Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    16
  • Kommentare
    55
  • Aufrufe
    1.028

... und nun Berlin-Stadtmarketing

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Ulrike Oertel

98 Aufrufe

Meine ersten Blogeinträge waren geprägt von der 30.000-Einwohner Stadt Deggendorf in Niederbayern, meiner letzten Heimatstadt. Nun wohne ich seit acht Wochen in Berlin und beobachte mit großer Neugierde das Stadtmarketing der Hauptstadt.

Der Hauptunterschied ist zunächst und (vielleicht auch nur) die Größe der Stadt. Bei 30.000 EW hat man alles noch im Blick, man kennt die lokalen Politiker, Wirtschaftsgrößen, Künstler, Kultur- und Ausbildungsstätten. Größere Veränderungen im städtischen Bild sind kaum zu übersehen, an größeren Plänen nehmen alle irgendwie teil.

Ganz anders natürlich in einer Stadt wie Berlin. Allein die flächenmäßige Größe der Stadt verhindert, dass alle in alles involviert sind. Die Unterschiedlichkeit der Kieze und damit auch der Bevölkerungsgruppen führt dazu, dass auch gar nicht alle an allem interessiert sind.

Hier gibt es also ganz viel Stadtteil(Kiez)-Marketing, wobei ich mir nicht so sicher bin, ob das von der Stadt ausgeht oder schlicht und einfach von vielen Einzelinitiativen.

Ich bin noch auf der Suche, wie sich trotzdem ein ganzheitliches Bild von Berlin nach außen dokumentieren könnte.

Als noch frische Berlinerin überlege ich, wie ich selbst Berlin vorher gesehen habe.

Mir fallen Begriffe ein wie: lebendig, verrückt, durchgehend geöffnet, aber auch arm, schmutzig, beamtenmäßig, kriminell ...

Ich forsche weiter ...


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


6 Kommentare


Fernstudienakademie

Geschrieben

Mir fällt zu Berlin immer der Wowereit-Slogan ein:

Berlin - arm, aber sexy! ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Ulrike, mir fällt zu Berlin multi-kulturell ein. Schon seit jeher. ;)

Als noch frische Berlinerin überlege ich, wie ich selbst Berlin vorher gesehen habe.

Hoffentlich lässt Du uns an den Forschungen zu Deiner Sichtweise über Berlin (frühere und aktuelle) teilhaben. Das klingt spannend!

Viele Grüße

Zippy

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Da ich in letzter Zeit relativ regelmäßig in Berlin geschäftlich unterwegs war, sind mir am meisten die günstigen Hotelpreise und die fast schon billigen Essenspreise für vergleichsweise gutes Essen aufgefallen.

Manche berliner Geschäftsleute sollten vielleicht noch an ihrem Service arbeiten, aber dieser rotzige Charme hat auch was sympatisches. :-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Berlin hat für mich schon was von Weltstadt, aber auch ein bisschen was Chaotisches.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Oh Berlin ist sehr schön.

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal da.

Und sogar ich als Landei mit Wohnsitz in

einem angrenzenden Regierungsbezirk von Niederbayern hab mich sofort wohlgefühlt.

Es ist anders ja, aber schön und sehr groß.

Bleibst du vorerst dort oder ists nur ein vorübergehender Aufenthalt?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Ulrike Oertel

Geschrieben

Man merkt schon an euren Kommentaren - Berlin hat was! :rolleyes:

Und das sagt einem eigentlich auch jeder hier, jedenfalls habe ich bisher niemanden gefunden, der unbedingt weg wollte.

Es gibt hier ungeheuer viele (kleine) Initiativen, ein unglaublich kreatives Potenzial. Da die sich alle nach der Decke strecken müssen, sind sie auch immer an Kontakten interessiert. Deshalb lernt man ungeheuer schnell Leute kennen. Sie fragen nicht, woher man kommt, welche Ausbildung man hat, wie die Familie ist, sie nehmen einen so, wie man sich vorstellt. Das empfinde ich nach meinen 13 Jahren Niederbayern als ausgesprochen angenehm.

Zu Markus: Ja chaotisch ist es auch ein bisschen, das macht aber auch den Charme aus. In einer Stadt wie Berlin kann man rumlaufen, wie man will, das Outfit spielt überhaupt keine Rolle.

Das überwiegend ärmliche Stadtbild trägt vielleicht auch ein bisschen zum Chaos-Eindruck bei. Man entwickelt hier einen anderen Blick für Wohn- und Geschäftshäuser.

Zu Dimebag: Die Lebenshaltungspreise sind in der Tat günstig. Da war das Essen in Niederbayern zum Teil teurer und die Eintrittspreise zu kulturellen Veranstaltungen auch bzw. auf gleichem Niveau. Handwerker sind auch recht günstig, für diese und mich als Freiberufler ist das natürlich wieder eher ungünstig.

Zu Lisa: Ich bleibe in Berlin, jedenfalls auf absehbare Zeit. Da ich keine gebürtige Bayerin bin (sondern Ostwestfälin), hatte ich letztendlich das Gefühl, in Bayern beruflich nie ganz reinzukommen. Privat habe ich dort schon einen großen Freundeskreis aufgebaut und mich 13 Jahre lang auch wohlgefühlt, aber als Freiberufler muss man dahin gehen, wo man etwas verdient und ich glaube, die Entscheidung für Berlin war richtig - wegen der beschriebenen Mentalität und erweiterter Möglichkeiten.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.