WiIng an der HFH

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WMT = Angst

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Meike B

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Hätte nie gedacht, dass ich mal mit dem Gedanken spiele mich wieder von einer Klausur abzumelden.

Im Sommer noch vor dem Erhalt der Studienbriefe mit dem Auffreischen der Mathekenntnisse begonnen. Dabei dann sehr schnell gemerkt, dass ich mich sogar im Techniker irgendwie vor den wirklich interessanten Themen erfolgreich gedrückt habe. Das mag sich jetzt bescheuert anhören, aber wegen TEM habe ich keine Bedenken.

Ich bekomme einfach die ganzen Regeln nicht mehr in meinen Schädel hinein. Solange ich die Übungsaufgaben passend zu dem jeweiligen Thema mache ist ja noch alles in Ordnung. Oft stellt sich mir zwar die Frage: "Warum ist mein Weg denn jetzt nicht richtig?" Aber auch hier hilft einfach nur üben, üben, üben.

Als viel schlimmer empfinde ich momentan die Tatsache, dass ich diese Dinge nicht selbstständig in anderen Zusammenhängen anwenden kann.

Werde ich es wohl schaffen bis zum 22.01. die gesamte Oberstufenmathemathik in meinen Schädel zu bekommen? Wohl kaum...

Melde ich mich jetzt aber wieder ab, werde ich mich (wie in den vergangenen Monaten) wieder auf die anderen Fächer stürzen und das unangenehme Thema Mathe vor mir her schieben. Und dann kann ich das Geld für das Studium auch gleich sinnvoller (spassbringender) unter die Leute bringen.

Also werde ich einfach bis zum 22.01. Mathe lernen, durch die Prüfung rasseln, es aber als Erfahrung für den zweiten Versuch werten. Ist ja "nur" eine SL


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15 Kommentare


ich kann dein Unbehagen absolut nachvollziehen - mir ging's genau so...

du hast recht: da hilft nur üben, üben, üben, üben und nochmals üben. Und WMT ist das Fach, wo das Üben mit Altklausuren noch am meisten bringt. Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen - du schaffst das!

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Wenn Du mit Altklausuren übst, dann würde ich thematisch vorgehen. Also nicht eine Altklausur nach der anderen, sondern im ersten Lernblock Vektorenrechnung und in einem anderen Kurvendiskussion.

Ich drück Dir fest die Daumen.

LG, Inés

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Ich würde nur antreten wenn es wirklich Sinn macht. Vielleicht brauchst Du wirklich die Zeit, um das volle Programm in deinen Kopf zu bekommen. Zum letztmöglichen Abmeldetermin sollten keine Wissenslücken mehr da sein, dann 14 Tage nur noch üben. Jede freie Minute nutzen - an jedem Ort. Und sei es nur Lösungswege nachzuvollziehen. In diesen letzten 14 Tagen sollte nichts Neues mehr dazu kommen - nur noch die kleinen Aha-Effekte.

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Da es sich um eine Studienleistung handelt, würde ich auf alle Fälle schreiben. Schlimmstenfalls fällst du durch, aber das hat ja keine weiteren Konsequenzen.

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Ich würde mich auch nicht abmelden. Ist doch "nur" eine SL. Und bis zum 22.01.2011 sind noch 4 Wochen Zeit! Das ist zu schaffen! Selbst wenn du durchfallen solltest, dann fängst du nächstes Semester beim Wiederholen nicht bei Null an...

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4 Wochen und Mathe ist machbar, darum würde ich auch niemals im Leben versuchen mich mit anderen Leistungen abzumelden.

Es ist zwar "nur" eine SL, aber Du darfst eines nicht vergessen. Das Studium an der HFH ist nicht endlos flexibel. Je mehr Leistungen verschiedener Semester Du handhaben musst um so komplizierter wird es um so weniger Zeit hast du. Wenn du dann mal 3 Wochen hintereinander 3 Klausuren hättest wirst du ggf. auch wieder schieben usw.

Auch wenn es verlockt, ich würde immer (!) auf bestehen lernen und keine anderen Fächer (die noch 2 oder mehr Monate Zeit haben) bearbeiten.

Dieser Fluchtreflex hilft nicht.

Der Tipp ist hier schon gefallen. Altklausuren splitten und dann ggf. den SB nochmals zu rate ziehen. 4 Wochen vor WMT hatte ich auch Panik ohne Ende. Am Prüfungstag selbst ging es dann locker flockig. Auch wenn es nur BWL-Mathe war, in 4 Wochen wird man sicherer.

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Falls es dir hilft, mir gehts im Moment ganz genauso. Finanzmathematik ist nicht so sehr das Problem, damit besteht man aber auch keine Klausur mehr. Abmelden werde ich mich aber nicht, wenn wir jetzt die nächsten vier Wochen durchziehen, dann klappt das (positiv denken, schwierig). Vor allem auch, weil die nächste Mathe SL am 02.07.11 geschrieben wird und an diesem Datum auch die WIG PL, die ich eigentlich schreiben wollte. Zusammengefasst sage ich: "Wir schaffen das!!!"

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Wasserfall, Du machst mir noch mehr Angst - keine Wissenslücken :scared:

Ich hätte damals in der 11. Klasse halt doch im MAthe LK bleiben sollen und nicht gegen Bio tauschen. Auf meine damalige Frage, wfür man das alles denn brauche kam die Antwort: "Na, ja, dass was wir gerade machen braucht man eigentlich nur wirklich, wenn man Maschinenbau oder Mathematik studieren möchte." Damals war Maschinenbau nicht in meiner Planung enthalten... :blink:

Nein, abmelden werde ich mich nicht mehr. ich muß ja schon WFT nachholen, weil ich krank war. Ich hoffe nur, daß mein Widerspruch bei BUJ Erfolg hat, damit ich die SL nicht noch mal schreiben muß.

Im 3. und 4. Semster habe ich ja wieder ein wenig Luft, weil mir KON und FER anerkannt wurden.

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Wasserfall, Du machst mir noch mehr Angst - keine Wissenslücken
Ooooh, das will ich auf keinen Fall! Zugegeben, ich habe das mit der "SL" überlesen :blushing: und war von einer "PL" ausgegangen. PL-Versuche in einem "Hauptfach" auf gut Glück würde ich unterlassen. Aber nur eine SL :thumbup: : Antreten und Bestehen :rolleyes:!

Also nochmals zu den Wissenslücken, damit meine ich folgendes. Man sollte den Sinn und Zweck aller(!) Themenblöcke und die Anwendung der Methodiken verstanden haben. Wenn man so vorbereitet die letzten 14 Tage zum Üben verwendet, werden währenddessen noch viele Details klar.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Sieh nicht so schwarz, nun heißt es hinsetzen und büffeln. In 4 Wochen bist du fit und wirst gar nicht verstehen was Ende Dezember mit dir los war ;)

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ich hab so gelernt, dass ich die Altklausuren durchgegangen bin, durch das Rechnen meine Fehler/Lücken bemerkt habe, versucht habe die zu schließen, und weitergerechnet habe usw.

irgendwann hab ich dann zu meinem größten Erstaunen gemerkt, dass ich's kann (kein Witz) - ich hab die Aufgaben flüssig durchgerechnet und keine Fehler mehr gemacht...

noch ein Tip: die Formelsammlung ist in der Klausur Gold wert - aber nur dann, wenn du schon vorher mit ihr Freundschaft geschlossen hast. Also: genau anschauen, beim Alt-Klausur-Rechnen benutzen, Formeln markieren usw.

viel Glück!!!

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MrsFrischling

Geschrieben

Hast du dich jetzt doch abgemeldet???

Warum ?????????

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5-6 Leistungen im 2. Semester? Puh, ganz schöne Bugwelle. Wobei Mathe 1+2 hintereinander durchaus sinnvoll sein kann. Ich denke auch bei den WIngs ist die PL deutlich leichter als die SL - allerdings braucht man eben beides.

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Ja, ich habe mich abgemeldet.

Ich hatte eine nette Nachhilfe bei der ich festgestellt habe, dass es mir einfach zu sehr an den Grundlagen fehlt. Es macht keinen Sinn sich die Übungsklausuren vor zu nehmen, wenn man mit den Grundlagen nicht klar kommt. die müssen erstmal sitzen, damit ich sie in den Aufgaben dann auch anwenden kann.

Und ja, ich fand auch zwei mal WMT nacheinander kann auch von Vorteil sein, da ist man dann noch richtig im Thema.

Und mit der anzahl der Klausuren muß ich jetzt leben. WFT muß ja leider sein, da ich krank war. BUJ warte ich immer noch auf die Antwort der Nachkorrektur.

Da ich Stipendiat bin kann ich sowieso ncht unbegrenz schieben. Jede nicht egschireben Klausur muß man rechtfertigen.

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es mir einfach zu sehr an den Grundlagen fehlt.
Was habe ich vorm Abi über meinen Mathelehrer geflucht :angry: . Aber er hat Recht behalten :blushing: , er hat uns ein solides Fundament geliefert. Darauf kann ich heute noch bauen :rolleyes: . Ich freue mich über jede Klausur mit hohem "Mathe"-Anteil, das sind sichere Punkte für mich. Von daher nimm dir lieber die Zeit, bis du dich wieder sicher auf dem Boden der Mathematik bewegst :thumbup: : Viel Erfolg!

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    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 3
      Hallo,
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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.