beiträge und auf die Hausarbeit, die kommen wird. ;)

Alles Gute weiterhin,

Zippy

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Ich gratuliere dem Blog, dass es so lange mit dir ausgehalten hat. ;)

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3-facher Glückwunsch auch von mir. Ich bin gespannt, ob wir den 600. Eintrag hier lesen können: Chillie mit steiler Karriere, 2. Kind, viel Freizeit (die du dann als Moderator der FI.DE-Alumnigruppe hier verbringst) und viel Geld (wg steiler Karriere und Wegfall Studienkosten :rolleyes: ).

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auch von mir herzlichen Glückwunsch in allen drei Fällen....und alles Gute für den Rest des (HSH-Studium-)Weges.

vielleicht kommt ja der 550. Beitrag mit dem Thema "also jetzt doch ein Master":lol:

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Na denn dreifachen Glückwunsch auch von mir, freue mich für dich, das es wieder weiter geht bei dir. Wir werden das Ding schon noch alle stemmen ;)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Eigentlich war ich hier online gekommen um selbst meinen Blogbeitrag zu schreiben, aber ich glaub dafür hast du mir nun den Wind aus den Segeln genommen.

Nichtsdestotrotz aber natürlich auch von mir; meine herzlichsten Glückwünsche für alle 3 Erlebnisse!

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Es ist mir jetzt erst so richtig bewusst geworden 450 Blogs in 3 Jahren .. ich schreibe auch nicht gerade wenig komme aber in einem ähnlichen Zeitraum grade mal auf 150.

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2,88 Einträge die Woche, ja ich weiss... wobei das inzwischen deutlich weniger geworden ist :)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Es gab aber auch Phasen in denen gab es nicht mal jede Woche EINEN ;)

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link