Blog kurban

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1. Frustblog-Eintrag

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kurban

81 Aufrufe

so, da ich gestern ja so nett meinen "Bloggereinstand" gemacht habe, nutze ich heute die Chance, um direkt meinen ersten Frustblogeintrag zu schreiben...

Ich hatte heute die 3 Rechnungswesen-Klausuren - und es war einfach nur furchtbar!

Die Klausuren waren sehr schwer, aber noch viel schlimmer fand ich eigentlich, dass ich die vom Professer veröffentlichen Schwerpunkte hoch und runter beten konnte - diese nur leider so gut wie nicht drankamen.

Stattdessen wurden Sachen abgefragt, die entweder in der hintersten Ecke der Studienbriefe standen oder die ich schlichtweg nicht so intensiv gelernt habe,weil sie eben nicht in den Schwerpunkten standen... :blink:

Dann sollen die Professoren halt keine Schwerpunkte rausgeben, wenn das überhaupt keinen Nutzen hat! :angry:

Einziger Trost ist, dass es meiner Kommilitonin genauso ging...

Prüfungsergebnisse kommen frühestens in 3 Wochen und bis dahin muss ich mich ja nun wohl oder übel in Geduld üben - leider keine meiner Stärken...

Und hoffen, dass ich wenigstens irgendwie bestanden habe und nicht nochmal ran muss... wäre irgendwie extrem demotivierend im 1. Semester schon 'ne Klausuren-Ehrenrunde zu drehen...

Zumindest zeigt der therapeutische Nutzen der Frust-Motz-Eintrages seine Wirkung - mir geht's jetzt erstmal besser :)


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8 Kommentare


Hallo Kurban,

erstmal: Hut ab, dass du alle Klausuren gleich mitgeschrieben hast.

Ich hab bisher immer auch den Nachtermin genutzt,

weil ichs neben meinem Job nicht auf die Reihe krieg innerhalb von 2 Wochen für bis zu 9 Klausuren (immerhin 27 Credits) so viel zu lernen, dass ich das Gefühl hab es könnte klappen.

Als "Schwerpunkte" hab ich die Infos vom Prof nicht angesehen. Die Dozenten sagen ja immer: Alles ist prüfungsrelevant, der gesamte Studienbrief, sie können nichts eingrenzen.

Ich hab ReWe im Oktober geschrieben, rausgegangen bin ich auch mit einem gemischten Gefühl. Und es hat trotzdem geklappt.

Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass du auch nen positiven Bescheid bekommst!

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Das ist echt schade, wenn Euch Schwerpunkte genannt werden und die dann nicht wenigstens zum Teil drankommen. Ich drücke die Daumen, dass es trotzdem gereicht hat!

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Danke ihr beiden; ich hoffe einfach, dass es irgendwie gereicht hat. Aber davon abgesehen muss ich nächstes Semester auch etwas umstrukturieren - in so einer kurzen Zeit sich das Wissen "reinzuquetschen" neben der normalen Arbeit funzt nur zum Teil. Ich hatte extra noch einige Tage Urlaub genommen, aber das kann ich ja nicht jedes Mal machen....

Lisa - du bist auch an der SRH Riedlingen?

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ja, ich bin auch bei der FH Riedlingen,

allerdings WiPsy.

Es sind aber sehr viele gleiche Module in BWL und WiPsy.

Die Klausuren von deinem ersten Semster hatte ich alle auch,

allerdings nicht alle im ersten Semester, in WiPsy sind die zeitlich etwas anders gelegt.

Auf die VWL Note warte ich auch gerade :-) Hoffen wir das Beste!

Solange mach ich mich noch an die Hausarbeit.

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Ja Hausarbeit habe ich ja auch noch... Aber das macht mir weniger Kopfzerbrechen, habe ein gutes Thema, was ich sehr interessant finde. Außerdem muss man dafür nix lernen im Sinne einer Klausur.

Werd ab jetzt die "Tipps" der Professoren ingnorieren, damit ich mir nicht nochmal selbst so eine Stolperfalle stelle. Könnte mir so in den Hintern beißen!

Kann man die Klausuren einfach auf den Nachtermin verschieben? Dachte immer, dass man es nur um 1 Semester verschieben kann und die Nachklaurtermine nur für die Durchgefallenen sind? Falls ich da falsch liege, sollte ich mir das auch mal überlegen, die Klausuren etwas aufzuteilen - 8 oder 9 Stück sind halt schon verdammt viel auf einmal...

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Klar, du kannst dich ohne Begründung von einzelnen Modulen zum Haupttermin abmelden.

Und dann zum Nachtermin für einzelne oder mehrere Module anmelden.

Das ist flexibel. Ich glaub lt. Studienordnung mußt die Klausuren spätestens drei Semester nach dem ursprünglichen Termin geschrieben haben.

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BootsyCollins

Geschrieben

ich hab die Klausuren am letzten Wochenende auch geschrieben...und gerade im Vergleich mit den beiden zum Thema "Wissenschaftliches Arbeiten" waren die ReWe-Klausuren schon verdammt schwer...auch wenn die Hinweise zum größten Teil angeschnitten wurden, hätte man sich die lieber ganz gespart...dann hätte man "ausgeglichener" gelernt...vielleicht hätten auch Aufgaben, aus denen man welche auswählen kann n' bisschen geholfen...aber naja, es scheint als geht es für die meisten Leute bei den 3 Klausuren im Endeffekt wohl mehr um's durchkommen ;)

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Hallo Bootsy, schön, dass es anderen auch so ging :-)

aber ernsthaft - die Musterklausuren hätte ich alle mit links lösen können - ich hab's einfach nicht erwartet... aber man lernt ja dazu - traue keinen Hinweisen ;-)

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

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      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)