Aus dem Leben einer Fernstudentin

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die richtige Semesterplanung

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HannoverKathrin

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Das neue Semester startet und wie immer kommt DIE Frage in den Foren: wie organisiert man sich eigentlich am Besten? :blink:

Vorab gesagt; es ist absolut individuell. Einige kommen mit festen Plänen nicht zurecht, andere machen sich evtl. sogar zu genaue Pläne. Ich habe nun nach jedem Semester immer ein wenig anders geplant und nun wohl mein Optimum erreicht. Ich möchte somit mein Verfahren als (mögliche) Lösung mal genauer vorstellen.

Kurzer Rückblick wie es die ersten 4 Semestern ablief:

1. Semester:

Ich habe mir den Präsenzplan geschnappt und anhand dessen die Deadline zum Lesen der SB gesetzt. Bevor die Prüfungsvorbereitungphase startete habe ich in einem 2. Anlauf die SB dann zusammengefasst. Dieses "doppelte Lesen" hat damals mit nur 3 Modulen (1x Mathe) gut geklappt. Für jede Kalenderwoche wurde ein SB zugeteilt. Die SB habe ich pünktlich vor der Präsenz gelesen gehabt und die Zusammenfassungen waren ebenfalls am Solltag fertig. Trotzdem gab es im 2. Semester Änderungen.

2. Semester:

Von der zeitlichen Planung blieb es soweit unverändert, die SB sollten bis zur Präsenz bearbeitet sein. Anders war jedoch die Bearbeitung; die SB waren dann nicht nur gelesen sondern bereits zusammengefasst. Da die Präsenzen eng aneinanderliegen, waren nicht komplett alle SB immer rechtzeitig vor der Präsenz bearbeitet, aber zur Prüfungsvorbereitung hat es immer gepasst. Die SB wurden damals weiterhin genau je Kalenderwoche aufgeteilt.

3. Semester:

Zu Beginn habe ich erst die SB durchgeblättert und grob kategorisiert in "(sehr) dick / dünn". Als Deadline galt immer noch die Präsenzveranstaltung. Die SB wurden dann gelesen und sofort zusammengefasst - diese Variante ist nun mit 4 Modulen unumgänglich. Die Zuteilung ist eigentlich wie im 2. Semester, die SB verteilen sich auf die zur Verfügung stehenden Kalenderwochen, die Kategorie dick oder dünn half evtl. mehrere SB auf mehrere Wochen zu verteilen.

4. Semester:

Die SB werden nicht nur grob kategorisiert sondern klar mit Seitenanzahl notiert. Ein geschätzter Aufwand pro Seite wird umgerechnet und die Sollzeit je SB und Modul steht fest. Im 4. Semester orientiere ich mich jedoch nicht mehr am Präsenzplan sondern am Klausurplan. Somit habe ich die frühen Klausuren schon sicher vorbereitet und nicht bereits die letzte Klausur des Semesters. Das geplante Soll wird nun nicht auf einzelne Kalenderwochen aufgeteilt, sondern grob in Monate bzw. Kalenderwochen "von bis" gegliedert. Wie seit dem 1. (?) Semester werden die 3 Wochen direkt vor einer Klausur allein zur Prüfungsvorbereitung geblockt.

Nun im 5. Semester aggiere ich eigentlich wie im 4. Semester, nur dass ich jetzt (hoffentlich) zuverlässigere Werte für die Zeitgröße "Minuten pro Seite" geschätzt (bzw. vom 4. Semester abgeleitet) habe.

Zu verplanen sind:

  • 5 SB in MKP
  • 6 SB in IUF
  • 6 SB in WIP
  • 2 SB in OPR
  • 4 SB für BSP

Im 5. Semester hat man Glück; für MKP und OPR müssen keine Zusammenfassungen erstellt werden - die SB dürfen zur Klausur mitgenommen werden. Die 4 SB in BSP müssen nur gelesen werden, dieses Modul wird durch eine Hausarbeit benotet.

-> Zuerst erstelle ich mir nun die Übersicht welche SB zu bearbeiten sind und wieviele Seiten sie umfassen. Dadurch dass ich nicht die exakte Seitenzahl ermittel sondern einfach den Endwert nehme (ohne den Startwert abzuziehen) habe ich schonmal einen natürlichen kleinen Puffer integriert. Mit der individuellen Minutenanzahl erhalte ich dieses Semester einen geplanten Workload von ca. 108 Stunden (für die reine SB-Bearbeitung).

-> Im nächsten Schritt male ich die Klausurtermine in den Kalender und blocke die Prüfungsvorbereitung (lila schraffiert). Die Restwochen werden gezählt (= 17) und mit dem geschätzten Aufwand verglichen. Sollte im 5. Semester gut passen. Anstelle nun jeder Woche einen festen SB zuzuordnen, rechne ich weiter in Kalenderwochengruppen und SB-Gruppen. Dass ich in 6 Wochen 10 SB schaffen muss, muss ich mir dann in der betroffenen Zeit zurecht legen. Eine genaue Planung "x Seiten pro Tag" halte ich nicht für zielführend. Dafür gibt es zuviele Überraschungen (oh es ging schneller, oh es ging langsamer, oh ich konnte gar nicht lernen).

-> Mein bunter Kalender ist nun mein offizieller Lernplan und dient als Gesamtüberblick. Meine SB-Übersicht behalte ich für das gute Gefühl; den jeden abgeschlossenen SB hake ich freudestrahlend ab.

Was ich mir dieses Semester offen halte: Urlaub. Theoretisch sollte ich noch eine Woche für die Hausarbeit BSP planen und die aktuelle Kalenderwoche ist eigentlich Frei. Anstelle Frei zu machen und erst in KW4 zu starten, will ich aber bereits eher loslegen und dafür evtl. im März oder Mai Urlaub machen.

Einzige Unbekannte in meiner Rechnung ist BSP. Die Abgabe der Hausarbeit ist am 30. Juli. Meine letzte Klausur am 2. Juli. Die 4 Wochen dazwischen möchte ich nicht komplett mit BSP verbringen, sondern in 3 zu 1 aufteilen. Eine Woche Urlaub sollte man sich im Sommer jawohl leisten können?! :ohmy:

Damit man sich mein Endergbnis besser vorstellen kann, habe ich ein paar Bilder eingefügt wie das Ganze bei mir aussieht.

blogentry-11487-144309782051_thumb.jpg

In Worten kann man es aber auch wie folgt ausdrücken:

Bis KW 11 müssen 6SB IUF, 5 SB WIP und 4 SB BSP bearbeitet sein.

Bis KW 13 müssen 3 SB MKP

In KW 14 muss 1 SB WIP

Prüfungsvorbereitung IUF von KW 15 bis KW 17

Prüfungsvorbereitung WIP in KW 14 und KW 18 bis 19

Bis KW 24 müssen 2 SB OPR bearbeitet werden, dann Prüfungsvorbereitung in KW 24

Bis KW 25 müssen 2 SB MKP und danach Prüfungsvorbereitung

BSP ist voll angesetzt in KW 20, 21, 27, 28, 29 und immer mal wieder :)

Vorrausetzung damit dieser Plan aufgeht ist natürlich, dass mein Wochenworkload wirklich bei 9 Stunden oder mehr liegt :blushing:


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6 Kommentare


Wow, das nenn ich mal Plannung. :) Das Schätzen der Zeitgröße ist auch bei mir die große Variable ....

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Ohje, da hast du dir ja echt viel Mühe gegeben... Hut ab..

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Wirklich interessant wie jedes (!) Semester die Lernstrategie einer Evolution manchmal auch einer Revolution unterliegt. Mir geht es bisher auch so, ich glaube wenn ich meine Vorgehensweise kategorisieren würde habe ich bei 7-8 Modulen eine ähnliche Vorgehensweise verwendet und sonst immer wieder variiert.

So lange aber das Ergebnis stimmt, kann der Weg dahin ja egal sein.

Viel Erfolg im neuen Semester, nach dem 4. ist das 5. trotz "mehr" Leistungen interessanter und spannender... zudem wirst Du ja in wenigen Wochen den heiß ersehnten Umschlag erhalten :cool:

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Mir gehts genauso. Ab und zu denke ich mir schon, dass ich inzwischen egtl "die" Strategie gefunden haben müsste. Umso besser, dass es bei euch ähnlich ist : )

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Ach, ihr habt es doch so einfach :rolleyes: . Wir Sonderstudiengänger sind doch irgendwo als Cherry-Picker auf die regulären Studiengänge aufgesetzt. Alle drei Kommilitonen hier in HH haben inzwischen ihre individuelle Fächerkombination. Mit einem anderen hatte ich im ersten Semester MUP geschoben, im zweiten Semster habe ich MUU geschoben. Der andere hat sich für STL entschieden, der dritte hat STL gecancelt. Ich hole jetzt MUU nach, die beiden anderen STL. Wegen Terminkonflikt :blink: kann ich dafür kein WPR machen und ziehe deswegen MKP vor. Keinesfalls beneide ich meine Gefährten, die nun STL und WPR :ohmy: in einem Semester schreiben.

Nachdem nun die Fächerkombination steht geht es an die Detailplanung: MUU als Nachholfach hat Toppriorität. Dann folgt BSP, weil eine Hausarbeit als SL ist Neuland auch für mich. Schließlich kommt MKP, als erste SL am 2.4. UNF ist noch nicht in meinen Plänen enthalten - ist ja noch weit weg im Juni ;) .

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Nun sei mal nicht so, die BBs schreiben STL, WPR, VWT und UNF in einem Semester :cool:

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      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls