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Ein erster Blog-Rückblick, Werkstatt-Bericht und eine schwere Entscheidung

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Goewyn

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Als ich soeben in meinen Blog schaute, musste ich feststellen, dass der letzte Eintrag jetzt schon wieder 3 Wochen her ist. Es plagt mich zwar ein wenig das schlechte Gewissen - aber Hand aufs Herz: was soll ich groß schreiben? Am Anfang des Studiums gab die Semesterstruktur genügend Gelegenheiten dazu. Jetzt, wo ich "nur noch" die Bachelor-Arbeit schreibe, beschränken sich die möglichen schreibenswerten Themen stark. Wöchentliche Fortschrittsberichte halte ich in dieser Phase eher für langweilig, ein größerer Rhythmus schadet hier nicht. Andere Themen, vor allem die persönlichen, würde ich eher ungern schreiben, da ich nicht weiß, wer hier alles mitliest und evtl. so seine Schlüsse ziehen könnte (zumindest einen Arbeitskollegen meine ich hier schon (ziemlich früh übrigens) entdeckt zu haben...). Aber gut, das wird wohl immer die Krux sein, wenn man im Internet etwas veröffentlicht oder - wie hier - einen Blog schreibt... also entweder lässt man es oder man steht dazu oder man versucht sich hinreichend unverfänglich zu halten (das war zumindest der Weg, den ich versucht habe in den letzten Jahren). Das führt wahrscheinlich dazu, dass mein Blog weniger spannend ist als andere, aber man kann halt nicht alles haben. Tja, liest sich jetzt irgendwie wie der letzte Blog oder so - so weit ist es noch nicht, aber viele Einträge wird es wohl nicht mehr geben, daher war das hier schon mal ein erster kleiner verfrühter Rückblick... ;)

Eigentlich wollte ich über den aktuellen Stand bei meiner Bachelor-Arbeit schreiben. Mein Ziel, bis Ende Januar mit dem Lesen der Quellen fertig zu werden, rückt in greifbare Nähe. Nur noch 2 Studienberichte sind zu lesen (insgesamt haben die ca. 80-90 Seiten), dann sollte es gut sein. Ich denke, dann habe ich auch genügend Hintergrundmaterial zusammen - ich rechne kaum noch damit, dass ich nachträglich Bücher werde ausleihen müssen.

Der nächste Schritt wird es dann sein, die Ergebnisse der Befragung, um die ich meine Arbeit aufbaue, schon zu diesem Zeitpunkt hinreichend genau zu strukturieren. Natürlich soll der Theorieteil gut zu den Ergebnissen passen, das kann ich ja beim Schreiben entsprechend beeinflussen. Vielleicht sollte ich den Part mit den Befragungsergebnissen zuerst schreiben? Hmm, ich denke nicht, vielleicht kommen mir beim Theorieteil noch ein paar gute Ideen und ich bereite die Ergebnisse doch noch etwas anders auf - wer weiß, jedenfalls halte ich diese Vorgehensweise für sinnvoller.

Für diese Strukturierung habe ich ebenfalls die nächsten 1- 1,5 Wochen vorgesehen. Und dann - geht es los mit dem Schreiben...

Weitere für mich relevante Ereignisse in diesem Monat (bisher): Anfang des Monats ging die letzte Rate an die HFH (juhu!) und gerade eben habe ich meine Teilnahme am Unternehmensplanspiel in Hannover abgesagt. Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht und noch lange gewartet, aber sie musste gefällt werden. Wenn ich mal die äußeren Faktoren wie Kosten, Urlaubstage (bzw. eher Überstundenabbau) oder das unsichere Wetter beiseite lasse, haben für mich eigentlich folgende Punkte den Ausschlag gegeben:

1. der Zeitverlust - in dieser Woche hätte ich außer Sonntag wahrscheinlich nichts für's Studium machen können. Kann ich mir das in dieser Phase erlauben? Ich weiß es nicht, immerhin kann man z. B. immer mal krank werden, derzeit grassiert ja wieder diverses. Dann ist schnell mal noch eine Woche weg und schon kommt man in Zeitnot. Vielleicht brauche ich auch einfach die komplette Zeit zum Schreiben. Und falls nicht - dann bin ich eben eher fertig, dagegen hätte ich überhaupt gar nichts einzuwenden! ;)

2. die akute Unlust - ja, so sehr ich mich letztes Jahr auf das Unternehmensplanspiel gefreut hätte (ging ja nicht wegen Terminüberschneidung) desto mehr ist es derzeit eher ein lästiger und belastender Termin für mich. Warum soll ich mich zu etwas hinschleppen, zu dem ich im Moment so gar keine Lust habe? Allein die Beschäftigung mit dem Thema nimmt wertvolle Ressourcen in Anspruch (nicht nur Zeit (Hotelsuche, Vorbereitung) sondern auch emotionale Energie ("Soll ich? Soll ich nicht? Oder doch...?")) - also Haken dran!

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