Blog Goewyn

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    105
  • Kommentare
    208
  • Aufrufe
    3.667

Ein erster Blog-Rückblick, Werkstatt-Bericht und eine schwere Entscheidung

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Goewyn

128 Aufrufe

Als ich soeben in meinen Blog schaute, musste ich feststellen, dass der letzte Eintrag jetzt schon wieder 3 Wochen her ist. Es plagt mich zwar ein wenig das schlechte Gewissen - aber Hand aufs Herz: was soll ich groß schreiben? Am Anfang des Studiums gab die Semesterstruktur genügend Gelegenheiten dazu. Jetzt, wo ich "nur noch" die Bachelor-Arbeit schreibe, beschränken sich die möglichen schreibenswerten Themen stark. Wöchentliche Fortschrittsberichte halte ich in dieser Phase eher für langweilig, ein größerer Rhythmus schadet hier nicht. Andere Themen, vor allem die persönlichen, würde ich eher ungern schreiben, da ich nicht weiß, wer hier alles mitliest und evtl. so seine Schlüsse ziehen könnte (zumindest einen Arbeitskollegen meine ich hier schon (ziemlich früh übrigens) entdeckt zu haben...). Aber gut, das wird wohl immer die Krux sein, wenn man im Internet etwas veröffentlicht oder - wie hier - einen Blog schreibt... also entweder lässt man es oder man steht dazu oder man versucht sich hinreichend unverfänglich zu halten (das war zumindest der Weg, den ich versucht habe in den letzten Jahren). Das führt wahrscheinlich dazu, dass mein Blog weniger spannend ist als andere, aber man kann halt nicht alles haben. Tja, liest sich jetzt irgendwie wie der letzte Blog oder so - so weit ist es noch nicht, aber viele Einträge wird es wohl nicht mehr geben, daher war das hier schon mal ein erster kleiner verfrühter Rückblick... ;)

Eigentlich wollte ich über den aktuellen Stand bei meiner Bachelor-Arbeit schreiben. Mein Ziel, bis Ende Januar mit dem Lesen der Quellen fertig zu werden, rückt in greifbare Nähe. Nur noch 2 Studienberichte sind zu lesen (insgesamt haben die ca. 80-90 Seiten), dann sollte es gut sein. Ich denke, dann habe ich auch genügend Hintergrundmaterial zusammen - ich rechne kaum noch damit, dass ich nachträglich Bücher werde ausleihen müssen.

Der nächste Schritt wird es dann sein, die Ergebnisse der Befragung, um die ich meine Arbeit aufbaue, schon zu diesem Zeitpunkt hinreichend genau zu strukturieren. Natürlich soll der Theorieteil gut zu den Ergebnissen passen, das kann ich ja beim Schreiben entsprechend beeinflussen. Vielleicht sollte ich den Part mit den Befragungsergebnissen zuerst schreiben? Hmm, ich denke nicht, vielleicht kommen mir beim Theorieteil noch ein paar gute Ideen und ich bereite die Ergebnisse doch noch etwas anders auf - wer weiß, jedenfalls halte ich diese Vorgehensweise für sinnvoller.

Für diese Strukturierung habe ich ebenfalls die nächsten 1- 1,5 Wochen vorgesehen. Und dann - geht es los mit dem Schreiben...

Weitere für mich relevante Ereignisse in diesem Monat (bisher): Anfang des Monats ging die letzte Rate an die HFH (juhu!) und gerade eben habe ich meine Teilnahme am Unternehmensplanspiel in Hannover abgesagt. Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht und noch lange gewartet, aber sie musste gefällt werden. Wenn ich mal die äußeren Faktoren wie Kosten, Urlaubstage (bzw. eher Überstundenabbau) oder das unsichere Wetter beiseite lasse, haben für mich eigentlich folgende Punkte den Ausschlag gegeben:

1. der Zeitverlust - in dieser Woche hätte ich außer Sonntag wahrscheinlich nichts für's Studium machen können. Kann ich mir das in dieser Phase erlauben? Ich weiß es nicht, immerhin kann man z. B. immer mal krank werden, derzeit grassiert ja wieder diverses. Dann ist schnell mal noch eine Woche weg und schon kommt man in Zeitnot. Vielleicht brauche ich auch einfach die komplette Zeit zum Schreiben. Und falls nicht - dann bin ich eben eher fertig, dagegen hätte ich überhaupt gar nichts einzuwenden! ;)

2. die akute Unlust - ja, so sehr ich mich letztes Jahr auf das Unternehmensplanspiel gefreut hätte (ging ja nicht wegen Terminüberschneidung) desto mehr ist es derzeit eher ein lästiger und belastender Termin für mich. Warum soll ich mich zu etwas hinschleppen, zu dem ich im Moment so gar keine Lust habe? Allein die Beschäftigung mit dem Thema nimmt wertvolle Ressourcen in Anspruch (nicht nur Zeit (Hotelsuche, Vorbereitung) sondern auch emotionale Energie ("Soll ich? Soll ich nicht? Oder doch...?")) - also Haken dran!


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


0 Kommentare


Keine Kommentare vorhanden

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 8
      Hallo liebe Blogleser,
       
      hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:
      Der Master geht von Arbeitgeberseite her klar!
       
      Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.
      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker
    • csab8362
      Von csab8362 in Mein Weg zur BILDUNGswissenschaft 6
      Für mein Biwi Fernstudium in Hagen habe ich mich nun extra bei Facebook angemeldet um etwas auf dem laufenden zu sein. Obwohl ich kein grosser Fan von Facebook bin, aber naja man muss irgendwie mit der Zeit gehen.
      Jedenfalls habe ich heute gesehen, dass sich der Modulplan jetzt verändert, und weiß noch nicht wie ich das für mich einordnen sollte. Modul 1d war Statistik und auf das habe ich mich eigentlich schon sehr gefreut das wird jetzt irgendwie so ähnlich im zweiten Abschnitt behandelt und dafür fallen die Psychologiemodule heraus. Gerade auf die hätte ich mich so richtig gefreut, anstelle gibt es jetzt irgendwelche Medienmodule.
      Irgendwie alles ein wenig frustrierend, da ich mir mit Planänderungen immer sehr schwer tue. Und wie mache ich das jetzt? 
      Wenn ich drei einser Module habe kann ich die zweier machen vielleicht geht sich dann das Psychomodul doch noch aus, aber dann hätte ich kein Statistikmodul (keine Ahnung ob das überhaupt geht). Ich glaube ich muss mal beim Studienzentrum vorbei, hoffentlich hat meine Betreuerin so starke Nerven mit allen Fragen die ich habe.
      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?