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Wochenschau: KW 52

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chillie

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2010 ist vorbei, 2011 steht direkt in der Türe ... dennoch noch ein kurzer Rückblick auf die letzte Woche des alten Jahres.

Mein Jahresmotto (ok ich übertreibe leicht) ziert somit auch mein Bild der Woche. Mein Fernstudiumsmaskottchen befindet sich ab sofort auf Kaperfahrt gen Diplom-Kaufmann (FH) :)

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Was ist sonst noch geschehen in dieser Woche? Die HFH hat mir netterweise eine grüne Zeile geschenkt. OWR blinkt in feinstem lindgrün. Die Punktezahl erstaunt mich, nochmals mehr Punkte als bei WPR. OWR war somit genau die richtige Wahl. Ein interessantes Thema, dass mir sicher auch privat und beruflich zukünftig helfen wird. Evtl. nicht sehr tiefgreifend, aber es hilft Dinge zu verstehen, die im Bereich der Verwaltung ablaufen.

Fehlt nur noch ABR - zu diesem Zeitpunkt sind im Bachelor-Schema nur noch 3 Leitungen offen. Ich bin auch mal gespannt wann die HFH auf Diplom umstellt. Ab diesem Monat starten auch die Ratenzahlungen für den zweiten Schwerpunkt. Etwas mehr Belastung aber am 30.06.2011 fliesst die letzte Rate! Es nimmt ein Ende.

Ansonsten? Meine sämtlichen Bemühungen stehen im Zeichen von UNL. Nachdem ich 150 Lernkarten erarbeitet habe stehe ich etwas verdutzt vor einer irrwitzigen Anzahl an Fakten.

Wie schon so oft im Studium passe ich also meine Klausurvorbereitungstaktik an. Mein Problem ist einfach, dass ich die ganzen Spiegelstriche nicht lernen kann wenn ich keinen Kontext habe. Die SBs habe ich aber vor 9 Monaten gelesen und meine Zusammenfassung ebenfalls da geschrieben. Ergo ... ungewöhnliche Situation ... ungewöhnliche Maßnahme. Für alle Themen der Lernkarten erarbeite ich mir nochmals handschriftlich eine kleine Zusammenfassung.

Das hilft mir sehr und steigert den Lernerfolg trotz des hohen Aufwandes. Allerdings relativiert es sich wieder, da ich ansonsten durch reines pauken niemals so einen hohen Workload erzielen würde.

Ich plane noch nächste Woche die Punkte nachzuarbeiten. In eine erweiterte Vorbereitung im Sinne die SBs nochmals quer zu lesen, möchte ich erst Einsteigen wenn die Haus-und-Hof-Themen sitzen. Von Panik und Torschlußpanik noch keine Spur... im Gegenteil ich fühle mich inzwischen mit dem Stoff wieder recht wohl. Die kleine Panik, dass ich mit den Themen wenig anfangen kann hat sich gelegt.

Somit starte ich also in eine 4 Tage Arbeitswoche (in Bayern ist am 6. Feiertag), ins neue Lernjahr und um die nächste Kurve im UNL-Endspurt.

Bis die Tage!


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3 Kommentare


Ich kämpfe z.Zt. auch mit UNL. Diese wahnsinnige Anzahl an Spiegelstrichen macht einem das Leben nicht leicht ;-)

Ich habe mir eine Zusammenfassung geschrieben und habe mir die Themen auf die nächsten 3 Wochen aufgeteilt. Das wird ein Lernmarathon...

Aber wir bekommen das schon hin !!!

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Ich bin auch mal gespannt wann die HFH auf Diplom umstellt.

Da muss du hinsichtlich Studios noch ne Weile warten. Die technische Umstellung erfolgt nachdem alle Leistungen erbracht und benotet wurden und nur noch die Diplomarbeit aussteht. Bei mir war es nach der Benotung der HA im 2.SSP. Da war dann alles erledigt bis auf die DA und auf einmal war mein Studios durcheinandergewürfelt und da stand dann Vordiplom usw... :) Das Formular Themenvereinbarung für die DA hatte ich mir aber bereits zwei Monate vorher - nach Zahlung der Diplomgebühr - schon zusenden lassen um keine Zeit zu verlieren....

Frohes neues und viel Erfolg !

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Gut zu wissen, danke für den Tipp ... aber wir wollen ja mal nicht übertreiben. Bevor ich das Formular brauche, steht noch ne Menge Arbeit bevor.

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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!